Kiffen in Zeiten von Pandemien

Jeder hört es seit Monaten, Händewaschen – Mundschutz all diese Dinge meinen wir schränken uns im Alltag ein, weit gefehlt. Die Hygiene wird immer da übersehen wo es am nötigsten ist.

Die Sonne scheint man trifft sich mit Freunden und zündet froh und fröhlich den Joint oder gar die Bong an und reicht Sie ohne nachzudenken weiter. Finde den Fehler im Bild.

Der Druck mit einer Gemeinschaft sich sein gutes Gerät zu teilen oder gar eine Tüte sollte strcikt vermieden werden, auch das drehen für jemanden oder das stopfen eines kopfes für jemanden ist strickt untersagt, warum – Tja wer sich das Fragt wird sich wohl oder übel an die eigene Nase fassen müssen, Warum fragt man mich auch noch mit erschrecken. Hier mal einen kleinen Blick in die Welt der Viren und Bakterien in unserem Umfeld.

Mehr Keime in der Pfeife als auf einem Toilettensitz?

Eine Studie hat belegt, dass man beim Rauchen aus einer Pfeife mit mehr Bakterien in Kontakt kommt, als sich auf einem Toilettensitz befinden.

Dennoch, das ist kein Grund, das Rauchen direkt aufzugeben. Denn, sind wir Mal ehrlich, jeden Tag berühren Menschen viele Dinge.

Zu den schmutzigsten Gegenständen im Haushalt gehörten Handtücher im Badezimmer oder das Spielzeug des Haustieres. Die Menschen sind ständig einer hohen Belastung von Keimen ausgesetzt, egal, ob am Geldautomaten oder beim Einkaufen. Ebenfalls dazu zählen Tastaturen, Bargeld oder sogar das eigene Handy.

Selbstverständlich gilt das ebenso für Dinge, die unseren Mund berühren, wie zum Beispiel Stifte oder Fingernägel. Teilen wir uns mit anderen Menschen Essen, Getränke oder gar die Zahnbürste, kommt hier eine wahre Bakterienarmee zu Stande.

Und was ist mit der bekannten Fünf-Sekunden-Regel? Ganz ehrlich, vergiss sie!
Überall um uns herum sind Keime. Sie können nicht vermieden werden und sind eigentlich auch kein Grund, die Nerven zu verlieren. Keime gehören zum Leben dazu und spielen für das Immunsystem des Menschen sogar eine wichtige Rolle. Für die Cannabis-Gemeinschaft gibt es allerdings eine Bakterienbelastung, die hier einzigartig ist: Das gemeinsame Rauchen aus Pfeifen und Bongs.

Moose Labs aus Los Angeles hat vor kurzem eine Studie durchgeführt die belegt, dass der Bakterienspiegel bei Pfeifen und Bongs erstaunlich hoch ist. Es gibt im Alltag sonst kaum einen Gegenstand, bei dem die Bakterienbelastung so hoch war. Die Ergebnisse lagen deutlich über den Erwartungen. Eine durchschnittliche Cannabis-Pfeife enthält demnach knapp anderthalb Mal mehr Keime, als der Sitz einer öffentlichen Toilette.

Die Studienergebnisse legen nahe, dass beim gemeinsamen Rauchen jeder Teilnehmer ein eigenes Mundstück nutzen sollte. Moose Labs bietet selbst waschbare oder Einweg-Mundstücke zu diesem Zweck an.

Andere Experten raten dazu, die Pfeife vor dem Ziehen mit einem Tupfer mit hochprozentigem Alkohol zu desinfizieren.

Der MD Christopher Carrubba erklärt, dass die Geräte für den Cannabiskonsum deswegen so stark mit Keimen belastet sind, da sich ein Biofilm bildet. Das Marihuana an sich kann bereits ein Wirt für viele Pilze und Bakterien sein. Ebenfalls kann das dreckige Wasser in einer Bong als Brutplatz für Pilze und Bakterien dienen.

Während ihrem Wachstum scheiden diese Organismen Substanzen aus, durch die sie sich an Glas oder Plastik, wie einer Bong, festsetzen können. Durch das Anhäufen dieser Substanzen wird ein Biofilm gebildet, der den Zweck erfüllt, die Organismen zu schützen und so ihre weitere Ausbreitung zu ermöglichen.

Darüber hinaus ist dieser Biofilm resistent gegen herkömmliche Reinigungsmittel und antimikrobielle Wirkstoffe. Wenn sich erst einmal ein Biofilm gebildet hat, bleiben oft die Verunreinigungen durch Pilze und Bakterien auch nach einer umfassenden Reinigung noch bestehen.

Auch Verdampfer betroffen
Moose Labs hat ebenfalls herausgefunden, dass sowohl die Verdampfer als auch die Gelenke der Rauchutensilien viermal so viele Bakterien aufwiesen, wie ein Toilettensitz.

Was kann ich nun dagegen tun?
Wichtig ist es, die eigene Bong oder Pfeife gut zu pflegen und immer sauber zu halten. Dann, je nach Gebrauch alle 1-2 Wochen, einmal mit Reinalkohol die Mundstücke und sonstigen siffigen stellen gründlich zu reinigen und damit zu desinfizieren.

Beim Rauchen in Gruppen empfiehlt es sich demnach, zwischendurch das Mundstück mit Alkoholpads zu reinigen oder eigene Mundstücke zu verwenden.

Wenn man diese Hinweise beachtet steht auch dem gemeinsamen Cannabiskonsum nichts mehr im Wege!

Kann das Teilen eines Joints Dich wirklich krank machen?

Genau wie gutes Essen, genießt man Cannabis am besten in guter Gesellschaft. So viel Spaß die gute alte Rauchrunde auch macht, ist sie leider für jeden ein richtiger Albtraum, der sich auch nur ein bisschen Sorgen über Keime und deren Übertragung macht. Stimmt es also doch, dass Du beim Teilen eines Joints mit mehreren Menschen einer ganzen Reihe von Keimen und Bakterien ausgesetzt bist?

Ist das teilen eines Joints wirklich schlimm ?

Die kurze Antwort lautet: ja. Jede Krankheit, die beim Küssen übertragen wird (was von Rachenentzündung über Herpes bis hin zu einem Magen-Darm-Infekt alles sein kann), kann man vom Teilen eines Joints bekommen.

Beim Teilen eines Joints hast Du eigentlich mit jeder Person in der Runde Mund-zu-Mund-Kontakt. So bist Du dem Risiko ausgesetzt, jede ansteckende Krankheit zu bekommen, die durch direkten Kontakt übertragen werden kann (das sind ungefähr 80% aller ansteckenden Krankheiten).

Studien zeigen, dass sich im menschlichen Mund ungefähr 700 verschiedene Arten von Bakterien, Pilzen, Protisten und Viren befinden. Unser Speichel enthält gesunde Antikörper, die uns vor biologischen Gefahren schützen, die uns krank machen könnten. Diese Antikörper können allerdings auch versagen.

Durch den direkten Mund-zu-Mund-Kontakt mit den Personen in der Runde, bist Du dem potenziellen Risiko ausgesetzt, Dich mit einer ganzen Reihe von Krankheiten zu infizieren. Dazu zählen:

  • Pharyngitis
  • Grippe
  • Meningitis
  • Mononukleose
  • Norovirus
  • Lippenherpes

Kann man Bakterien an eine, Joint Wegbrennen?

Unter Rauchern gibt es eine alte Legende, dass sich manche Keime in der Rauchrunde abwehren lassen, wenn man das Ende des Joints für ein paar Sekunden über eine Flamme hält. Leider gibt es keinerlei Beweise dafür, dass dies ausreicht, um Bakterien abzutöten.

Um Keime komplett zu vernichten, müsste man sie mit dem Feuerzeug abbrennen und den Joint so lange ruhen lassen, bis er komplett trocken ist (das könnte Monate dauern). Der Grund dafür ist, dass die Luftfeuchtigkeit und Temperatur der meisten Umgebungen ausreichen, damit diese Bakterien überleben können. Das Einzige, was Bakterien an einem Joint töten kann, ist direktes UV-Licht.

Wie wird eine Rauchsession Hygienischer ?

Außer auf das Teilen eines Joints, Blunts oder anderer Rauchutensilien (wie Bongs oder Pfeifen) zu verzichten, kann man gegen eine mögliche Übertragung von Krankheiten und den Bakterienaustausch unter den rauchenden Personen leider nicht viel unternehmen.

Wir geben Dir jedoch diesen einen Rat: Wähle genau aus, wann und mit wem Du gemeinsam rauchen willst. Wenn ein Kumpel ein bisschen verschnupft oder heiser ist, denke daran, dass sich diese Bakterien unweigerlich auch auf dem Joint verteilen werden.

Dasselbe gilt natürlich für Dich selbst. Wenn Du merkst, dass eine Krankheit im Anmarsch ist, dann sage es Deinen Freunden und setze die nächste Runde aus. Stattdessen kannst Du Dir einen Joint für Dich selbst bauen oder einen Kopf in der Bong oder Pfeife rauchen. Achte bloß darauf, das Gerät danach mit einem antibakteriellen Tuch abzuwischen.

Die Widerstandsfähigkeit von Keimen und Bakterien wird gerne unterschätzt. Während unser Körper darauf ausgelegt ist, bedrohliche Krankheiten abzuwehren, kann selbst das stärkste Immunsystem vom Teilen eines Joints mit mehr als 1 oder 2 Personen geschlagen werden.

Das bedeutet nicht, dass Du paranoid werden musst. Sollten die Personen in der Runde nicht wirklich krank sein oder einen Virusinfekt haben, stehen die Chancen gut, dass Du nicht krank wirst. Denke daran: Je größer die Runde, desto höher stehen die Chancen, dass Du zusammen mit einer kranken Person rauchst. Verweise