FUCKPARADE 2018 

https://www.facebook.com/events/235095453990958/

Was ist die Fuckparade

Fuckparade 2018 – Wir werden niemals Müde

Fuckparade – since 1997 – Berlin

„Als vor 21 Jahren die Hateparade durch Berlins Straßen ballerte, ging es nicht nur um harte, schnelle und laute Musik, sondern auch um eine Subkultur, welche sich Freiräume nimmt und sich gegen die Kommerzialisierung von Musik und dem Ausverkauf der Stadt stellt.

Bis heute hat sich das nicht verändert, nur die Umstände haben sich verschlimmert: Der Berliner Mietspiegel ist in 20 Jahren um ein Vielfaches gestiegen, Zwangsräumungen gehören zum Alltag, und neu erschlossene Freiräume werden in der Regel innerhalb von 24 Stunden brutal geräumt. Mit dem Mietspiegel steigen auch Eintrittspreise für Clubbesuchende. Menschen ohne Mittel werden dadurch diskriminiert. Rassistische Türsteher*innen sowie Rassismus in der Gesellschaft wird mehr und mehr hingenommen. Polizeibefugnisse werden erweitert und Überwachung und Repression nehmen zu.

Auf Freepartys spielt es keine Rolle ob Du Geld hast oder nicht, ob Du Musik machst oder tanzt, wo Du herkommst, wen Du liebst oder welche Geschlechterrolle Du lebst. Auf Freepartys gibt es keinen Eintritt, keine Zäune, keinen Stacheldraht und Utopien werden in die Tat umgesetzt. Und diese Werte werden wir auch diesmal auf die Straßen tragen, untermalt mit bebenden Bässen und einem tanzenden Mob.

Wir wollen freie Menschen sein und doch werden wir von überall eingeschränkt, sei es Alltagssexismus, struktureller Rassismus, Polizeigewalt, Jobcenter, Knast, Fahrscheinkontrolle, hohe Mieten oder Lohnarbeit. Überall gibt es Mechanismen, die uns unterdrücken, die uns daran hindern sollen ein freies und unkommerzielles Leben zu leben.
Regierungen die offensichtlich alle Schrauben locker haben wollen uns festnageln und in Formen pressen, die in ihre Logik passt.

Doch wir rasten aus!

Wir passen in kein System profitorientierter Ausbeutung. Wir wollen keinen Bullenstaat und kein neues Polizeiaufgabengesetz damit wir einfacher kontrolliert, überwacht und eingeknastet werden können. Wir wollen keine Parteien die Abschiebungen, Asylrechtsverschärfungen und eine Festung Europa ermöglichen. Lieber Grenzen öffnen und Fluchtursachen gemeinsam bekämpfen!

Was wir wollen ist zusammen raven, ausrasten und die Glaubenssätze stürzen die uns spalten und gehorsam machen sollen.

Wir sehen uns auf der 22. Fuckparade!“


https://de.wikipedia.org/wiki/Fuckparade

1997 gegründet unter dem Namen Hateparade vor dem Bunker-Berlin.
Seit 1998 unter dem Namen Fuckparade fortgeführt.
Ist die jährliche Demonstration in Berlin zur Erhaltung der Subkultur und gegen die Schließungen von Clubs …

Warum ist Definizium-Records mit dabei ?

Wie bei vielen Demonstration in Berlin schaut das  Label Definizium Records für die Fuckparade und die Clubsituation nicht weg.

Definizium Records kämpft für und mit gegen:

  • der Erhaltung der Subkultur
  • gegen die Schließungen von Clubs und Bars
  • gegen Musikrichtungsintolleranz
  • für Gemeinschaftswohnprojekte
  • gegen die Open Air Verdrängung

Was soll sich ändern ?

„Fuckparade“ passiert die Rigaer Straße ohne Zoff

Gegen Gentrifizierung, die Verdrängung von Clubs und Subkultur:

Tausende Menschen haben am Samstag an der „Fuckparade“ in Berlin teilgenommen. Die Strecke der Demo, die vor fast 20 Jahren als „Hateparade“ ins Leben gerufen wurde, führte dabei in diesem Jahr an einem Ort mit Konfliktpotenzial vorbei: an der Rigaer Straße.

„Musik kennt keine Grenzen! Aber wir“ – unter diesem Motto sind am Samstag mehrere Tausend Menschen durch Berlin gezogen, um gegen Gentrifizierung sowie die Verdrängung von Clubs und der Subkultur zu protestieren.

Um 15 Uhr an der Proskauer Ecke Rigaer Straße gestartet, zogen die Demonstranten am Nachmittag vorbei am Forckenbeckplatz in Richtung Karl-Marx-Allee. Von dort aus ging es über den Stralauer Platz zur Lichtenberger Straße und schließlich über die Holzmarktstraße, Stralauer Platz und Mühlenstraße bis zum Matrix Club an der Warschauer Straße.

Wie Polizeisprecherin Kerstin Ziesmer am Sonntag rbb|24 sagte, verlief die Demonstration, die bis ca. 22 Uhr dauerte, ohne größere Zwischenfälle. Es habe Beschwerden wegen zu lauter Musik gegeben, berichtete Ziesmer. Polizisten überprüften demnach die Personalien von 25 Teilnehmern. In 27 Fällen seien Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, laut Ziesmer größtenteils wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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