Hanf Produkte

Häusle bauen mit Hanf

Die Genossenschaft „Hanffaser Uckermark“ will Hanf als Baustoff etablieren – auch 20 Jahre nach der Legalisierung des Nutzanbaus ist das noch Pionierarbeit.

Auf 430 Hektar reckt sich in diesem Juni eine Pflanze in den Himmel der Uckermark, die nicht nur größer wird als alle anderen Nutzpflanzen auf den Feldern ringsum, sondern im Unterschied zu ihnen auch keinerlei Herbizide oder Pestizide benötigt. Die Rede ist natürlich von Hanf, der zur Ernte im September bis zu vier Meter in die Höhe gewachsen sein wird, um dann geschnitten auf den Feldern zu trocknen. „Dann brauchen wir ein paar Tage Regen und einen goldenen Oktober“, sagt Rainer Nowotny, Chef der Genossenschaft „Hanffaser Uckermark“, mit Blick auf die Ernte und den Rohstoff, der dann in die Hanffabrik am Ortseingang von Prenzlau eingefahren wird.

Mit den Landwirten der Region haben die Hanfgenossen auch in diesem Jahr wieder Verträge geschlossen, wobei sie nicht nur die Abnahme der Hanfernte garantieren, sondern die Bauern auch bei den immer noch aufwendigen notwendigen Formalitäten, beim Bezug genehmigten Saatguts und bei den technischen Aspek­ten der Ernte unterstützen.

Hanf als Kleidungsstück

Seit März 2017 beheimatet Großsachsenheim ein ganz besonderes Geschäft: Cannamoda bietet Textilien und andere Produkte aus Hanf an. 1996 bat ein Freund Petra Rusch, ihm eine Hose aus Hanf zu nähen. Als die damalige Lehrerin den Stoff verarbeitete, faszinierte sie seine besondere Qualität. Sie setzte sich intensiv mit Hanf als Rohstoff auseinander und erkannte, über welche Vorteile die heimische Pflanze verfügt. Hanf bringt ohne den Einsatz von Pestiziden einen zwei- bis viermal höheren Ertrag als Baumwolle ein, ist zu hundert Prozent zu verarbeiten und kann als Biomasse und Energieträger ebenso wie als Bau-und Faserverbundstoff eingesetzt werden. Inzwischen wird Cannabis in Deutschland auch als Heilmittel verwendet. Die Begeisterung für die umweltfreundlich anzubauende und zu verarbeitende Naturfaser führte Petra Rusch zu der Idee, Hanftextilien herzustellen und zu verkaufen. Sie hängte ihren Beruf als Lehrerin an den Nagel.

Innovative Arbeit mit einem nachwachsenden Rohstoff

Die Jungunternehmerin startete mit einer Mischung aus Hanf und Baumwolle. Der erste Name ihres Unternehmens „Cannacotta“ leitete sich aus Cannabis (Hanf) und Cotton (Baumwolle) ab. Im Laufe der Jahre gelang es ihr, mit einer besonderen Hanfpflanze, die in Europa angebaut und gesponnen wird, eine außergewöhnlich hochwertige und weiche Textilqualität zu erzielen. Sie benötigt keinen Baumwollanteil. Der Hanf-Expertin gelang eine Innovation. Als erste überhaupt stellte sie Jersey und Strickwaren aus hundert Prozent Cannabis her. Die daraus gefertigten T.Shirts, die Funktionswäsche und Dessous sind schadstofffrei, atmungsaktiv, temperaturausgleichend, formstabil und für Allergiker geeignet. Das Unternehmen wurde in „Cannamoda“ umbenannt.

Nachhaltigkeit durch kurze Wege

Die weitere Verarbeitung übernehmen lokale Unternehmen auf der Schwäbischen Alb. Auch die Zulieferer von weiteren Zutaten wie Gummi und Knöpfe (nicht tierischen Ursprungs) sind in der Region angesiedelt, um lange Lieferwege zu vermeiden. Jedes Garn hat einen anderen Farbton, je nach Anbaugebiet und Verarbeitung.

Gutes für Mensch und Umwelt

Im Geschäft und im Online-Shop bietet Petra Rusch neben den Textilien für Damen, Herren, Kindern und Babys auch Nahrungsmittel, CBD-Öl (mit Hanfextrakten) und Kosmetika an. Kunden reisen sogar aus dem Ausland an, um die faszinierende Ware in natura zu begutachten. Sie wollen die ungewöhnliche Qualität sehen und fühlen. Dabei ergibt sich oft ein intensives Gespräch über den nachwachsenden Rohstoff, der zu Unrecht noch ein Schattendasein führt. Petra Rusch sieht in Hanf eine natürlich nachwachsende Ressource, deren Nutzung die Wende zu einer nachhaltigen und naturverträglichen Wirtschaftsweise einleiten kann. Ihr Anliegen ist es, diese Entwicklung zu fördern, indem sie die Vorteile des Hanfs Menschen näherbringt.

cannamoda
Petra Rusch
Bahnhofstr.2
74343 Sachsenheim
Tel.: 07147-276838
https://cannamoda.de

Mit der Kraft des Hanfes Bewegen und Pflegen

Als vegane Omega-3-Quelle verwenden wir das Hanfsamenöl. Hanföl hat in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten einen festen Platz, insbesondere bei der Linderung von Hautbeschwerden.

Dank seines Reichtums an Omega-3-Fettsäuren wirkt Hanföl harmonisierend auf das Immunsystem. Dadurch spendet Hanföl Linderung  bei Entzündungen, Schwellungen und Trockenheit.

In unseren Muskel- und Gelenksalben, naturkosmetische Feuchtigkeitscremes und Dusch- & Badeprodukte sowie Massageöl, -hautsalben und Balsamen unterstützt Hanföl die Wirkungen von Heilpflanzen und ätherischen Ölen, wie dem Beinwell, dem Lavendelöl oder dem Rosskastanienextrakt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern, Informieren und Verwöhnen.

Wir beraten Sie gerne zur äußerlichen Anwendung von Hanföl, unseren Produkten und ihren Inhaltsstoffen.
Schreiben Sie uns an: info@cannacosmetics.de
oder rufen Sie uns an unter: +49-159-02217256 (14-20 Uhr)