Canna Bi Noida

Die weibliche Hanfpflanze erkennst Du leicht an Ihrem Blütenkelch mit dünnen weißen Haaren, die meistens nach oben abstehen. Wenn die Blüten der weiblichen Pflanze ein paar Tage alt sind, kannst Du die harzigen Trichome erkennen, die sich an den Blüten und auch auf kleinen Blättchen bilden.
Im Kapitel Blühphase haben wir die Entwicklung der weiblichen Blüte sehr genau mit Fotos begleitet, was es leicht macht das Geschlecht der Hanfpflanzen zu ermitteln.

Weibliche Pflanzen geben sich oft etwas später als solche zu erkennen, denn weibliche Pflanzen wachsen meist etwas langsamer als männliche Pflanzen. Die Blüten der weiblichen Pflanze enthalten das THC.

Die optimale Umgebung für Weibchen

Kalium, Stickstoff und Phosphor muss in einem ausgewogenen Verhältnis vorhanden sein.
Eine Temperatur von höchstens 20 Grad Celsius und wenigstens 18 Grad Celsius ist optimal.
Metalldampflampen verfügen über einen größeren Blaulichtanteil. Häufig wird in dieser Phase auf eine solche Beleuchtung gesetzt, um diese später durch die Natrium-Dampflampen zu tauschen.
Die Luftfeuchtigkeit sollte bei ungefähr 70 Prozent liegen.
Wer feminisierte Samen kauft, der ist auf der sicheren Seite. Aus diesen Samen entstehen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nur weibliche Pflanzen . Auch bei Stecklingen ist das erkennen des Geschlechts der Hanfpflanzen nicht notwendig, da man ja die Mutterpflanzen kennt.

Männliche Hanfpflanzen erkennst Du an ihrem Pollensack. Dieser hängt an den Zweigen nach unten ab. Männliche Hanfpflanzen geben sich oft früher zu erkennen als Weibchen, da sie schneller wachsen.
Es kommt häufig vor, dass männliche Pflanzen weiter in die Höhe schießen, als weiblicher Hanf. Dies ist jedoch kein sicheres Indiz, um das Geschlecht zu bestimmen. Männliche Blüten sind in ihrer Ausbildung häufig weiter und können daher vor den weiblichen Ausprägungsmerkmalen erkannt werden.
An dem glockenförmigen Aussehen und dem Abhängen nach unten können die männlichen Blüten und somit auch die männlichen Pflanzen erkannt werden. Wer frühzeitig eine Bestimmung vornehmen möchte, der sollte seine Pflanzen täglich mit einer Lupe absuchen. Kleine Kugeln sind in der Frühphase bei männlichen Pflanzen zu erkennen.
Gerade im Indoor Anbau, wenn die Aufzucht unter Kunstlicht vorgenommen wird, ist die Aussortierung der männlichen Pflanzen schnellstmöglich vorzunehmen.

Zwitter-Pflanzen erkennen

Gelegentlich kommt es zur Bildung von Zwitterpflanzen. Zwitter kannst Du daran erkennen, dass sie beide Geschlechtsmerkmale aufweisen. Für die meisten Grower ist es egal, ob eine Pflanze männlich oder ein Zwitter ist. Denn sofern Du keine Samen produzieren willst, sind Zwitter genau wie männliche Pflanzen sofort auszusortieren.
Welches Geschlecht der Cannabis ausbildet, ist unter anderem von den Umweltfaktoren abhängig.

Welche Faktoren beeinflussen das Geschlecht einer Cannabispflanze?

Stress – Erst nach den ersten 20 Tagen in der vegetativen Periode wird Stress zu einem Faktor. Je mehr die Pflanze unter Stress steht, negative Umwelteinflüsse sind hiermit gemeint, desto wahrscheinlicher ist die Ausbildung des männlichen Geschlechts.
Hohe Luftfeuchtigkeit – Je Feuchter die Luft in der Umgebung des Cannabis ist, desto wahrscheinlicher werden es Männchen. Bei weniger Luftfeuchte ist die Ausbildung von Weibchen eher gegeben.
Bodenfeuchte – Das Medium, welches zur Aufzucht verwendet wird, kann sich ebenfalls auf die Ausprägung des Geschlechts auswirken. Eine zu geringe Feuchte wird hier als Indiz für das vermehrte Auftreten von männlichen Hanf-Pflanzen gewertet.

Umgebungstemperatur – Je wärmer die Umgebung ist, in der der Hanf aufwächst, desto häufiger treten männliche Pflanzen auf. Eine niedrigere Temperatur sorgt für die Ausbildung weiblicher Pflanzen. Dies ist jedoch eher auf die gesteigerte Lichtdauer.
Lichtverhältnisse – Beim Indoor Anbau werden die Hanf-Pflanzen unter einer Beleuchtung aufgezogen. Je größer der Anteil an Blaulicht ist, desto häufiger treten weibliche Pflanzen auf. Rotlicht erhöht hingegen die Wahrscheinlichkeit auf männliche Pflanzen.
Beleuchtungsdauer – Ein verkürzter Zeitrahmen lässt mehr weiblichen Hanf entstehen, während eine längere Beleuchtungsphase für eine vermehrte Bildung von männlichen Pflanzen sorgt.

Mit Ausnahme des Stresses wird das Geschlecht im Zeitraum von der sechsten Woche, bis zur 12 Woche des Wachstums ausgebildet. Anhand der Auflistung geht hervor, dass Stress vermieden werden sollte, um eine möglichst hohe Anzahl an weiblichen Pflanzen auszubilden. Es macht in der Regel keinen großen Sinn die Art des Anbaus zugunsten weiblicher Pflanzen zu ändern und im Endeffekt die Produktivität und Qualität zu verschlechtern.
Besonders nach den ersten drei Wochen in der vegetativen Phase sollten Schädlinge, Mängel, Krankheiten und eine große Trockenheit vermieden werden, damit kein Stress erzeugt wird. Neben der männlichen Ausprägung wird auch eine Zwitterbildung in diesem Fall wahrscheinlicher.