Einstreu für Pferde Hanf oder Sägespähne

Goldgelb, weich und knisternd – Studien belegen: Am liebsten schlafen Pferde auf Stroh.

Ein Überblick über die Vor- und Nachteile altbewährter und neuer Einstreue für Pferde.

Die Einstreu für Pferde stellt einen wesentlichen Faktor für Wohlbefinden und Gesundheit dar. Je staubiger sie ist, desto größer ist die Belastung für die empfindlichen Atemwege der Pferde. Die Folgen reichen von leichtem Husten bis hin zur chronischen Bronchitis.

Auch das Liegeverhalten der Pferde hängt von der Einstreu ab. Pferde können zwar im Stehen dösen, aber nur im Liegen erreichen sie den sogenannten REM-Schlaf, der wichtig ist für die vollständige Erholung. Wenn ein Pferd sich im Stall nicht gerne hinlegt, wirkt sich das auf seinen Schlaf und somit auch auf sein Wohlbefinden und seine Leistungsfähigkeit aus.

Heutzutage gibt es Vielzahl verschiedenster Einstreumaterialien. Bei der Auswahl gilt es, sowohl die Interessen des Pferdes als auch betriebswirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. Aus Sicht des Pferdes sollte Einstreu gesundheitlich unbedenklich und so saugfähig sein, dass das Pferd stets trocken steht bzw. liegt.

Denn eine nasse Box ist ein exzellenter Nährboden für Fäulnisbakterien, die den Pferdehuf angreifen können und Strahlfäule bzw. Mauke verursachen. Zudem sollte sie weich sein, nach unten hin isolieren und vor allem Rutschsicherheit gewährleisten.

Betriebswirtschaftlich betrachtet, ist es zum einen wichtig, dass das Material möglichst leicht verfügbar ist. Hinzu kommen Faktoren wie Lagermöglichkeiten, die Handhabung und der Aufwand beim Misten. Ein wesentliches Kriterium stellt zudem die anschließende Entsorgung des Mists dar.

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