Biokomposite und Alternativen zu Kunststoff

Hanf in verschiedenen Formen

Heute weiß jeder auf der Welt, dass Kunststoff zwar unglaublich praktisch ist, aber dass die schiere Menge davon in unserem Leben zu einem Problem an Land und auf See geworden ist, das sich nachweislich auf die Umwelt und das Ökosystem auswirkt. Die Regierungen erkennen dies allmählich an und die EU-Bürger erwarten
zunehmend, dass etwas unternommen wird. Nachhaltige Alternativen zu Kunststoffen und Verbundwerkstoffen existieren bereits auf dem Markt.

Mehrere große europäische Autobauer nutzen Hanffasern im Fahrzeuginnenraum. Warum? Weil Hanf leicht und zugleich hart wie Stahl ist. Der Umstieg von synthetischen auf biobasierte Ausgangsmaterialien führt zu einer höheren Energieeffizienz und deutlich niedrigeren Emissionen.

Berechnungen zufolge ließen sich bei serienmäßiger Verwendung von leichten Biomaterialien in den absatzstarken Fahrzeugen 40.000 Tonnen CO2 einsparen und man könnte mit der gleichen Menge Kraftstoff 325 Mio. km weiter fahren.