Hanftextil braucht Zeit

Die ausgewachsene Hanfpflanze hat langgestielte, tiefgefingerte Blätter

Die Blätter des Hanfes sind im allgemeinen 5- bis 11-zählig und sind planophil an der

Blattfarbe der Hanfpflanzen ist je nach den Ernährungsbedingungen dunkler oder heller grün. Gelegentlich werden Hanfpflanzen mit hoher Anthocyanbildung gefunden, die eine rötliche bis rotbraune Blattfarbe haben. Der Hanf ist ein holziges, einjähriges Kraut, das die Sonne effizienter nutzt als jede andere Pflanze auf der Erde und in einer nur kurzen Wachstumszeit eine stattliche Höhe erreicht. Hanf ist daher für den Anbau in gemäßigten Zonen, im Mittelmeergebiet und in den Subtropen geeignet .

Hanf stellt keine besonderen Ansprüche an die Bodenqualität und gedeiht fast überall. Der italienische Hanf nimmt eine Mittelstellung ein. Der Hanf ist eine windbestäubende Pflanze. Der Pollen von Hanfpflanzen kann über große Entfernungen von mehr als 12 km getragen werden .

Hanfpflanzen meistens früher auf, wobei die Differenz 5 bis 10 Tage betragen kann. Bei monözischen Formen werden die weiblichen Blüten im allgemeinen zuerst befruchtungsfähig. Nach etwa 100 Tagen kann der Hanf geerntet werden. Bei diözischen Pflanzen ist es schwierig, den optimalen Erntezeitpunkt zu bestimmen, weil die männlichen Pflanzen zwischen einer und vier Wochen vor den weiblichen Pflanzen erntereif sind, während monözische Sorten gleichzeitig reifen .

Die männlichen und weiblichen Hanfpflanzen unterscheiden sich durch ausgeprägte sekundäre Geschlechtsmerkmale. Hanfpflanzen sind sehr verschieden ausgebildet . Die Blätter der weiblichen Hanfpflanzen sind gerade erst am vergilben. Die Hanfpflanzen haben zu diesem Zeitpunkt schon fast das gesamte Trockenmassegewicht erreicht.

Hanf für die Fasergewinnung

Der Hanf für die Fasergewinnung gedeiht gut in den Zonen des gemäßigten Klimas. Die Hanfpflanze liefert eine Reihe hochwertiger Bio-Rohstoffe, wobei alle Pflanzenteile nahezu restlos verwertbar sind .

Die Blätter des Hanfes sind im allgemeinen 5- bis 11-zählig und sind planophil an der

Die nördlichen Formen haben eine kleinere Anzahl Fiederblätter als die südlichen. Die Anzahl der Fiederblätter variiert innerhalb eine Hanfpflanze. Blüte ist die Blattstellung im oberen Stängelbereich alternierend . Bei der diözischen Form stehen bei den männlichen Pflanzen die Blüten in kaum verästelten Rispen. Der weibliche Blütenstand der diözischen Form ist dichtbuschig und besteht aus dem laubigen Sprossende. Blüten sitzen zu zweit ungestielt in den Blattachsen und sind zu Scheinähren vereinigt.

Spitze der wenig verzweigten Seitentriebe, die männlichen Blüten liegen an deren Basis oder auch vereinzelt in den Blattachsen. Die Wurzel der Hanfpflanze ist eine kräftige, tiefgehende Pfahlwurzel mit vielen Seiten-und Nebenwurzeln, so dass der Boden intensiv durchdrungen wird. Typen in der charakteristischer Weise verschieden. Der Hanfstängel besteht aus einem inneren Holzzylinder.

Hanfsorten in südlichen Anbauregionen zeichnen sich durch eine späte Blüte aus, wodurch die vegetative Phase des Hanfes dementsprechend verlängert wird . Der schlanke Hanfstängel gilt für hohen Fasergehalt und hohen Langfaseranteil und ist günstiger als der dicke Hanfstängel. Nach Crescini reifen ungarische Hanfherkünfte beim Anbau in Italien schon recht früh. Die Kurzstängel der japanischen und chinesischen Hanfherkünfte sind dagegen extrem lang und spätreif.

Hanfherkünfte bei extremem Längenwachstum kaum mehr zur Blüte gelangen. Pflanzen bei diözischen Formen vollständig abgestorben.