Definizium Records auf der Fuckparade Berlin

Fuckparade – since 1997 – Berlin

«Als vor 21 Jahren die Hateparade durch Berlins Straßen ballerte, ging es nicht nur um harte, schnelle und laute Musik, sondern auch um eine Subkultur, welche sich Freiräume nimmt und sich gegen die Kommerzialisierung von Musik und dem Ausverkauf der Stadt stellt. Menschen ohne Mittel werden dadurch diskriminiert. Auf Freepartys spielt es keine Rolle ob Du Geld hast oder nicht, ob Du Musik machst oder tanzt, wo Du herkommst, wen Du liebst oder welche Geschlechterrolle Du lebst. Auf Freepartys gibt es keinen Eintritt, keine Zäune, keinen Stacheldraht und Utopien werden in die Tat umgesetzt.

Und diese Werte werden wir auch diesmal auf die Straßen tragen, untermalt mit bebenden Bässen und einem tanzenden Mob. Wir wollen freie Menschen sein und doch werden wir von überall eingeschränkt, sei es Alltagssexismus, struktureller Rassismus, Polizeigewalt, Jobcenter, Knast, Fahrscheinkontrolle, hohe Mieten oder Lohnarbeit.

Doch wir rasten aus!

Wir wollen keinen Bullenstaat und kein neues Polizeiaufgabengesetz damit wir einfacher kontrolliert, überwacht und eingeknastet werden können. Ist die jährliche Demonstration in Berlin zur Erhaltung der Subkultur und gegen die Schließungen von Clubs ….

Tausende Menschen haben am Samstag an der «Fuckparade» in Berlin teilgenommen. Um 15 Uhr an der Proskauer Ecke Rigaer Straße gestartet, zogen die Demonstranten am Nachmittag vorbei am Forckenbeckplatz in Richtung Karl-Marx-Allee. Von dort aus ging es über den Stralauer Platz zur Lichtenberger Straße und schließlich über die Holzmarktstraße, Stralauer Platz und Mühlenstraße bis zum Matrix Club an der Warschauer Straße.