Bei Kosmetik werden sehr oft nur ledigliche füllende Inhaltsstoffe benutzt

Nicht nur bei unserer alltäglichen Kosmetik wie Nivea und Co werden sogenannte ledigliche füllende Inhaltsstoffe und der wahre Effektbringer wurde viel zu gering dosiert, als dass er sich positiv auf ihre Haut auswirken könnte.

Genau so trifft es leider auch die Hanfbranche. Dachte man sich, dass man ab dort an den Kunden anlügen könnte, da er was denkt was da gar nicht (ausreichend) vorhanden ist?

Die Rede ist von ?

CBD Kristallen, CBD Isolate

Besonders vor dem ersten Kauf von Cannabidiol-Produkten sind viele Käufer unsicher, welches Produkt denn nun das richtige für sie ist. Auf dem Markt gibt es inzwischen eine Vielzahl verschiedener CBD-Produkte, die sich in vielen Hinsichten stark unterscheiden.

Neben der Herkunft, dem Herstellungsverfahren und natürlich dem Preis, kommt es vor allem auf den CBD-Gehalt und die Anwesenheit weiterer Inhaltsstoffe des Cannabis an. Bei einem CBD Isolat handelt es sich, wie der Name bereits vermuten lässt, um reines Cannabidiol (CBD).

CBD Isolat kann aus der Hanfpflanze gewonnen oder im Labor künstlich hergestellt werden. Einige kosmetische Produkte haben synthetisches CBD als Wirkstoff. Die meisten Anwender ziehen einer chemischen Substanz oder einem chemisch bearbeiteten Produkt jedoch ein natürliches Produkt vor. Wie bereits erwähnt ist CBD das wirkungsvollste Cannabinoid der Hanfpflanze.

Warum wird bei CBD Kosmetik geschwindelt ?

Dr. Miller veröffentlichte kürzlich eine Studie von Bonn der University of Pennsylvania School of Medicine, in der bis zu zwei Drittel der Beschreibungen von Produkten, die von Online-Händlern verkauft werden, falsche Daten zum Cannabinoidgehalt enthalten.

In den USA und in Europa ist der Markt für Cannabisprodukte extrem fragmentiert, hauptsächlich aufgrund inkonsistenter Gesetze und Dutzender verschiedener Vorschriften in verschiedenen Staaten und Ländern. Obwohl die meisten CBD-Produkte nicht illegal sind, sind Hersteller häufig gezwungen, in einer Grauzone der rechtlichen Verwirrung zu operieren. Dann werden die Kunden dies auch spüren – eine der tatsächlichen Konsequenzen dieser Situation zeigt sich deutlich in den unterschiedlichen Qualitäten von CBD-Produkten.

Die Lösungen der Untersuchung von Dr. Bonn-Millers Team zeigen zum einen eine offensichtliche Ungenauigkeit während den Label-Beschriftungen vieler CBD-Produkte auf. Das Team aus Pennsylvania erwarb 84 divergente Produktfamilie im Onlinehandel, welche mit der Beschriftung „Enthält CBD“ bestücken waren, von 31 verschiedenen Verkäufern aus dem Produktkategorien wurden ähnlich der Verpackungsbeschreibung aufbewahrt. Man entfernte jene Labels daraufhin indessen vonseiten leere Studienaufkleber und sandte sie zu einem Laboratorium für eine Untersuchung.

Hoch effektive Flüssigkeitschromatographie (HPLC) wurde für die Identifikation von Cannabidiol(CBD), Cannabidiol(CBDA), Cannabigerol(CBG), Cannabinol(CBN), Delta-9-Tetrahydrocannabinol(THC) und Tetrahydrocannabinolicsäure(THCA) eingesetzt. Zu diesem Zweck sei erwähnt, dass ein Vorkommen der beiden letzten Stoffe – THC und das nicht psychoaktiv wirkende Derivat – nicht in den erworbenen Erzeugnissen erwartet worden waren. Jedes Produkt wurde insgesamt dreimal getestet, wodurch die finalen Lösungen daraufhin auf den Durchschnittswert gemittelt worden sind. Und ebendiese waren besorgniserregend – um es einmal gelinde auszudrücken.

Konzentrieren wir uns auf CBD

Konzentrieren wir uns auf CBD – hier waren 43 Prozent der Produkte als nicht ausreichend beschriftet aufgefallen, wobei sie stets einen höheren Wirkstoffbestandteil besaßen, als auf der Verpackung angegeben. 26 Prozent zeigten jedoch das genaue Gegenteil auf und nur etwas mehr als 30 Prozent besaßen den ungefähren Anteil an CBD, der auch ihren Labels angegeben war. (Hierbei ist ein Spielraum von 10 Prozent seitens der US-Pharmakologie erlaubt.)

Interessanterweise gab es signifikante Unterschiede in der Genauigkeit der Angaben auf den jeweiligen Labels bezüglich der Produktkategorie. So waren CBD-Öle zu 45 Prozent richtig beschriftet, während Fluids für Vaporisatoren auf ihren Labels nur einen Wahrheitsgehalt von 12,5 Prozent erreichten. Gerade im Bezug zu Vaporisator-Fluids war die durchschnittliche Abweichung des Inhaltes gegenüber den Angaben der Beschriftung am Schlimmsten – bis zu zehn Mal konnte der tatsächlich Wert die Angaben übersteigen oder unterbieten!

Nach den Ergebnissen von Bonn-Miller sind Fluktuationen in der Menge von CBD, einer Substanz mit einem sehr guten Sicherheitsprofil, nicht gefährlich, dennoch führen sie den Kunden in eine falsche Richtung. Eine Überbewertung der wirklichen Inhaltsmenge hält den Käufer schließlich möglicherweise von den spürbaren Vorteilen der angemessenen Dosis CBD fern.

Schlussfolgerung der US-Forschung

Die Schlussfolgerung der US-Forschung ist von universeller Natur und betrifft die Märkte auf beiden Seiten des Atlantiks. Eine nähere Überwachung von CBD-Produkten und überlegter Regulierung betreffend dieser Thematik erscheinen essenziell. Die Forscher weisen darauf hin, dass eine derartige Abweichung der tatsächlichen und angegebenen Werte darauf zurückzuführen sein könnte, dass man sich beim Einkauf ausschließlich auf Onlinehändler verließ. (Diese Shops sind gewöhnlich etwas schwieriger zu kontrollieren, um sie nicht als schleierhaft bezeichnen zu müssen.) Doch dies ist keine Entschuldigung, um Bestellungen online einen anderen Status zu gewähren.

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