Das bunte Gift in unserer Kleidung

Zum Färben von Textilien sind nicht allein Färbemittel notwendig, die Industrie setzt auch auf Schwermetalle, Weichmacher und Lösungsmittel. Weltweit sind jedoch rund 4000 Farbstoffe und bis zu 8000 Färbehilfsmittel in Verwendung nach Angaben des österreichischen Umweltministeriums. Für Textilien gibt es zahlreiche Färbetechniken und Farbstoffe. Am häufigsten kommen jedoch Dispersionsfarbstoffe zum Einsatz, da Polyester und andere chemisch-synthetische Fasern ausschließlich mit Dispersionsfarbstoffen behandelt werden können.

Farbenfroh?

In Deutschland sind Azofarben, die nachweislich karzinogene Amine herstellen können, schon seit 1996 verboten. Gefährdet sind dadurch als erstes die Textilarbeiter, da hier meist durch eine langandauernde Belastung Gesundheitsschäden auftreten können. So können Quecksilber und Cadmium Krebs verursachen, andere Schwermetalle lösen Allergien aus oder schädigen das Nerven- oder Immunsystem.

Kuschelweich!

Mit einer Nachbehandlung können sie in unterschiedlichen Mengen dem Textil zwar wieder entzogen werden, eine vollständige Entfernung ist jedoch nicht machbar. Beim Färben kommt insbesondere das Lösemittel Trichlorbenzol zur Anwendung. Ebenso zum Einsatz beim Färben von Textilien kommen Weichmacher in Form von Phthalaten. Nachgewiesen ist auch, dass sie einen Einfluss auf die Entwicklung der Geschlechtsorgane bei Säugetieren haben können.

Bei Verpackungsmaterialien, wo sie ebenso Anwendung finden, sind sie bei Kontakt mit Lebensmitteln nur in einer Konzentration von unter 0,1 Prozent erlaubt. Schwarz ist die für die Umwelt schädlichste Farbe. Neben blau und rot verlangt sie nach der höchsten Konzentration an Farbstoffen, um im Ergebnis eine klare Farbe zu erhalten.

Ohne Standards keine Transparenz

Global besteht jedoch noch genug Handlungsbedarf, um das Färben von Textilien umwelt- und hautfreundlicher zu gestalten.

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