Hanf und andere Länder

Mehrzweck Kulturpflanze

Der wahre Mehrwert von Industriehanf ist enorm Verschiedene Produkte, die aus dieser Pflanze hergestellt werden können: Lebensmittel, Tierfutter, Kosmetik, biologische Materialien, Baustoffe und Energie. zur selben Zeit, Positive externe Umweltwirkungen des Cannabisanbaus in der Fruchtfolge Landwirtschaft.

CO2-negativer Rohstoff

Die Vielseitigkeit von Cannabis kann sein Milliarden-Dollar-Derivatemarkt, insbesondere in Herstellung von wiederverwendbaren, recycelbaren und kompostierbaren Biomaterialien. Cannabis kann einen großen Beitrag leisten, indem es den CO2-Fußabdruck verringer.

Eine prosperierende und zukunftsorientierte nachhaltige Wirtschaft:

Nahrhafte, gesunde Nahrungsquellen – der Hanfsamen haben eine außergewöhnlich hoher Gehalt an hochwertigem Protein und einzigartiges Spektrum an essentiellen Fettsäuren. Cannabisblüten und -blätter enthalten viele wertvolle Dinge wie sekundäre Pflanzenstoffe (Cannabinoide, Terpene und Polyphenole). Das alles fördert eine gesunde Lebensweise.

Umweltfreundliche Landwirtschaft mit Hanfanbau

Hanf ist in der Landwirtschaft relativ wenig anspruchsvoll und wirkt sich positiv auf Boden und Biodiversität aus. Auch bei der Herstellung seiner Folgeprodukte entsteht kein Abfall, da alles wiederverwendet wird oder gehandhabt werden kann.

Ein kostengünstiges und sozial verantwortliches Unternehmen kann die Flächennutzung maximieren und Hanf als wertvoller und vielseitiger Rohstoff, schafft ein zusätzliches Einkommen für Landwirte und ländliche Gemeinden.

Nutzhanfanbau 2021: Anzahl der Betriebe und Fläche weiter gewachsen

Nach vorläufigen Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) haben in diesem Jahr 863 Betriebe Industriehanf mit einer Gesamtfläche von 6.444 Hektar angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies zusätzlichen 172 Betrieben und 1.082 Hektar.

Die Anbauflächen und Anzahl der Anbauer 2021 verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Bundesländer:

BundeslandAnbaufläche in HektarAnzahl der Anbauer
Niedersachsen1.555173
Bayern843254
Mecklenburg-
Vorpommern
64228
Sachsen-Anhalt61331
Thüringen52530
Brandenburg46424
Nordrhein-Westfalen44477
Baden-Württemberg43298
Hessen40072
Sachsen23124
Schleswig-Holstein14119
Rheinland-Pfalz13426
Hamburg132
Saarland44
Berlin31
Bremen00
Summe6.444863

BLE: Anbau und Blüte müssen gemeldet werden

Seit 1996 dürfen zugelassene Nutzhanfsorten wieder angepflanzt werden, jedoch nur auf Farmen und nur, wenn der Gehalt an Tetrahydrocannabinol (THC) – dem in der Blüte enthaltenen psychoaktiven Inhaltsstoff – 0,2% nicht überschreitet.

BLE ist insbesondere dafür verantwortlich zu überprüfen, ob angebaute Industriehanfsorten den zulässigen THC-Gehalt erfüllen. Jeder Züchter muss in der BLE und dem zuständigen Bundesland registriert sein, um anzubauen. Das hierfür erforderliche Formular finden Sie auf der BLE-Website www.ble.de/nutzhanf. Außerdem muss der Blühbeginn der BLE gemeldet werden. Der BLE-Testservice entnimmt dann vor Ort Proben, um den THC-Gehalt zu bestimmen. Die Ernte von Industriehanf darf erst nach Freigabe der BLE beginnen.