Hanfanbau & Pflege

Hanf ist in aller Munde und kaum einer Weis, welcher Aufwand doch hinter der guten alten Kulturpflanze Hanf steckt. Einfach so drauf los Growt ohne sich zu erkundigen, was er eigentlich genau machen möchte, dem geschehen fatale Fehler, von Wasserschäden bis hin das deine Gesundheit durch Schimmel geschädigt werden kann. Auf was es beim Grow ankommt, sagen wir dir hier.

Was Sie über den Hanfanbau wissen sollten

Die Verwendungsmöglichkeiten von Hanf sind riesig und die Kulturpflanze gilt als anspruchslos. An Hanf scheiden sich die Geister. Kanadische Wissenschaftler der Universität Lethbridge sehen sogar Hinweise, dass Hanf helfen könnte, die Corona-Pandemie in den Griff zu kriegen.

Die Fasern von Hanf lassen sich zu Kleidung, Dämmmaterialen oder als Ersatz von Kohlefasern zu Verbundwerkstoffen verarbeiten. Die Samen von Hanf eignen sich dank wertvollen Spurenelementen und essentiellen Fettsäuren als ideale Ergänzung auf unserem Speiseplan. Neben dem berauschenden Wirkstoff Delta-9-Tetrahydrocannabinol lässt sich aus Hanf auch der nicht psychoaktive Wirkstoff Cannabidiol gewinnen.

Hanfpflanze stellt geringe Ansprüche

Der Hanf selbst macht es dem Landwirt leicht. Der Stickstoffbedarf von Hanf liegt bei 80 bis 100 kg/ha.

Strenge Auflagen erschweren den Anbau von Nutzhanf

Zunächst dürfen nur Sorten gesät werden, die einen THC-Gehalt von unter 0,2 Prozent haben. Sie prüft den THC-Gehalt. Erst wenn der Hanf kontrolliert ist oder es ein Freigabeschreiben der BLE gibt, darf der Landwirt den Hanf ernten. Zudem braucht er immer neues Saatgut, weil Hanf natürlicherweise in der nächsten Generation einen höheren THC-Gehalt hätte.

Bundesregierung sieht Potenzial

Die Anbaufläche von Nutzhanf in Deutschland wächst stetig. 2020 wurden in Deutschland 5.362 ha Nutzhanf kultiviert. Damit ist die Anbaufläche von Nutzhanf seit 2019 um 16 Prozent gestiegen und ein neues Anbau-Hoch erreicht worden. Wichtigstes Anbauland für Nutzhanf war Niedersachsen, wo rund 20 Prozent der bundesweiten Anbauflächen liegen.

Nutzhanf: trockentolerant und anspruchslos

Ein wichtiger Anbauzweck von Nutzhanf ist derzeit die Fasergewinnung. Der Nutzhanf ist eine alte Kulturpflanze und in seinem Pflege- und Wasserbedarf anspruchsloser als andere Kulturen. Er eigne sich laut Bundesregierung gut, um Fruchtfolgen aufzulockern. Darüber hinaus bietet Nutzhanf viele Pollen für Insekten.

Vorschriften beim Hanfanbau beachten

Der Anbau von Nutzhanf als Zwischenfrucht ist etwa jährlich bis zum 1. Bisher hat die Bundesregierung eine Erleichterung des Nutzhanfanbaus stets abgelehnt. Formulare und weitere Hinweise zum Anbau von Nutzhanf sind auf der Webseite der BLE zu finden.