Was ist das Endocannabinoid System?

Das Endocannabinoid-System ist ein Bestandteil des menschlichen Nervensystems. Dies besteht hauptsächlich aus den drei Rezeptoren CB1, CB2 und CB3. Diese Rezeptoren sind zuständig für die Ausschüttung und den Transport von lebenswichtigen Botenstoffen. Der CB1 Rezeptor ist, vereinfacht erklärt, zuständig für die Vernetzung unseres Nervensystems, aber auch zum Beispiel für die Regulierung unseres Schmerzempfindens. Weiter ist dieser Rezeptor ebenfalls für unser Suchtverhalten und auch das Verdrängen von schlechten Erinnerungen zuständig. Das sind aber nur wenig genannte Faktoren, die tatsächlich von dem CB1 Rezeptor gesteuert werden. Hauptsächlich findet man diesen Rezeptor im Kleinhirn und auch im Darm. Der CB2 Rezeptor hingegen findet seine Hauptfunktion in der Steuerung unseres Immunsystems. Der Rezeptor CB3 kann ebenfalls an zahlreiche Cannabinoide andocken. Doch nicht der Rezeptor an sich, sondern seine Signalübertragung ist für (medizinische) Anwendung von CBD von Bedeutung. Somit sind alle drei Rezeptoren für uns Menschen lebenswichtige Bausteine in unserem komplexen Nervensystem.

Das Endocannabinoid System lässt sich durch chemische und auch pflanzliche Substanzen beeinflussen, und dies sowohl im negativen als auch positiven Sinne. Für das CBD ist dieser Teil des Nervensystems sozusagen der Landeplatz. Von hier aus kann der kostbare Wirkstoff des Cannabidiol seine Wirkung im menschlichen Organismus entfallen. THC findet dort ebenfalls seine Wirkung und lässt so den Konsumenten einen Rausch verspüren. CBD, das als Antagonist zum THC wirkt, kann im Endocannabinoid System mit seiner hemmenden und blockenden Wirkung dem entgegensteuern. So koppeln die Informationen, die im CBD enthalten sind, an den beiden Rezeptoren CB1 und CB2 an, und wirken nun gleichzeitig entkrampfend, entzündungshemmend und auch beruhigend. Der CB3 Rezeptor hingegen wird durch CBD beispielsweise blockiert, was bei der Behandlung verschiedener Krankheitsbilder hilfreich ist. Das alles geschieht ohne einen Rauschzustand, da CBD zu den nicht-psychoaktiven Bestandteilen der Cannabispflanze zählt.

Wie wirkt CBD auf das Endocannabinoid System?

Cannabidiol kann wie bereits erwähnt direkt in das Endocannabinoid System eingreifen. Die Botenstoffe der beiden Rezeptoren CB1 und CB2 werden durch das CBD positiv stimuliert. Der Rezeptor CB3 hingegen blockiert. Durch Mangelerscheinungen der Botenstoffe in unserem Nervensystem können Krankheiten entstehen. Damit sind physische und auch psychische Krankheiten gemeint. Man kann es sich vereinfacht so vorstellen, dass die beiden Rezeptoren CB1 und CB2, um eine Krankheit zu bekämpfen, nicht ausreichend Botenstoffe aussenden, die unser Körper als Kampfansage gegen die Krankheit versteht. Das CBD hilft diesen Rezeptoren stärkere Signale (Botenstoffe) zu senden. Die Signalübertragung des CB3 Rezeptors hingegen kann nachweislich Auslöser für verschiedene Krankheiten und Beschwerden sein. Durch CBD wird dieser unterbrochen. Mehr geschieht dabei nicht. Doch die Auswirkungen gleichen beinahe schon einem kleinen Wunder.

Durch den Katalysator CBD wurden schon unzählige Krankheiten geheilt. Darunter fallen Angststörungen, Depressionen, Schwindel, Schlafstörungen, Hautkrankheiten und sogar Krebs. Die sind nur einige von vielen CBD Therapien. CBD hat also nachweislich eine durchaus positive Wirkung auf unser Nerven- und Immunsystem. Cannabidiol wird bislang von vielen Ärzten der Schulmedizin müde belächelt. Ebenso natürlich auch von der Pharmaindustrie. Doch sprechen die Heilungserfolge von mittlerweile Millionen Probanden für sich selbst. Im Internet findet man zahlreiche Studien und auch Berichte von Erkrankten, die das Entgegenwirken diverser Krankheiten dank CBD bestätigen.

Der CB3-Rezeptor: Zurück im Fokus

Ursprünglich wurde der CB3 Rezeptor bereits vor ca. 20 Jahren Ende der 90er Jahre entdeckt. In der Fachliteratur wird er oft auch als „GPR55-Rezeptor“ bezeichnet. Lange wurde er von der Forschung nicht weiter beachtet, doch nun rückt der Rezeptor wieder etwas mehr in den Fokus der Wissenschaft.

Wie auch die beiden Rezeptoren CB1 und CB2 kann dieser an zahlreiche verschiedene Cannabinoide andocken und diese verarbeiten. Insgesamt gleicht der Rezeptor jedoch lediglich zu 13% dem CB1 und zu 14,4% dem CB2 Rezeptor. CBD kann beispielsweise nicht durch den Rezeptor aufgenommen werden, diesen aber blockieren. Dies mag zunächst einmal negativ klingen, ist es aber nicht. Studien haben nämlich unter anderem ergeben, dass die Signalübertragung des Rezeptors CB3 in Verbindung mit dem Entstehen und Wachsen von Krebszellen steht. Sobald jemand also CBD zu sich nimmt, blockiert dieses den Rezeptor und sorgt dafür, dass die „schädliche“ Signalübertragung unterbrochen wird. Cannabidiol kann in diesem Fall also als Präventivmittel angesehen werden.

Spread the love
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •