Sichelzellenanämie (Drepanozytose)

Die Sichelzellenanämie wird auch Sichelzellkrankheit (med. Drepanozytose) genannt und zählt kategorisch zu den Bluterkrankungen. Umgangssprachlich wird diese Krankheit auch als Blutarmut bezeichnet. Zum ersten Mal wurde die Krankheit 1910 von Dr. James Herrick beschrieben wobei die Bezeichnung erst 1922 festgelegt wurde.

Von Sichelzellenanämie sind hauptsächlich dunkelhäutige Menschen betroffen. So ist diese Krankheit in Südamerika, Afrika und auch in Südaustralien weiter verbreitet, als in Europa und nördlicheren Gefilden. In Gegenden, in denen Malaria häufig auftritt, kommt es vermehrt zu dieser Bluterkrankung. Wir stellen uns die Frage: Kann CBD bei einer Sichelzellenanämie helfen?

Sichelzellenanämie – Das Krankheitsbild

Die Sichelzellenanämie ist eine erblich bedingte Krankheit. Durch die Bildung von abnormalen Hämoglobin (Proteinstoff des Blutes) kommt es zu Sauerstoffarmut in den roten Blutkörperchen. Diese werden durch das gestörte Hämoglobin zu der namensgebenden Sichelform geformt.

Weiter kann die Sichelzellenanämie zu Durchblutungsstörungen führen. Dabei können nicht nur Lähmungen auftreten, sondern kann dieser Umstand auch innerhalb von wenigen Stunden zum Tode führen. Die Hauptsymptome einer Sichelzellenanämie sind Entzündungsherde in allen Regionen des Körpers. Weiter kann es zu ständiger Müdigkeit und Abgeschlagenheit kommen. Atemnot und sporadisches Herzrasen können zählen ebenfalls zu den bekannten Symptomen.

Dazu kann die Sichelzellenanämie in jungen Jahren den Grundstein für körperliche Missbildungen legen. Tatsächlich erfolgreich behandeln lässt sich, nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, die Sichelzellenanämie nur durch eine Knochenmarktransplantation. Weltweit sind circa 300 Millionen von dieser Krankheit betroffen.

Kann CBD bei Sichelzellenanämie helfen?

Da es sich um eine genetisch bedingte Erkrankung handelt, kann CBD natürlich keine Wunder bewirken. Doch lassen sich nachweislich durch CBD die Symptome vielversprechend behandeln. Zum einen wirkt CBD entzündungshemmend und zum anderen durchblutungsfördernd. So kann das Cannabidiol gleichermaßen gegen die Ursachen und deren Symptome wirken.

Eine Sichelzellenanämie entzieht dem Patienten nicht nur enorm viel Lebensqualität, sondern bedeutet diese Krankheit auch heftige Schmerzschübe. CBD wirkt auch hiergegen unbedingt lindernd und hemmend. So liegt das Hauptaugenmerk bei der Behandlung einer Sichelanämie bei den unerträglichen Schmerzen. Diese rufen wieder weitere Symptome hervor. Darunter fallen schwere Depressionen, Angstzustände und massive Schlafstörungen.

Letzteres ist hierbei das Fundament für eine Eigendynamik der Symptomatiken und kann außerdem noch weitere Krankheitsbilder auf den Plan rufen. Die 2008 verstorbene US-amerikanische Schwester Somayah Kambui (Aktivistin für die Legalisierung von medizinischem Cannabis), belegte durch ihre eigenen Erfahrungen, dass CBD sämtliche Opioide (Schmerzmittel) ersetzen konnte. Die Frau konnte so mithilfe von CBD all ihre Symptomatiken ihrer Sichelanämie lindern und sogar gänzlich blocken.

Schmerzmittel sind immer auf synthetischer Basis. Sie lindern zwar rasch den Schmerz, doch bedeuten sie für den Körper auch zusätzliche Arbeit. Auch Opioide sind letztendlich Gifte, die der Körper abbauen muss. Nebenbei können solche Mittel auch schnell zu einer Abhängigkeit führen. Das ist bei CBD wiederum nicht der Fall. Das Cannabidiol ist auf rein pflanzlicher Basis und wirkt ohne Nebenwirkungen. Ebenfalls ruft CBD keine Rauschzustände hervor und macht auch nicht abhängig.

CBD kann aber dennoch nicht im Alleingang lindern. Um die Symptomatiken und Schübe einer Sichelanämie einzuschränken, wird von Fachärzten angeraten, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Auch sollte die Ernährung genauer betrachtet werden. Weiter sollte der Patient unbedingt darauf achten, sich nicht zusätzlich mit einer bakteriellen Krankheit anzustecken. Eine banale Erkältung oder Grippe kann unter dieser Blutkrankheit zu schwerwiegenden Folgen führen.

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