Was ist CBD (Cannabidiol)?

CBD steht für Cannabidiol und ist eines von 100 verschiedenen Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze vorkommen. Im Vergleich zu THC wirkt CBD nicht berauschend. Cannabinoide wirken über das sogenannte Endocannabinoid-System. CBD wird eine entzündungshemmende, schmerzstillende und/oder schmerzempfindliche, beruhigende und angstlösende Wirkung nachgesagt. Es sollte beachtet werden, dass CBD und THC, die aus derselben Pflanze gewonnen werden, nicht identisch sind! THC, kurz für Tetrahydrocannabinol, ist ein weiteres Cannabinoid, das in vielen Cannabissorten vorkommt und für den typischen „High“-Effekt von Cannabis verantwortlich ist. Lassen Sie uns noch einmal klarstellen: CBD wird Sie nicht begeistern! Obwohl CBD für einige von uns schon seit langem ein Teil des täglichen Lebens ist, bleibt es für viele ein Rätsel.

Wofür steht die Abkürzung CBD ?

CBD steht für Cannabidiol, welches wiederum zu den Cannabinoiden zählt. Die für den Menschen interessanten Substanzen der Hanfpflanze, die vor circa sechstausend Jahren in China kultiviert wurden, sind die Terpene und Cannabinoide.

Die bislang für uns Menschen relevanten Cannabinoide sind folgende

THC, CBD und auch das bislang weitestgehend unerforschte CBG. THC ist den meisten Menschen bekannt. Durch die Lunge oder den Verdauungstrakt gelangt er in den menschlichen Körper. CBD hingegen ist nicht psychoaktiv, es wirkt der berauschenden Wirkung von THC entgegen.

Alle Cannabinoide jedoch, soweit der aktuelle Stand der Forschung, beeinflussen das menschliche Nervensystem. Dabei werden die unterschiedlichen Wirkungen in psychoaktiv und nicht psychoaktiv eingeteilt. CBD zählt hierbei zu den nicht psychoaktiven Cannabinoiden und wird dem Körper mittels CBD Öl innerlich oder äußerlich in Form von Salben zugeführt. CBD verfügt, im Gegensatz zu THC, über eine blockende, wie auch hemmende Wirkung, ohne das psychisch spürbare Veränderungen oder Nebenwirkung auftreten.

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, eine der vielen Komponenten in der Cannabispflanze. Im Gegensatz zur Cannabiskomponente THC (kurz für Tetrahydrocannabinol) hat CBD keine berauschende (psychoaktive) Wirkung und wird gemäß der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (C 663/18) vom 19. November 2020 nicht als Betäubungsmittel angesehen. Es gibt Hinweise darauf, dass CBD entzündungshemmende und analgetische Wirkungen hat. Diese Indikationen wurden jedoch in klinischen Studien nicht vollständig bestätigt. In Bezug auf die richtige Dosierung, insbesondere in Bezug auf Sicherheit, wurden Nebenwirkungen und Interaktionsprobleme noch nicht geklärt.

Das als Nahrungsergänzungsmittel bereitgestellte CBD-Öl besteht hauptsächlich aus Hanföl, anderen Pflanzenölen oder MCT-Fetten mit einem CBD-Gehalt von 5 bis 20%.

Es ist generell verboten, krankheitsbedingte Angaben für Werbung in Lebensmitteln (und Nahrungsergänzungsmitteln) zu verwenden. Lebensmittel können nur im Zusammenhang mit der Gesundheit gefördert werden. Wenn die entsprechende gesundheitsbezogene Aussage von der Europäischen Union wissenschaftlich bewiesen und anerkannt wird, kann dies der Fall sein.

Nach dem Testen verschiedener Produkte stellte die Stiftung Warentest fest, dass es für jedes Produkt nicht genügend wissenschaftliche Grundlagen gibt, weder die Eigenschaften von Werbung noch die von vielen Anbietern vorgeschlagenen Auswirkungen auf das Glück.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum empfiehlt Krebspatienten die Verwendung von CBD-Medikamenten, die bei Bedarf auch von einem Arzt verschrieben werden können.