Hanf Erntemaschinen

Die Hanfernte Maschine Blücher entstand durch die Zusammenarbeit u.a. der Hanffaser Fabrik Uckermark und dem Blücherhof. Sie ist so konzipiert, dass sie die stehenden Pflanzen gesamt aufnimmt und in etwa 60cm lange Stücke schneidet. Das Schwad wird auf dem Feld abgelegt für die weitere Feldröste und Verarbeitung. Die Stück werden auf die Länge von 60cm gebracht, da sie im weiteren industriellen Prozess von weiteren Maschinen verarbeitet werden müssen. Diese sind auf die spezielle Stücklänge optimiert.

Später werden die Samen aus dem Schwad gedroschen.
Schließlich nach der Röste, im goldenen Oktober wird der Hanf gepresst und zur Hanf-Fabrik gefahren.

Die Hanffaser Uckermark stellt mit ihrer Erntetechnik Baustoffe für Häuser her, darunter Dämmungen und Festbaustoffe, für moderne Häuser aber auch historische wie Fachwerke.

Hanf erfordert sehr spezielle Erntetechnik

Bei den Verfahren zur Hanfernte sind technische Weiterentwicklungen erforderlich, um die Wettbewerbssituation sowohl um Anbauflächen als auch der aus Faserhanf hergestellten Produkte zu verbessern.

Die Wiederzulassung des Hanfanbaus in Deutschland im Jahr 1996 hatte eine schnelle Zunahme von Anbauflächen und die Etablierung einer Vielzahl von Verarbeitungsbetrieben zur Fasergewinnung zur Folge. Nach einer euphorischen Anfangsphase durchlebte die Branche bis in das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends eine wechselvolle Entwicklung. Der eher mittel- bis langfristige Zugang von Produkten in die industrielle Verwertung sowie auch technologische Probleme entlang der Wertschöpfungskette führten nahezu zum Erliegen von Anbau und Verarbeitung. Allgemein ist jedoch in den vergangenen drei Jahrzehnten ein zunehmendes Interesse an Naturfasern von Seiten der Industrie zu verzeichnen. Allein zwischen 2005 und 2012 erhöhte sich die in der europäischen Automobilindustrie eingesetzte Menge an Bastfasern um fast 40 % auf zirka 30.000 t/a.

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