Egal welche Hautfarbe du trägst oder wo du herkommst

2015 war das Jahr der Flüchtlingkrise.

2020 ist noch nicht vorbei, Menschen an der Grenze wollen aus der Türkei flüchten, doch hier ist für sie Stopp.

Beim Versuch, die Ägäis nach Griechenland zu überqueren, hat die türkische Küstenwache 121 Migranten aufgegriffen und auf das Festland zurückgebracht. Die Tränengaseinsätze an der griechisch-türkischen Grenze gehen weiter.

Die türkische Küstenwache hat insgesamt 121 Migranten in der Ägäis aufgegriffen. Wie die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, hätten sie versucht, nach Griechenland zu gelangen. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

Vor dem westtürkischen Bezirk Cesme sei ein Boot mit 47 Afghanen und einem Syrer gestoppt worden, meldete Anadolu. Zudem sei ein Boot mit 48 Syrern, 24 Migranten aus dem Kongo und einem Angolaner von der griechischen Seite abgedrängt worden. Alle Migranten seien wieder auf das türkische Festland gebracht worden.

Warum müssen Menschen wieder in Gebiete wo Krieg ist und eine Diktatur herrscht ?

Seit dem 28. August 2014 ist der Türkische Präsiden Herr Erdogan damit beschäftigt sein Land unter Diktatorischen umständen mit Gewalt und Kriegen zu Herrschen. Tausende von Menschen wollten dem entflliehen und machten sich auf richtung Griechenland. Doch dort war Schluss für Sie bis zur Corona Pandemie die auch die Flüchtlingscamps nicht verschonte.

Schlange stehen, das ist das erste, was er an jedem Morgen macht. Erst in der Schlange vor den Containern mit den Toiletten: 20 Minuten. Duschen: 40 Minuten. Frühstück: 30 Minuten. „Minimum“, sagt Zabi. Überall Menschenschlangen, wenn doch gerade alle Welt vom Abstandhalten predigt, von „social distancing“. Abstand, hier? Zabis Lachen klingt bitter durchs Telefon. Er lebt im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos.

Moria, der Name steht mittlerweile stellvertretend für das Versagen der europäischen Flüchtlingspolitik. Ein Lager, angelegt in den Hügeln der Insel für etwa 3000 Menschen, nun Wohnort von knapp 25.000 Frauen, Männern und Kindern. Sie haben den riskanten Weg über die Türkei und das Mittelmeer hinter sich gebracht, um jetzt hier festzustecken.