CBD Kosmetik Wann Wo Anwenden

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und erfüllt vielfältige Funktionen: Sie regelt Feuchtigkeit und Temperatur, dient als Sinnesorgan und Schutzschild. Zugleich ist sie sensibel und braucht entsprechende Hautpflege. Wird sie vernachlässigt, entwickeln sich leicht Hautkrankheiten. Manche Krankheiten und Hautveränderungen können auch ohne eigenes Zutun auftreten. Wir geben einen Überblick über das Organ „Haut“ sowie die verschiedenen Hauterkrankungen und -veränderungen mit ihren Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten mit CBD Kosmetik und CBD Balsam.

Welche Hautkrankheiten gibt es?

Die Anzahl der Hautkrankheiten ist beträchtlich. Zudem sind die Grenzen fließend, etwa zwischen manchen Geschlechts- oder Gefäßerkrankungen und den Hautveränderungen, mit denen sie sich äußern. Grob unterscheidet man folgende Gruppen von Krankheiten der Haut:

KategorieBeispiele für ErkrankungenSymptomeBehandlung
InfektionenPyodermien: eitrige Hauterkrankungen durch Bakterien (Staphylokokken oder Streptokokken), etwa Furunkel, Karbunkel, Panaritium, Borkenflechte/ Impetigo contagiosa etc.Rote Pustel mit gelblichem Eiterkern in der Mitte, Jucken, Brennen, (Druck-)Schmerzantibiotisch und/oder chirurgisch
 Mykosen: bedingt durch Pilze, etwa Dermatophytenmykosen und Candidosen etc.Bei Dermatophysenmykose schuppende Herde, Rötung, Pusteln, JuckreizBei Candidosen unterschiedliche Erscheinungsbilder je nach LokalisationBeseitigung der Ursache und Antimykotika
 Durch Viren (wie Herpes-simplex-Virus oder Humane Papillomviren), etwa WarzenBei Herpes-Infektion bläschenförmiger HautausschlagBei Warzen flache bis knotige Verdickung mit zentraler Eindellungantivirale Medikamente
 Befall durch Parasiten, etwa Borreliose, Krätze, Insektenstiche oder Läuseggf. sichtbare Bissstelle,bei Borreliose ringförmiges Erythem,bei Krätze juckende, entzündliche Haut,bei Insektenstichen Knötchen, Pusteln, eitrige EntzündungenBei Borreliose Antibiotika, bei Krätze und Läusen Abtöten der Parasiten
Schuppenflechte (Psoriasis) Scharf begrenzte, schuppende, gerötete HerdeBestrahlung mit UV-Licht, harnstoff- oder salicylsäurehaltige Salben, in schweren Fällen auch Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken
Akne vulgaris Je nach Form: von offenen und geschlossenen Mitessern ohne Entzündungserscheinung bis zu großen schmerzhaften Knoten, die hochentzündlich sind und nur unter Narbenbildung verheilenIntensive Hautpflege mit pH-neutralen Waschlotionen, Entfernung der Mitesser durch Kosmetiker oder Medizin-Kosmetiker. In schweren Fällen medikamentöse Therapie mit Vitamin-A-Säure, Benzoylperoxid, Antibiotika, Hormonpräparaten etc.
Neubildungen der HautGutartige Hauttumore, die harmlos sind, etwa Atherom (Grützbeutel), Hämangiom, Feuer- und Muttermal, Altersflecke und LeberfleckeAtherom: prall-elastische, halbkugelförmige Gebilde, die gegen den Untergrund verschieblich sind. Bei Entzündung Schwellung, Rötung und Schmerz

Hämangiom: halbkugelig oder flächig, rötlich bis bläulicher Blutschwamm
Feuermal: blassrot bis purpurrot

Leberfleck: hautfarben, rötlich oder dunkelbraun, punktförmig oder großflächig
Atherom: kann unbehandelt bleiben, solange es nicht stört. Ansonsten chirurgische Entfernung

Hämangiom: bleibt die spontane Rückbildung aus, Entfernung durch Vereisung, Laser oder chirurgisch

Leberfleck: keine Behandlung nötig, sondern regelmäßig Kontrolle beim Hautarzt
 Bösartige Hauttumore, etwa Basaliom, Plattenepithelkrebs, malignes MelanomBasaliom: gelblich-rötlicher Knoten mit perlschnurähnlichem Saum, durchschimmernde Blutgefäße

Plattenepithelkrebs: geschwürige, knotige, festhaftende Verhornungen, die zur Blutung neigen

Malignes Melanom: asymmetrische, unregelmäßig begrenzte, sehr dunkle bis schwarze Hauteinfärbung
Basaliom: Entfernung durch Strahlen- oder Lasertherapie, Herausschaben, Kältebehandlung, evtl. begleitende lokale Behandlung mit Virostatika oder Zytostatika

Plattenepithelkrebs: vollständige operative Entfernung, bei ausgedehnten Frühformen Entfernung durch Strahlentherapie, Herausschaben, Kältebehandlung, begleitende lokale Behandlung mit Virostatika oder Zytostatika

Malignes Melanom:
vollständige operative Entfernung, begleitende Interferon-Therapie
Allergische ReaktionenNesselsucht (Urtikaria)Quälender Juckreiz, örtliche Schwellung der Haut mit rötlichen Quaddeln.Oftmals spontanes Abklingen und keine Behandlung nötig. Juckreizlinderung durch Antihistaminika. Ausschalten der Ursache
 Allergisches KontaktekzemUnterschiedliche Hautveränderungen mit Rötung, Knötchen- oder Bläschenbildung, nässende Flächen, KrustenbildungAuslöser meiden, Antihistaminika und Glukokortikoiden in Salbenform, richtige Pflege, UV-Behandlung
 Neurodermitis (auch als atopisches Ekzem, endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis bezeichnet)Entzündliche, nässende, schuppende Ekzeme, starker JuckreizSpontane Abheilung möglich, Aufenthalt in Reizklima (an der See oder im Hochgebirge), medikamentöse Therapie mit Antihistaminika oder Glukokortikoiden, regelmäßiges Eincremen
Sonderform: Ekzeme(Hautveränderung mit vielen Ursachen)Seborrhoisches Ekzem, etwa durch verstärkten Talgfluss auf der Kopfhaut Toxisches Kontaktekzem durch Berührung mit chemischen Stoffen, Hitze oder KälteAllergisches Kontaktekzem durch Reaktion auf Substanz, gegen die der Körper Abwehrstoffe bildet (häufig durch Nickel, Konservierungs- oder Duftstoffe)Je nach Art des Ekzems:Örtlich starke RötungSchuppen- und KrustenbildungJuckreiz, BrennenJe nach Art des Ekzems:Auslöser meidenSalben zur Unterdrückung der entzündlichen ReaktionAntihistaminika gegen den JuckreizSanfte Hautpflege mit Waschcremes oder -gels (Syndets), fettenden Creme- oder Ölbädern und allergiegetesteten Hautpflegeprodukten für trockene, empfindliche HautStarkes Schwitzen an den ekzematösen Stellen vermeiden
Thermische SchädenVerbrennungJe nach Schweregrad: von Rötung und Hautschwellung über Blasenbildung bis zur kompletten Zerstörung der HautSofortmaßnahmen: Kühlung mit kaltem Wasser über mindestens 15 Minuten, anschließend Abdecken mit sterilem Brandverband oder metallbedampfter Folie
 Erfrierungen, FrostbeulenBeginn immer mit weiß-grauer, kalter Haut und Gefühllosigkeit. Bei ansteigendem Schweregrad verschlechtert sich der Zustand über wächserne Blässe bis zu blau-schwarzen abgestorbenen Stellen.Bei Frostbeulen: örtlich blau-rote, knotige Schwellung, bei Erwärmung Juckreiz bis hin zu SchmerzenSofortiges Aufwärmen, körperwarmes Wasserbad (bis max. 40 Grad) bei aktiver Bewegung. Schwere Erfrierungen dürfen nur in einem Spezialzentrum behandelt werden.