Safer Space bei Definizium Records – Ein Ort des Respekts und der Inklusion

Definizium Records engagiert sich aktiv für die Schaffung eines sicheren, respektvollen und inklusiven Raums, in dem sich alle Menschen willkommen und wohl fühlen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Identität.

Wir glauben an Musik als universelle Sprache, die Menschen verbindet – frei von Diskriminierung, Ausgrenzung oder Gewalt. Mit unserem Safer-Space-Konzept fördern wir eine offene Gemeinschaft, in der gegenseitiger Respekt, Solidarität und Achtsamkeit im Mittelpunkt stehen.


Queere Safe Spaces: Selbstbestimmung, Gesundheit und Solidarität

Queere Safe Spaces sind mehr als nur geschützte Orte – sie sind Ausdruck einer widerständigen, gelebten Kultur. Sie richten sich gegen Diskriminierung, Normierung und Unsichtbarkeit und feiern queere Identitäten in all ihren Facetten, Widersprüchen und Herausforderungen.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Kultur ist ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Drogen. Viele queere Communities entwickeln safer-use-orientierte Strukturen, die auf Aufklärung, Akzeptanz und Selbstverantwortung setzen – ohne zu moralisieren oder zu ignorieren. Im Mittelpunkt stehen informierte Entscheidungen, Peer-Support und Harm-Reduction-Prinzipien.

Auch Gesundheit und medizinische Versorgung werden in diesen Räumen neu gedacht: trans*-inklusive Gesundheitsangebote, queersensible Psychotherapie und solidarische Netzwerke schaffen Räume jenseits cis-heteronormativer Normen. Ziel ist nicht die Pathologisierung, sondern die Stärkung und das Empowerment queerer Menschen.

Safe Spaces sind ebenso Räume der Kulturproduktion – Clubs, Kollektive, Veranstaltungen und Kunstprojekte machen queere Lebensrealitäten sichtbar und politisch erfahrbar. Sie sind keine Rückzugsorte, sondern Ausdruck von Selbstermächtigung, Heilung, Verbindung und radikaler Akzeptanz.


Was ist ein Safer Space?

Ein Safer Space ist ein geschützter Rahmen – physisch wie digital – in dem sich jede*r frei, sicher und respektiert bewegen kann. Belästigung, Gewalt oder Diskriminierung haben hier keinen Platz.

Definizium Records versteht darunter sowohl Veranstaltungsorte als auch digitale Plattformen, die wir betreiben. Unser Ziel ist es, Räume zu gestalten, in denen Kreativität, Entfaltung und gegenseitige Unterstützung möglich sind.


Unsere Grundwerte

Unsere Community lebt und fördert folgende Prinzipien:

  • Respekt: Jede Person wird mit Achtung und Wertschätzung behandelt.
  • Inklusion: Alle Menschen sind willkommen – unabhängig von Identität, Herkunft oder Lebensrealität.
  • Gewaltfreiheit: Physische, psychische oder verbale Gewalt wird nicht toleriert.
  • Sensibilisierung: Wir fördern ein Bewusstsein für diskriminierende Strukturen und arbeiten aktiv an deren Abbau.
  • Verantwortung: Jede*r trägt dazu bei, den Safer Space mitzugestalten und zu erhalten.

Maßnahmen zur Umsetzung

Um diese Werte konkret umzusetzen, haben wir folgende Maßnahmen etabliert:

  • Klare Verhaltensregeln: Alle Teilnehmenden verpflichten sich, unsere Safer-Space-Richtlinien einzuhalten.
  • Awareness-Teams: Bei Veranstaltungen stehen geschulte Ansprechpersonen zur Verfügung, die bei Konflikten oder Grenzverletzungen unterstützen.
  • Niedrigschwellige Meldewege: Es gibt einfache, auch anonyme Möglichkeiten, Vorfälle zu melden – sowohl online als auch offline.
  • Aktive Moderation digitaler Räume: Unsere Online-Plattformen werden betreut, um diskriminierendes oder übergriffiges Verhalten zu verhindern.
  • Workshops & Bildungsangebote: Wir bieten regelmäßig Workshops zu Themen wie Diversität, Antidiskriminierung und Awareness an.

Konsequenzen bei Regelverstößen

Bei Verstößen gegen unsere Prinzipien behalten wir uns folgende Maßnahmen vor:

  • Aufklärungsgespräche und Verwarnungen
  • Ausschluss von Veranstaltungen oder digitalen Räumen
  • Kooperation mit externen Beratungsstellen oder Mediationsangeboten

Gemeinsam gestalten

Ein Safer Space lebt vom Engagement aller Beteiligten. Deshalb laden wir unsere Community ein, sich aktiv einzubringen, Feedback zu geben und gemeinsam diesen Raum weiterzuentwickeln.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Respekt, Solidarität und Vielfalt nicht nur Worte bleiben, sondern gelebte Realität.