Frauen in der Clubkultur

Frauen in der Clubkultur

Seit vielen Jahren werden Frauen auch in der Clubszene immer beliebter, aber nur weil Sie Frauen sind oder weil sie gute Musik  machen.

In einem Bericht vom Jahr 2014 lese ich wie eine Künstlerin über ihre Sicht in der Berliner Technoszene berichtet. Jeder Club in Friedrichshain sieht wie der andere aus. Oft habe ich so etwas schon gelesen aber was erwartet man von einer Stadt die erst seit 30 Jahren nach dem Krieg wieder aufgebaut wurde. Wir sind hier nicht in New York.

In der Berlin Hauptstadt legen jedes Wochenende Hunderte von Dj´s auf , doch darunter sehr wenige Frauen. 

Warum?

Manche haben Glück andere nicht.

Berlin meint es gut mit vielen aber nicht jeder ist überzeugend.

Eine schöne Story wird von einer Frau berichtet wo es doch so vieles gibt die es wert sind.

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Trümmer Frauen

Sie gelten als Symbol des Wiederaufbaus in Deutschland: Nach dem Zweiten Weltkriegräumten angeblich Heerscharen von „Trümmerfrauen“ den Schutt der zerbombten Städte weg – freiwillig und aufopferungsvoll. In der Trostlosigkeit der Nachkriegszeit hätten sie, so heißt es gern, dem Land neue Hoffnung gegeben und den Grundstein für das spätere „Wirtschaftswunder“ gelegt.

Tatsächlich ist diese Geschichte der Trümmerfrauen eine erfundene Legende. In Wirklichkeit beteiligten sich relativ wenige Frauen an den Aufräumarbeiten in den Städten – und diejenigen, die es taten, schufteten in der Regel nicht aus eigenem Antrieb. Zu diesem Schluss kommt die Historikerin Leonie Treber, die sich in ihrem Buch „Mythos Trümmerfrauen“ ausgiebig mit der Thematik beschäftigt hat. Eine Erkenntnis, von der sie laut eigener Aussage selbst überrascht war.

Von den Medien als Vorbilder gefeiert

Seinen Ursprung hatte der Begriff „Trümmerfrau“ laut Treber in Berlin. 1946 und 1947 mussten dort Arbeitslose Schutt beseitigen, zwangsverpflichtet von den Arbeitsämtern, die ihnen sonst die Lebensmittelkarten gestrichen hätten. 25.000 bis 30.000 von ihnen waren weiblich, offiziell wurden sie als „Bauhilfsarbeiterinnen“ bezeichnet. Sie machten gut fünf Prozent aller erwerbsfähigen Frauen in Berlin aus. Das war kein wirklich großer Anteil, aber trotzdem ein noch weitaus höherer als in anderen Städten.

„Tageszeitungen und Frauenzeitschriften feierten die Berliner Arbeiterinnen damals als Vorbilder und sprachen von ihnen respektvoll als Trümmerfrauen“, erläutert die Historikerin. „Sie verliehen ihrer Tätigkeit damit Ehrbarkeit und Sinn.“ Denn bis dahin habe es als Strafe gegolten, Bauschutt wegzuräumen. In den Kriegstagen hätten unter anderem Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge Bombenschäden beseitigen müssen. Und nach der Kapitulation seien es zunächst deutsche Kriegsgefangene und ehemalige NSDAP-Mitglieder gewesen, die sich an Aufräumarbeiten beteiligen mussten.

In der Bundesrepublik passte die Trümmerfrau nicht zum Rollenbild der 50er

Ein Mythos war geboren, der eine enorme Wirkung entfalten sollte. „In der DDR wurde die Trümmerfrau zu einem elementaren Bestandteil der Erinnerungskultur“, sagt Treber. „Sie galt als Vorbild für Frauen, die in Männerberufen arbeiteten, und als Symbol der Gleichberechtigung.“

In der Bundesrepublik dauerte es allerdings noch, bis der Mythos populär wurde. Passte die Trümmerfrau doch nicht so recht zum Rollenbild der 1950er-Jahre, demzufolge die Frau lieber am heimischen Herd zu stehen hatte, statt sich in Männerberufen zu betätigen. Erst in den 1980er-Jahren sollte sich das ändern, als Frauengeschichtsschreibung und Rentendebatten die Legende von den Trümmerfrauen und ihren selbstlosen Leistungen aus der Versenkung holten.

Den Schutt beseitigten Bauarbeiter mit schwerem Gerät

„Verwendet wurde der Begriff nun nicht mehr nur für die Bauhilfsarbeiterinnen in Berlin und einigen anderen Städten, sondern für eine ganze Frauengeneration, die Trümmer weggeräumt, Kinder großgezogen, Schlange gestanden und gehamstert habe“, sagt Treber. „Kurz: für eine Generation, die den harten Alltag der Nachkriegszeit gemeistert habe.“

Den Großteil des Schutts beiseite geschafft haben indes andere. Gerade in den Westzonen kümmerten sich ums Aufräumen in der Regel Bauarbeiter mit schwerem Gerät. Was auch zeigt, wie vergleichsweise unbeschadet viele Unternehmen den Krieg überstanden hatten. Ab Mitte der 1950er-Jahre waren die meisten Städte der Bundesrepublik weitgehend von Trümmern befreit.

Männer- und Frauenberufe – dieses Klischee herrscht noch in vielen Familien

Viele technische Berufe sind männlich dominiert. Typische Frauenberufe finden sich dagegen eher im Dienstleistungs- und Handelsbereich. Friseur gehört dazu (87 Prozent weibliche Azubis). Bei Zahnmedizinischen und Medizinischen Fachangestellten ist fast jede Auszubildende weiblich (rund 99 bzw. 98 Prozent). Hier sind männliche Lehrlinge in der deutlichen Minderheit.

Über Männer- und Frauenberufe ist die Rede, wenn ein Beruf zu mindestens 80 Prozent von Männern oder Frauenergriffen wird. Fachleute hören die Begriffe aber nur ungern. „Die sind leider geläufig, aber eigentlich total veraltet“, sagt Angelika Puhlmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Beim BIBB formuliert man deshalb anders: Berufe sind hier „mehrheitlich von Frauen oder Männern besetzt“.

Die Gründe für die klaren Unterschiede haben viel mit Image und tradierten Vorstellungen zu tun: in Betrieben, in der Familie, zum Teil auch in Schulen. Manchmal scheitert es schon an Kleinigkeiten. Bei manch kleineren Handwerksbetrieben fehle zum Beispiel eine Frauen-Toilette.

Doch es liegt nicht nur an den Unternehmen. Auch im Umfeld und der Familie können junge Menschen viele Vorbehalte zu hören bekommen, wenn sie eine Ausbildung wählen, die nicht gängigen Vorstellungen entspricht. Am Ende machen sie dann einen Rückzieher.

Wer seinen Traumberuf gefunden hat, sollte sich nicht irritieren lassen

Männerberuf? Frauenberuf? Wer Interesse an einem Beruf hat, sollte sich von solchen Schubladen nicht irritierenlassen. Ausprobieren heißt stattdessen die Devise. Ein Praktikum zeigt, was der Beruf für einen bereithält: inhaltlich, aber auch persönlich. Haggenmiller rät außerdem dazu, eine Potenzialanalyse bei der Arbeitsagentur zu machen. So erfährt man von Berufen, an die man nie gedacht hat.

Vielleicht ist auch etwas Gelassenheit angebracht. „Man kann nicht erwarten, dass immer alle Berufe gleichermaßen von Männern und Frauen angestrebt werden“, sagt Angelika Puhlmann vom BIBB. Doch unabhängig davon sei es wichtig, dass die Voraussetzungen für alle gleich sind.

Frauen in anderen Projekten

Ob Dialog zwischen verschiedenen Frauengenerationen oder interkulturelle Verständigung, Auseinandersetzung mit Personen für Partnerschaft, Mutterschaft und deren Vereinbarung mit Berufstätigkeit oder aktuelle gesellschaftliche Debatten und deren frauenspezifischen Implikationen.

Frauen Projekte 

Viele Projekte bieten mit Informations- und Diskussionsveranstaltungen, mit niedrigschwelligen offenen Treffs, politikfeld- oder berufsfeldbezogenen Stammtischen und Gruppenangeboten ein breites Spektrum an Möglichkeiten für gesellschaftliche Auseinandersetzung und Teilhabe für Frauen.

Cannafem 

Frauen-Selbsthilfeprojekte

In den 70er Jahren entwickelte sich in Berlin – wie auch bundesweit – eine Selbsthilfebewegung als Reaktion auf entstandene Fehlentwicklungen und Defizite bei den Leistungen und Angeboten des staatlichen Gesundheits- und Sozialwesens. Darauf reagierte das Land Berlin 1982 mit der Einrichtung eines Förderprogramms, aus dem Selbsthilfegruppen eine dreijährige Anschubfinanzierung erhalten konnten. Ein Förderschwerpunkt diente der Befriedigung frauenspezifischer Bedarfe. Einige Frauenselbsthilfeprojekte, die auf dieser Basis Fördermittel erhielten, wurden wegen des weiterhin bestehenden Bedarfs nach drei Jahren in die Weiterförderung übernommen.
Heute werden sechs kleine Frauenprojekte gefördert, die mit einem hohen Anteil an ehrenamtlicher Arbeit ein professionelles, spezialisiertes und zum Teil einzigartiges Angebot zur Verfügung stellen.

Mit der Möglichkeit, ergänzend zu den staatlichen sozialen Leistungen und zur vorhandenen, eher traditionell geprägten Angebotsstruktur z. B. der Wohlfahrtsverbände auf Bedürfnisse bestimmter, bisher kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommener Zielgruppen zu reagieren, wurde erst sichtbar, wie groß der Bedarf in einzelnen Feldern dafür war

Projekte: Frauenzentren, Selbsthilfe und Archiv

  • Raupe und Schmetterling-Frauen in der Lebensmitte e.V.
    Pariser Str. 3, 10719 Berlin
    Tel. 889 22 60 / Fax. 8892 26 10
    E-Mail
  • FFBIZ e.V.
    Eldenaerstr. 35 III, 10247 Berlin
    Tel.9561 26 78 / Fax. 322 10 35
    E-Mail
  • Netzwerk behinderter Frauen Berlin
    Leinestr. 51, 12049 Berlin
    Tel. 6170 91 67 / Fax. 6796 83 20
    E-Mail
  • Frauenzentrum Schokofabrik e.V.
    Naunynstr. 72, 10997 Berlin
    Tel. 615 29 99 / Fax. 615 20 74
    E-Mail
  • EWA Frauenzentrum
    Prenzlauer Allee 6, 10405 Berlin
    Tel. 442 55 42 / Fax. 4030 14 76
    E-Mail
  • Frieda-Frauenzentrum
    Proskauer Str. 7, 10247 Berlin
    Tel. 422 42 76 / Fax. 2966 46 91
    E-Mail
  • Paula Panke e.V.
    Schulstr. 25, 13187 Berlin
    Tel. 485 47 02 / Fax. 4809 98 47
    E-Mail
  • Matilde e.V.
    Stollberger Str. 55, 12627 Berlin
    Tel. 5640 02 29 / Fax. 564 75 62
    E-Mail
  • lila offensive e.V. Choriner Str. 10, 10119 Berlin
    Tel. 280 61 85 / Fax. 2804 57 23
    E-Mail
  • Ökumenisches Frauenzentrum Evas Arche e.V.
    Große Hamburger Str.28, 10115 Berlin
    Tel. 282 74 35 / Fax. 283 65 47
    E-Mail
  • Landesfrauenrat Berlin e.V.
    Sigmaringer Str. 1, 10713 Berlin
    Tel. 785 70 10 / Fax. 8600 88 40
    E-Mail
  • Spinnboden
    Anklamer Str. 38, 10115 Berlin
    Tel. 448 58 48 / Fax. 448 58 48
    E-Mail
  • Frau und Beruf e.V. Glogauer Str. 22, 10999 Berlin
    Tel. 612 31 12 / Fax. 618 90 66
    E-Mail
  • Begine-Treffpunkt und Kultur für Frauen e.V.
    Potsdamer Str. 139, 10783 Berlin
    Tel. 215 14 14 / Fax. 215 14 14
    E-Mail
  • Alpha nova-kulturwerkstatt & galerie
    Am Flutgraben 3, 12435 Berlin
    Tel. 3700 55 47
    E-Mail
  • Beraberce e.V.
    Wilhelmshavener Str. 61, 10551 Berlin
    Tel. 396 75 61 / Fax.3987 51 10
    E-Mail
  • Xochicuicatl e.V.
    Winsstr. 58, 10405 Berlin
    Tel. 278 63 29 / Fax 278 63 29
    E-Mail
  • Jobwerkstatt Mädchen
    Rudower Str. 37, 12557 Berlin
    Tel. 6748 94 93 / Fax 6748 93 17
    E-Mail

 

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