Immer wieder Angriffe auf Polizeibeamte

Flaschenwürfe auf Polizei, Passanten und Fotografen – Stand 6.06.2020

Am Berolinahaus flogen nach der friedlich verlaufenen Demonstration gegen Rassismus am Berliner Alexanderplatz aus einer größeren Gruppe heraus Steine und Flaschen.

Hunderte feiern Straßen-Party, Angriffe und Flaschenwürfe auf Polizeibeamte – Stand 13.06.2020

Am Freitagabend versammelten bis zu 500 junge Erwachsene am Berliner Gleisdreieck eine Party. Sie waren zumeist alkoholisiert. Die Polizei forderte sie auf, den Bereich zu verlassen. Die jungen Erwachsenen reagierten teilweise mit Flaschenwürfen und tätlichen Angriffen.

Wir sagen Schluss mit Gewalt auf Polizeibeamte und Hilfskräfte

Die Männer in den blauen Uniformen tauchen aus den Tiefen der Berliner Untergrundbahn auf. Am Tageslicht ziehen sie Bilanz – auch über Respektlosigkeiten und Angriffe. Innerhalb von vier Stunden sind sie mehrfach schwer beleidigt und belogen worden. Tätliche Angriffe gab es an diesem Tag nicht. Alltag für die Polizeistreife im Abschnitt 36 im Berliner Wedding.

#Unteilbar – 1000 Menschen mit Abstand auf 9 Kilometer sehr gut sehr gut

Schön zu sehen das man mit Bändern viel erreichen kann.
1000 Menschen mit Abstand auf 9 Kilometer sehr gut sehr gut.

Auf neun Kilometern Länge setzten Tausende Menschen ein Zeichen gegen Rassismus und für Solidarität. Damit das Ansteckungsrisiko minimiert wird, sollten die Demonstranten mindestens drei Meter Abstand zueinander halten und Mundschutz tragen. Viele hielten sich an diese Vorschriften.

Dem Bündnisses „Unteilbar“ zufolge kamen mehr als 20 000 Teilnehmer. Die Polizei sprach am Nachmittag von etwa 8000 Menschen. Sie alle waren an bunten Bändern miteinander verbunden.

Spürhund hilft in Australiens Brandgebieten nach der suche von Koalas und Co

Kollie Bear und seine Besitzerin Umweltschützerin Romane Cristescu suchen in Australiens Brandgebieten nach Überlebenden Koalas.

Ein Hoffnungsschimmer für die Natur

Einsatz von Spürhunden für den Schutz der australischen Tierwelt

Cristescu ist Ökologin, Tierärztin und Koala-Expertin. An der Universität der Sunshine Coast bei Brisbane leitet sie die Abteilung «Detection Dogs for Conservation».

Kalayci: „Ich bin entsetzt – Party und Pandemie passt überhaupt nicht“

Auch wir von Definizium Records sagen, bringt andere nicht in Gefahr nur weil ihr Party machen wollt. Wenn ihr in der Clubszene was bewegen wollt, dann anders aber nicht so.

Seit Jahren haben wir mit der Kultur in der Stadt Berlin zu kämpfen.

Sei es Demos, Open Airs oder gar das Recht Drogen zu Konsumieren aber mit ach und krach geht das nicht.

Wir von Definizium Records möchten auch das die Clubs in Berlin ohne Risiko wieder öffnen können doch das Risiko der ansteckung und der Gefährdung des Personals ist in einer Pandemie unverantwortlich. Nun mehr müsste der Berliner Senat da mal mehr die Kassen locker machen.

Monate ziehen ins Land und auch in Berlin wird der Clubton immer lauter.

Wo sich die einen Verantwortlich gegenüber der langen Schliesungen der Clubs zeigen, zeigen wiederum andere keine Toleranz gegenüber denjenigen die Gesund nächstes Jahr oder auch dieses noch mit ihren Freunden feiern wollen.

Der Zwang nach Halli Galli ist in der Berliner City an diesem Wochenende völlig aus dem Rahmen gelaufen. Mit einem Zitat des Veranstalters: Die Veranstalter hätten „zweifellos gute Intentionen“ gehabt, hieß es im Statement der Clubcommission. „Boote mit Beschallung und Redebeiträgen auf dem Wasser – und das lange Spreeufer sollte dazu dienen, dass die Teilnehmer*Innen ausreichend Abstand halten können.“ Leider sei der Plan nicht aufgegangen und es seien deutlich mehr Menschen gewesen als erwartet.

Pläne machen für Open Airs in Zeiten von Pandemien unverantwortlich

Es sind genug Demos und auch andere Events in der Stadt gewesen und sehr wenige sind mit vernunft zuhause geblieben. Wenn man eine Demo oder Open Air machen kann man doch nicht sagen, Leider sei der Plan nicht aufgegangen und es seien deutlich mehr Menschen gewesen als erwartet.

2009 Definizium Records startet unter dem Namen Electronautic

Leider sei der Plan nicht aufgegangen und es seien deutlich mehr Menschen gewesen als erwartet. Das hätte mich mal gefreut bei meinen Events sagen zu können, den immer wenn wir Party gemacht haben und immer noch machen, hatten wir nie den Fall, kein Wunder sowas würde es nur in Masen bei uns geben und nicht an Orten mit Massen.

Kalayci: „Ich bin entsetzt – Party und Pandemie passt überhaupt nicht“

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat die Bootsdemonstration am Pfingstsonntag scharf kritisiert. „Ich bin entsetzt über die Bilder vom Wochenende in Berlin. Party und Pandemie passt überhaupt nicht“, teilte die SPD-Politikerin am Dienstag mit.

 „Ich habe Verständnis für die schwierige wirtschaftliche Lage der Clubs. Dafür gibt es finanzielle Hilfen. Aber das, was am Wochenende auf dem Landwehrkanal passierte, ist in Pandemiezeiten grob fahrlässig“, sagte Kalayci.

„Ich habe es am Anfang der Pandemie gesagt und sage es heute, es ist nicht die Zeit für Partys. Das Virus ist nach wie vor da und eine Gefahr für die Gesundheit aller Menschen“, so die Gesundheitssenatorin.

Partyszene und Clubs in Berlin Hotspots bei Coronavirus-Ausbreitung

Sie appelliere deshalb an die Vernunft der Club- und Partyfreunde. Die Partyszene und die Clubs seien in Berlin die Hotspots zu Beginn der Ausbreitung des Coronavirus gewesen. „Es war richtig und wichtig diese frühzeitig zu schließen, um die schnelle und unkontrollierte Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern. Das ist uns in Berlin gelungen.“

Am Pfingstsonntag waren bei der Versammlung „Für die Kultur – Alle in einem Boot“ bis zu 400 Boote von der Spree über den Landwehrkanal nach Kreuzberg gezogen. Die Veranstalter wollten nach eigenen Angaben auf die Bedrohung der Clubkultur aufmerksam machen, nachdem die Clubs seit Wochen nicht mehr öffnen dürfen.

Laut der Polizei hielten sich dabei bis zu 1500 Menschen jeweils auf dem Wasser und an Land auf. Im Polizeibericht hieß es, der Veranstalter habe die Versammlung „aufgrund der nicht eingehaltenen Abstände zueinander und von Beschwerden über zu laute Musik“ abgebrochen.

Ein Verfahren wurde nicht eingeleitet, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte.

Leute von Bootsdemo sollen Kontakte reduzieren

Nach der Bootsdemo hat die Berliner Clubcommission die Teilnehmer aufgerufen, vorübergehend weniger Menschen zu treffen. „Um das Risiko einer Ausbreitung einer möglichen Infektion zu unterbinden, bitten wir alle Teilnehmer*Innen der Demo ihre sozialen Kontakte in den nächsten 14 Tagen auf ein Minimum einzuschränken – insbesondere beim Umgang mit älteren oder kranken Menschen“, teilte das Gremium in sozialen Medien mit.

Die Veranstalter hätten „zweifellos gute Intentionen“ gehabt, hieß es im Statement der Clubcommission. „Boote mit Beschallung und Redebeiträgen auf dem Wasser – und das lange Spreeufer sollte dazu dienen, dass die Teilnehmer*Innen ausreichend Abstand halten können.“ Leider sei der Plan nicht aufgegangen und es seien deutlich mehr Menschen gewesen als erwartet.

FDP: An der Party zeigt sich die Schwäche des Senates

Florian Kluckert, gesundheitspolitischer Sprecher der Berliner FDP-Fraktion, sagte, die Veranstaltung zeige, dass die Politik wohl kaum verantworten könne, Clubs wieder zu öffnen, solange die Besucher zu Eigenverantwortung weder bereit noch in der Lage seien.

„An der Party zeigt sich aber auch deutlich die Schwäche des Senates, der Verordnungen erlässt, an die sich viele dann nicht halten und auch keine Konsequenzen zu befürchten haben.“

Seit Dienstag gelten weitere Lockerungen bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. So dürfen beispielsweise Kneipen und Bars wieder öffnen, genau wie Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros, Fitnessstudios und Tanzschulen.

„Ich appelliere an alle Berlinerinnen und Berliner: Riskieren wir nicht die erreichte Eindämmung des Virus“, sagte Kalayci. „Riskieren wir nicht aufs Gefährlichste unsere Gesundheit und letztlich unsere Freiheiten, halten wir uns alle an Abstands- und Hygieneregeln und tragen Mund-Nasen-Schutz.“

Kiffen in Zeiten von Pandemien

Jeder hört es seit Monaten, Händewaschen – Mundschutz all diese Dinge meinen wir schränken uns im Alltag ein, weit gefehlt. Die Hygiene wird immer da übersehen wo es am nötigsten ist.

Die Sonne scheint man trifft sich mit Freunden und zündet froh und fröhlich den Joint oder gar die Bong an und reicht Sie ohne nachzudenken weiter. Finde den Fehler im Bild.

Der Druck mit einer Gemeinschaft sich sein gutes Gerät zu teilen oder gar eine Tüte sollte strcikt vermieden werden, auch das drehen für jemanden oder das stopfen eines kopfes für jemanden ist strickt untersagt, warum – Tja wer sich das Fragt wird sich wohl oder übel an die eigene Nase fassen müssen, Warum fragt man mich auch noch mit erschrecken. Hier mal einen kleinen Blick in die Welt der Viren und Bakterien in unserem Umfeld.

Mehr Keime in der Pfeife als auf einem Toilettensitz?

Eine Studie hat belegt, dass man beim Rauchen aus einer Pfeife mit mehr Bakterien in Kontakt kommt, als sich auf einem Toilettensitz befinden.

Dennoch, das ist kein Grund, das Rauchen direkt aufzugeben. Denn, sind wir Mal ehrlich, jeden Tag berühren Menschen viele Dinge.

Zu den schmutzigsten Gegenständen im Haushalt gehörten Handtücher im Badezimmer oder das Spielzeug des Haustieres. Die Menschen sind ständig einer hohen Belastung von Keimen ausgesetzt, egal, ob am Geldautomaten oder beim Einkaufen. Ebenfalls dazu zählen Tastaturen, Bargeld oder sogar das eigene Handy.

Selbstverständlich gilt das ebenso für Dinge, die unseren Mund berühren, wie zum Beispiel Stifte oder Fingernägel. Teilen wir uns mit anderen Menschen Essen, Getränke oder gar die Zahnbürste, kommt hier eine wahre Bakterienarmee zu Stande.

Und was ist mit der bekannten Fünf-Sekunden-Regel? Ganz ehrlich, vergiss sie!
Überall um uns herum sind Keime. Sie können nicht vermieden werden und sind eigentlich auch kein Grund, die Nerven zu verlieren. Keime gehören zum Leben dazu und spielen für das Immunsystem des Menschen sogar eine wichtige Rolle. Für die Cannabis-Gemeinschaft gibt es allerdings eine Bakterienbelastung, die hier einzigartig ist: Das gemeinsame Rauchen aus Pfeifen und Bongs.

Moose Labs aus Los Angeles hat vor kurzem eine Studie durchgeführt die belegt, dass der Bakterienspiegel bei Pfeifen und Bongs erstaunlich hoch ist. Es gibt im Alltag sonst kaum einen Gegenstand, bei dem die Bakterienbelastung so hoch war. Die Ergebnisse lagen deutlich über den Erwartungen. Eine durchschnittliche Cannabis-Pfeife enthält demnach knapp anderthalb Mal mehr Keime, als der Sitz einer öffentlichen Toilette.

Die Studienergebnisse legen nahe, dass beim gemeinsamen Rauchen jeder Teilnehmer ein eigenes Mundstück nutzen sollte. Moose Labs bietet selbst waschbare oder Einweg-Mundstücke zu diesem Zweck an.

Andere Experten raten dazu, die Pfeife vor dem Ziehen mit einem Tupfer mit hochprozentigem Alkohol zu desinfizieren.

Der MD Christopher Carrubba erklärt, dass die Geräte für den Cannabiskonsum deswegen so stark mit Keimen belastet sind, da sich ein Biofilm bildet. Das Marihuana an sich kann bereits ein Wirt für viele Pilze und Bakterien sein. Ebenfalls kann das dreckige Wasser in einer Bong als Brutplatz für Pilze und Bakterien dienen.

Während ihrem Wachstum scheiden diese Organismen Substanzen aus, durch die sie sich an Glas oder Plastik, wie einer Bong, festsetzen können. Durch das Anhäufen dieser Substanzen wird ein Biofilm gebildet, der den Zweck erfüllt, die Organismen zu schützen und so ihre weitere Ausbreitung zu ermöglichen.

Darüber hinaus ist dieser Biofilm resistent gegen herkömmliche Reinigungsmittel und antimikrobielle Wirkstoffe. Wenn sich erst einmal ein Biofilm gebildet hat, bleiben oft die Verunreinigungen durch Pilze und Bakterien auch nach einer umfassenden Reinigung noch bestehen.

Auch Verdampfer betroffen
Moose Labs hat ebenfalls herausgefunden, dass sowohl die Verdampfer als auch die Gelenke der Rauchutensilien viermal so viele Bakterien aufwiesen, wie ein Toilettensitz.

Was kann ich nun dagegen tun?
Wichtig ist es, die eigene Bong oder Pfeife gut zu pflegen und immer sauber zu halten. Dann, je nach Gebrauch alle 1-2 Wochen, einmal mit Reinalkohol die Mundstücke und sonstigen siffigen stellen gründlich zu reinigen und damit zu desinfizieren.

Beim Rauchen in Gruppen empfiehlt es sich demnach, zwischendurch das Mundstück mit Alkoholpads zu reinigen oder eigene Mundstücke zu verwenden.

Wenn man diese Hinweise beachtet steht auch dem gemeinsamen Cannabiskonsum nichts mehr im Wege!

Kann das Teilen eines Joints Dich wirklich krank machen?

Genau wie gutes Essen, genießt man Cannabis am besten in guter Gesellschaft. So viel Spaß die gute alte Rauchrunde auch macht, ist sie leider für jeden ein richtiger Albtraum, der sich auch nur ein bisschen Sorgen über Keime und deren Übertragung macht. Stimmt es also doch, dass Du beim Teilen eines Joints mit mehreren Menschen einer ganzen Reihe von Keimen und Bakterien ausgesetzt bist?

Ist das teilen eines Joints wirklich schlimm ?

Die kurze Antwort lautet: ja. Jede Krankheit, die beim Küssen übertragen wird (was von Rachenentzündung über Herpes bis hin zu einem Magen-Darm-Infekt alles sein kann), kann man vom Teilen eines Joints bekommen.

Beim Teilen eines Joints hast Du eigentlich mit jeder Person in der Runde Mund-zu-Mund-Kontakt. So bist Du dem Risiko ausgesetzt, jede ansteckende Krankheit zu bekommen, die durch direkten Kontakt übertragen werden kann (das sind ungefähr 80% aller ansteckenden Krankheiten).

Studien zeigen, dass sich im menschlichen Mund ungefähr 700 verschiedene Arten von Bakterien, Pilzen, Protisten und Viren befinden. Unser Speichel enthält gesunde Antikörper, die uns vor biologischen Gefahren schützen, die uns krank machen könnten. Diese Antikörper können allerdings auch versagen.

Durch den direkten Mund-zu-Mund-Kontakt mit den Personen in der Runde, bist Du dem potenziellen Risiko ausgesetzt, Dich mit einer ganzen Reihe von Krankheiten zu infizieren. Dazu zählen:

  • Pharyngitis
  • Grippe
  • Meningitis
  • Mononukleose
  • Norovirus
  • Lippenherpes

Kann man Bakterien an eine, Joint Wegbrennen?

Unter Rauchern gibt es eine alte Legende, dass sich manche Keime in der Rauchrunde abwehren lassen, wenn man das Ende des Joints für ein paar Sekunden über eine Flamme hält. Leider gibt es keinerlei Beweise dafür, dass dies ausreicht, um Bakterien abzutöten.

Um Keime komplett zu vernichten, müsste man sie mit dem Feuerzeug abbrennen und den Joint so lange ruhen lassen, bis er komplett trocken ist (das könnte Monate dauern). Der Grund dafür ist, dass die Luftfeuchtigkeit und Temperatur der meisten Umgebungen ausreichen, damit diese Bakterien überleben können. Das Einzige, was Bakterien an einem Joint töten kann, ist direktes UV-Licht.

Wie wird eine Rauchsession Hygienischer ?

Außer auf das Teilen eines Joints, Blunts oder anderer Rauchutensilien (wie Bongs oder Pfeifen) zu verzichten, kann man gegen eine mögliche Übertragung von Krankheiten und den Bakterienaustausch unter den rauchenden Personen leider nicht viel unternehmen.

Wir geben Dir jedoch diesen einen Rat: Wähle genau aus, wann und mit wem Du gemeinsam rauchen willst. Wenn ein Kumpel ein bisschen verschnupft oder heiser ist, denke daran, dass sich diese Bakterien unweigerlich auch auf dem Joint verteilen werden.

Dasselbe gilt natürlich für Dich selbst. Wenn Du merkst, dass eine Krankheit im Anmarsch ist, dann sage es Deinen Freunden und setze die nächste Runde aus. Stattdessen kannst Du Dir einen Joint für Dich selbst bauen oder einen Kopf in der Bong oder Pfeife rauchen. Achte bloß darauf, das Gerät danach mit einem antibakteriellen Tuch abzuwischen.

Die Widerstandsfähigkeit von Keimen und Bakterien wird gerne unterschätzt. Während unser Körper darauf ausgelegt ist, bedrohliche Krankheiten abzuwehren, kann selbst das stärkste Immunsystem vom Teilen eines Joints mit mehr als 1 oder 2 Personen geschlagen werden.

Das bedeutet nicht, dass Du paranoid werden musst. Sollten die Personen in der Runde nicht wirklich krank sein oder einen Virusinfekt haben, stehen die Chancen gut, dass Du nicht krank wirst. Denke daran: Je größer die Runde, desto höher stehen die Chancen, dass Du zusammen mit einer kranken Person rauchst. Verweise

Polizisten knien aus Solidarität mit Demonstranten nieder

Sicherheitskräfte gehen zum Teil mit Tränengas gegen die Proteste in den USA vor. Doch bei Demonstrationen entstehen auch andere Bilder: Polizisten in verschiedenen Städten sind auf die Knie gegangen, um Solidarität zu zeigen.

Mit einem symbolischen Kniefall haben Polizisten in den USA bei den Protesten gegen Polizeigewalt und Rassismus in den vergangenen Tagen ihre Solidarität mit Demonstranten ausgedrückt. In verschiedenen Städten knieten Beamte nieder, senkten ihre Köpfe zum Gebet oder umarmten Menschen, die zu Protesten auf der Straße waren.

In Lexington im US-Bundesstaat Kentucky beteten nach einem Bericht des Fernsehsenders CNN Polizisten und Demonstranten gemeinsam. Im New Yorker Stadtteil Queens knieten mehrere Polizisten ebenfalls. Aus der Menge kommen „Danke“-Rufe, wie auf einem anderen CNN-Video zu sehen ist.

Ähnliche Szenen gab es in der Nähe von Miami. In Washington knieten Polizisten vor einem Hotel von US-Präsident Donald Trump. In Houston, der größten Stadt des Bundesstaates Texas, lief ein Polizist Arm in Arm mit einer Demonstrantin.

In der Gemeinde Flint Township im US-Bundesstaat Michigan legte Sheriff Chris Swanson Helm und Schlagstöcke ab und schloss sich den Demonstranten an. Auf einem viel verbreiteten Video ist zu sehen, wie Swanson sagt: „Ich möchte dies zu einer Parade machen – nicht zu einem Protest. Der einzige Grund, warum wir hier sind, ist sicherzustellen, dass ihr eine Stimme habt – das ist alles.“

„Es ist einfach zu glauben, dass sich nichts ändern kann“, schrieb der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio auf Twitter über die Solidaritätsgesten. „Aber Schritt für Schritt geschieht Veränderung. Das passiert, wenn Polizei und Gesellschaft sich gegenseitig als Menschen erkennen.“

In den vergangenen Tagen waren jedoch auch Fälle von Polizeigewalt dokumentiert worden. So hatte die Organisation Reporter ohne Grenzen von mindestens 68 Übergriffen auf Journalisten berichtet, die sich in mindestens 30 Städten ereignet haben sollen. Am Montagabend drängten berittene Polizisten weitgehend friedliche Demonstranten in Washington zurück, Sicherheitskräfte von Trump schossen derweil Tränengas auf die Menschen.

Ausgelöst wurden die Proteste durch den Tod des 46-jährigen Afroamerikaners George Floyd. Er war am Montag vergangener Woche nach einem brutalen Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis gestorben. Einer der vier am Tod von Floyd beteiligten Polizisten wurde Medienberichten zufolge am Freitag des Mordes angeklagt und festgenommen.

Gegen die Anti-Cannabis-Kampagne

Wir stellen uns Gegen die Anti Cannabis Kampagne und sagen: Wir tragen mehr Verantwortung als unsere Bundesregierung und Drogenbeauftragte!

2019 sagte die CDU zur Demo der Hanfparade, das die Menschen die die Demonstration der Hanfparade machen und deren Demonstationen teilnehmen unverantwortlich seien. Wir sagen dazu das unsere Bundesregierung und Drogenbeauftragte mit einer Nichtregulierung für Drogen mehr unverantwortlich handelt als jeder andere. Genügend Modellprojekte haben es gezeigt das man Cannabis gut Geregelt in Headshops verkaufen kann. Warum nimmt man Modelle nicht an ?

Daher startet jetzt unsere Bundesregierung eine Kampagne die eine Lachnummer für die ganze Drogenszene darstellt. Kiffen ist nicht cool.

Wer sagt des das kiffen cool ist? Seit 2017 haben wir Cannabis als Medizin und die Menschen die es Medizinisch nutzen sind auch keine coolen Kiffer. Nein es sind Menschen die Cannabis für ihre Behandlung von Krankheiten erhalten.

Doch jeder andere ist cool der kifft ? Nein, Menschen die Cannabis Konsumieren machen es wie jeder der einen guten Wein zum Abend trickt um sich zu Entspannen. Der eine trinkt einen Wein der andere raucht eine Zigarette der nächste genehmigt sich eine Tüte, Nase oder Pille um auch mal für sich zu sein und sich zu Entspannen.

Das Menschenrecht besagt jeder soll so sein leben gestalten das er sich und andere nicht in Gefahr bringt. Jeder Mensch ist unantastbar. Die entscheidung steht uns frei. Die Bundesregierung ist nicht unsere Betreuung in Zeiten von einer Modernen Drogenkultur mit aufklärung, Infos und Demonstrationen. Viel hat sich in den den letzten 40 Jahren getan warum Zum Verbot zurück gehen anstelle einen schritt vor richtung selbstverantwortung der Menschen. Die Bundesregierung vertraut ihren Bürgern nicht und somit werden es etliche Jahre noch ins Land ziehen bevor die Bundesregierung den Drogenkonsum als ein Menschenrecht mit anerkennt. Denn wer sich umbringen wollte würde auch ohne Drogen einen Weg finden.

„Kiffen ist nicht cool“ Regierung startet Anti-Cannabis-Kampagne

Mit einer neuen Kampagne will die Drogenbeauftragte der Bundesregierung gezielt junge Menschen erreichen. Über die sozialen Netzwerke sollen sie über die Risiken von Cannabis aufgeklärt werden.

Jugendliche in Deutschland sollen künftig noch gezielter über die Risiken des Cannabiskonsums aufgeklärt werden. Mit einer Kampagne soll erstmalig auch in den sozialen Medien über die gesundheitlichen Gefahren der illegalen Droge informiert werden, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, jetzt mitteilte. Es gehe darum, zu vermitteln: „Kiffen ist nicht cool. Es ist cool, nicht zu kiffen“, sagte die CSU-Politikerin bei der Vorstellung.

„Sowohl bei Jugendlichen als auch unter den Erwachsenen ist Cannabis seit Jahren unter den illegalen Drogen Spitzenreiter“, sagte Ludwig. Mit dem neuen Social-Media-Präventionsangebot sollten sie dort informiert werden, wo sie tagtäglich miteinander kommunizieren und Fotos sowie Storys teilen.

Durch die Debatten um eine mögliche Legalisierung von Cannabis in den vergangenen Jahren sei für viele junge Menschen der Eindruck entstanden, Cannabis sei ein „harmloses Kraut“. Doch die Droge könne bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei regelmäßigem Konsum zu schweren Gehirnschäden führen, sagte Ludwig.

Prävention so früh wie möglich

Die Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Heidrun Thaiss, verwies darauf, dass zehn Prozent der 12- bis 17-Jährigen bereits einmal Cannabis konsumierten. Mit zunehmendem Alter steige das Interesse. So hätten bei den 18- bis 25-Jährigen bereits 42,5 Prozent Cannabis konsumiert.

Die Präventionsangebote sollen Jugendliche so früh wie möglich erreichen, um den Einstieg zu verhindern, so Thaiss weiter. Cannabis sei eine psychoaktive Substanz, deren Konsum mit gesundheitlichen Folgen verbunden sei.

Die Reifung des zentralen Nervensystems und des Gehirns sei mit 20 Jahren noch nicht abgeschlossen. Je früher, je häufiger und je intensiver Cannabis konsumiert werde, desto größer sei beispielsweise das Risiko gerade für vorbelastete Menschen, an einer Psychose und Schizophrenie zu erkranken, sagte Thaiss.

Illegal scheissegal aber bitte mit Vernunft

Konzertbesucher bewerfen Polizei mit Flaschen

Das Spektakel fand genau vor 11 Jahren statt wo wir noch Wochen vorher friedlich mit Electronautic – Hinter dem Planet feierten. Doch was wir dann erlebten schockierte auch unser Team und es zersprang.

Bei einem Konzert im Ernst-Thälmann-Park ist es am Pfingstsonntag zu Ausschreitungen gekommen. 16 Menschen wurden festgenommen, sechs Polizeibeamte verletzt. Bei dem Konzert handelte es sich um eine Benefizveranstaltung.

Eine Woche vorher Sprachen wir mit Familien und dem Ordnungsamt, was dort gleich nebenan lag und versicherten eine Rücksichtnahme auf diejenigen, die sich gestört fühlten durch uns, damit das wir leiser machten. So zeigten wir den Leuten zeigten das sie auch ein teil der Veranstaltung waren, jeder konnte sich an der Veranstaltung beteiligen. Es doch es kam anders als geplant.

Berlin Am Sonntagnachmittag hatten sich 900 Menschen im Ernst-Thälmann-Park versammelt, um an einer Benefizveranstaltung zum Thema Cholera in Simbabwe teilzunehmen. Wie die Polizei mitteilte, waren die Anwesenden zum Teil betrunken. Weil zehn Besucher in Streit gerieten, wurde die Polizei gerufen. Ein 27-Jähriger wurde festgenommen, ein Polizeiwagen mit Graffiti beschmiert.

Laut Polizei befanden sich gegen 20.00 Uhr rund 1800 Veranstaltungsteilnehmer in dem Park. Als wenig später wegen des starken Regens der Generator und damit die Musik ausfiel, wurde dafür von den verbliebenen rund 500 Personen die Polizei verantwortlich
gemacht. Die Beamten wurden daraufhin mit Flaschen beworfen.

Wir haben uns nach diesem vorfall wo wir zum Glück nicht daran beteiligt, hatten mit der Berliner Polizei und dem Ordnungsamt Berlin zusammegesetzt und versucht herauszufinden, wo man in Berlin mit eine Kooperation von Berliner Polizei und Ordnungsamt kleine Parties feiern könne, ohne jedes mal Stress zu bekommen.

Man schlug mit das Kuturhaus Peter Edel vor. Doch nach der Schliessung des Kulturhauses standen wir wieder da mit nichts. Wir beschlossen dort zu bleiben und die hinten gelegende Grünanlage fernab von Menschen weiter unsere Event zu gestalten und sie verliefen echt erstaunlich gut. Es war nicht die Masse die kam aber von der Berliner Polizei bis hin zu Menschen wo ich nie gedacht hätte das sie kommen würden, schafften wir einen musikalischen ort der sinnlichkeit und des kennenlernens.

Gleiche Welle Gleiche Stelle bleibt bis auf weiteres bestehen und freut sich bald auch dich wieder begrüßen zu dürfen. Wo das sagen wir dir noch rechtzeitig. Bei uns gab es noch nie Festnahmen oder Ärger mit Beamten oder dem Ornungsamt. Bei uns verläuft alles auf einer freien vertrauenbasis.

16 Menschen wurden in der Folge im Thälmannpark festgenommen

Diese leisteten erheblichen Widerstand, zum Teil versuchten Umstehende die Festgenommenen zu befreien. Gegen die 14 Männer und zwei Frauen wird wegen schweren Landfriedensbruchs, versuchter Gefangenenbefreiung, Widerstands, gefährlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Sechs Polizisten wurden bei den Ausschreitungen leicht verletzt. Gegen 22 Uhr war die Veranstaltung beendet. Etwa 160 Beamte waren einem Sprecher zufolge im Einsatz. Erst am Freitagabend war es am Helmholtzplatz in Prenzlauer Berg im Anschluss an ein als Kundgebung angemeldetes Hip-Hop-Konzert zu vereinzelten Flaschenwürfen auf Polizisten gekommen.

Definizium Records geht mit guten beispiel vorran und schafft seit 2009 eine kooperation zwischen Beamten und der Open Air Partyszene.

Rechte Folienkartoffeln wegbassen Dezentral und laut: Reclaim Club Culture und andere linke Initiativen rufen für das Wochenende zum Protest gegen die sogenannten Hygiene-Demos auf.

Gegen die auch für dieses Wochenende wieder zu erwartenden verschwörungsideologischen Proteste vom Rosa-Luxemburg- und Alexanderplatz wird es eine Vielzahl von Gegenkundgebungen geben. Neben dem Berliner Bündnis gegen Rechts hat für Samstag auch die linke Clubszene zum antifaschistischen Protest aufgerufen. Motto von Reclaim Club Culture: „Für offene Grenzen für alle und gegen Nazis“.

Man wolle mit Blick auf die Missstände an der EU-Außengrenzen für eine solidarische Gesellschaft demonstrieren – mit Musik und getreu dem Motto: „Leave no one behind“. Eine Sprecherin der Reclaim Club Culture sagte, dass zudem die „rechten Folienkartoffeln“ der sogenannten Hygiene-Demos ein Problem seien: „Letzten Samstag hat ein Mob aus Anabolika-Nazis, Antisemit:innen und Aluhutbürger:innen versucht, den Alexanderplatz für sich zu vereinnahmen. Das lassen wir uns in Berlin nicht bieten.“

Das Bündnis ruft dazu auf, ab 14 Uhr am Alexanderplatz, aber auch dezentral überall in der Stadt spontane Kundgebungen gegen Nazis, Faschist:innen und Antisemit:innen anzumelden. Dafür solle man vor Ort Eilversammlungen bei Polizisten anmelden. „Bringt Spaß, Musik und eure Freund:innen mit. Stellt euch quer. Bildet bunte Banden – und vergesst dabei nicht, euch zu maskieren!“, heißt es bei dem Bündnis.

Derzeit sind gemäß des Infektionsschutzes nur Kundgebungen von bis zu 50 Personen mit dem erforderlichen Mindestabstand erlaubt. Vergangenes Wochenende war es bei unangemeldeten sogenannten Hygiene-Demos von einer Mischszene aus rechten, esoterischen und teilweise auch vermeintlich linken Verschwörungsideolog:innen zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Auch für dieses Wochenende kündigte die Polizei einen großen Einsatz an. Vergangenen Samstag nahm die Polizei 80 Personen am Alexanderplatz fest.

Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungsmythen

Auch das Berliner Bündnis gegen Rechts erneuerte seine Kritik an den sogenannten Hygiene-Demos: Von Beginn an seien bei deren Veranstaltungen Personen aus verschiedenen eindeutig rechten Gruppierungen, Parteien und Organisationen anzutreffen gewesen. Die Organisator*innen hätten sich nicht konsequent von diesen distanziert.

Der Sprecher des Bündnisses sagte: „Sie hätten ihre Veranstaltung absagen müssen, als klar war, dass die Versammlungen von rechts vereinnahmt wurden.“ Die Organisator*innen seien verantwortlich, dass Rassismus, Antisemitismus, Verschwörungsmythen und Positionen verschiedener rechter Ideologien re­produziert würden – „sie spielen das Spiel der Rechten mit, ob sie wollen oder nicht“.

Die Ellenbogengesellschaft

Stellen wir uns eine Welt vor, in der es vollkommene wirtschaftliche Gleichheit gibt. Egal, welche Arbeit jemand macht, Angebot und Nachfrage befinden sich stets in einem Gleichgewicht, was jedermann das gleiche Einkommen ermöglicht. In dieser Gesellschaft gibt es keine Debatten über eine Schere zwischen Arm und Reich; es braucht auch keinen Streit über Art und Umfang einer Einkommensumverteilung durch den Staat. Weil jeder den fairen Anteil seines Einsatzes erhält, hat auch jedermann die gleichen Anreize, sich anzustrengen.

Das Ende dieser egalitären Utopie kommt schnell, exakt in jenem Moment nämlich, da drei Unternehmer mit jeweils einem neuen Produkt auftauchen – nehmen wir an Steve Jobs mit einem iPad, Joanne K. Rowling mit einem „Harry-Potter“-Band und Steven Spielberg mit einem neuen Blockbuster-Film. Sogleich rennen alle Leute los und sind bereit, freiwillig hundert Euro für ein Produkt zu bezahlen. In dieser neuen Welt gibt es also viele Käufer, aber nur drei Verkäufer. Die Verkäufer werden mit einem Schlag viel reicher als der Rest der Menschheit. Aus dem Paradies der Gleichheit ist eine Gesellschaft der Ungleichheit geworden.

In unserem Beispiel entsteht die Ungleichheit durch einen freiwilligen Tausch zwischen Anbietern und Nachfragern. Wenn kein Zwang dabei im Spiel war, ist anzunehmen, dass beide, Käufer und Verkäufer, sich durch den Deal besserstellen, andernfalls hätten sie ja nicht einzuwilligen brauchen. Diese post-paradiesische Welt der Ungleichheit hat kein Gerechtigkeitsproblem. Es geht alles mit rechten Dingen zu.

Die Denker des klassischen Liberalismus lassen als einzige Form der Gleichheit, die eine gerechte Gesellschaft nötig hat, die Gleichheit ihrer Bürgerinnen und Bürger vor dem Gesetz zu. Im Übrigen müssen wir aber davon ausgehen, „that men are born unequal“ und dass es gerade diese Ungleichheit ist, die soziale Kooperation, Zivilisation und Fortschritt zur Folge hat und den Wettbewerb anspornt.

Nehmen wir ein zweites Beispiel. Stellen wir uns vor, ein kleiner Glücksvogel bringt allen Lesern dieses kleinen Aufsatzes 1.000 Euro. Das ist nichts Schlechtes, würde aber ohne Zweifel die Ungleichheit in der Welt ein klein wenig vergrößern: Die Schere öffnet sich. Natürlich. Aber es entsteht Ungleichheit, unter der niemand zu leiden hat. Niemand verschlechtert seine Situation, einige verbessern sich.

Was wir bislang betrachtet haben, ist eine Welt vor dem Wohlfahrtsstaat, eine Welt, die vom Markt – freien Verträgen zwischen Akteuren – erzeugte Ungleichheiten aushält. Die meisten heutigen Gesellschaften sehen es anders. Sie wollen um der sozialen Gerechtigkeit willen Marktergebnisse korrigieren, Ungleichheit reduzieren, wenn nicht gar völlig einebnen.

Durch die Einführung der Umverteilung im Sinne des „Sozialen“ wird der Staat ein Interventionsstaat, was das Verhältnis von Staat und Gesellschaft grundlegend verändert. Der Staat als Sozialstaat maßt sich an, bei der Gestaltung von Gesellschaft im Sinne von sozialer Gerechtigkeit einen aktiven Part zu spielen, zu intervenieren. Das Mittel der Intervention ist die Umverteilung.

Der Staat greift etwa mit Gesetzen ein, die Wohltaten für bestimmte Gruppen bringen sollen. Der Staat selbst ist die große Umverteilungsmaschine; er nimmt Geld und gibt Geld. Mittel der Umverteilung sind einerseits Steuern und Abgaben, andererseits Subventionen und Sozialtransfers. Die Dimension dieser Umverteilung ist inzwischen erheblich. Ein unverheirateter Angestellter ohne Kind und mit durchschnittlichem Verdienst wird in Deutschland im Jahr 2016 mit 49,4 Prozent seines Einkommens belastet.

Während die Befürworter des Sozialstaates rasch bei der Hand sind, die vom Markt erzeugten Ungleichheiten als ungerecht und unsozial zu brandmarken, übersehen sie meist, dass die vom Staat verfügte Umverteilung ebenfalls Ungleichheit zur Folge hat. Mit den Interventionen des Staates sollen einzelne Gruppen der Gesellschaft, die als besonders schutz- oder fürsorgebedürftig gelten, privilegiert werden: Das sind längst nicht nur die Armen. Es sind Familien, Kinder, Alte, Migranten, Frauen, Schwule, alle, die in unserer Opfer-Gesellschaft ein Recht auf Alimentierung geltend machen können.

Der Sozialstaat macht somit den Versuch, Einzelfallgerechtigkeit herzustellen, „ungerechte“ Ungleichheiten einzuebnen durch die Begünstigung einzelner gesellschaftlicher Gruppen. Dieser Versuch ist bereits im Ansatz zum Scheitern verurteilt. Er missachtet zugleich den rechtsstaatlichen Grundsatz, wonach die Gesetze für alle Personen und Fälle gleich gelten sollen. Denn jede Besserstellung einer bestimmten Gruppe bedeutet die Schlechterstellung einer anderen Gruppe. Der Sozialstaat diskriminiert.

Die Intervention als der Gerechtigkeit geschuldet darzustellen, ist nichts anderes als der durchschaubare Versuch, das Bedienen von Partikularinteressen zum Ausdruck einer Förderung des Gemeinwohls zu stilisieren. Hat man einmal mit dem Sozialstaat angefangen, sitzt man in der Falle. Der Sozialstaat kommt aus der Interventionsspirale nicht mehr heraus.

Der Sozialphilosoph Friedrich August von Hayek (1899–1992) nennt diesen Wohlfahrtsstaat eine „Schacherdemokratie“. Jeder kämpft so gut er kann für sich oder seine Gruppe um Begünstigungen. Damit bringt der Sozialstaat erst jene Ellenbogengesellschaft hervor, die abzuschaffen er angetreten war. Denn nirgendwo sind Ellenbogen so nützlich wie gerade beim Erringen von Privilegien.