Kleidermode in den verschiedenen Unterepochen

Entwicklung der Männlichen Kleidung

Betrachtung der Bekleidung dieser Zeit

Generell weist die Betrachtung der Bekleidung dieser Zeit systembedingt Fehler auf. An Darstellungen (Malerei & Skulptur) überwiegt deutlich der adlige Bereich, Darstellungen der niederen Stände sind seltener.

Ballkleid Aus Seidengaze 1881 Robe Handcoloriert Kupferstiche Modekupfer

Die Abbildungsqualität ist bis Ende des 14. Jahrhunderts noch recht schlecht, es tritt bis dahin kein realistischer Abbildungsstil auf. Kleidungsstücke, die diese Zeit überdauert haben, sind oft nur sehr spezielle Krönungs-, Kleriker- oder Heiligengewänder, welche in Schatzkammern und als Reliquien die Zeit überdauert haben.

Kleid

Die Auswahl dieser Bekleidung kann man berechtigterweise als nicht repräsentativ betrachten. Archäologische Textilfunde hingegen sind relativ selten und oft nur sehr fragmentarisch erhalten.

Kleidung der Romanik

Die Kleidung der Romanik von etwa 800 bis etwa 1200 war noch sehr von der byzantinischen Mode, die ursprünglich aus der römischen Tracht entstand, beeinflusst. Diese Einflüsse wurden jedoch mit der Zeit schwächer und waren im 11. Jahrhundert nur noch an den Gewändern der Geistlichen zu erkennen. Als Verzierungen wurden in der Romanik noch häufig aufwändig brettchengewebte Borten genutzt.

Kilt Schottenrock

Kleidung des Mannes in der Romanik

Der Mann trug ein Unterhemd und eine Art Unterhose (genannt: Brouche) aus Leinen. Darüber wurde ein langärmliger Kittel getragen. Der wollene Kittel reichte bis über die Knie und wurde gegürtet. Um die Schultern legte man einen Rechteckmantel aus Wolle, der auf der rechten Seite durch eine Spange gehalten wurde. Als Kopfbedeckung wurden Filzhüte getragen.

National Bellas Hess Inc_ » Herbst_Winter 1933

Die Füße und Beine wurden bis ins 11. Jahrhundert noch mit Binden umwickelt, danach setzten sich lange Strumpfbeine durch, welche man heute als Beinlinge bezeichnet. Die Schuhe bestanden aus Leder und wurden wendegenäht hergestellt.

roaring twenties fashion Found on…

An Frisurmoden überwiegen in dieser Zeit kürzere Haarschnitte. Als Schmuck trug der Mann Mantelspangen und Armreife sowie Gürtel und Schnallen überwiegend aus Buntmetall (Bronze). Höhere Stände nutzten auch Silber und Gold.