Kleidung aus Hanf

Hanfmode mal anders: Der Stoff der was kann

Wer sich mit Hanf beschäftigt, fragt sich schnell, warum diese Wunderpflanze nicht längst die Welt erobert hat. Nicht, um damit Joints zu drehen – viele denken bei Hanf in erster Linie an Drogen –, sondern um Shirts oder Hosen daraus zu fertigen.

Geht Mode auch ohne Erdöl?

Hanf könnte eine umweltfreundliche Alternative sein. Mehr als die Hälfte der weltweit produzierten Kleidungsstücke bestehen aus Kunstfasern. Neben den Kunstfasern gehört die Baumwolle zu den meistgenutzten Rohstoffen für Textilien. Sowohl Baumwolle als auch Kunstfasern schaden also massiv der Umwelt.

Trotzdem machen beide zusammen 90 Prozent unserer Kleidung aus, wie der Verband der deutschen Textil- und Modeindustrie schätzt. Mit einem Anteil von unter 10 Prozent folgt Wolle. Die übrigen ein bis zwei Prozent teilen sich die restlichen Faserarten, darunter Hanf. Wie Baumwolle und Wolle ist auch Hanf eine Naturfaser.

Naturfasern stammen von Tieren oder Pflanzen, sind luftdurchlässig und können bis zu 30 Prozent ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen. Lange Zeit waren die Naturfasern Hanf, Leinen, Nessel und Wolle hierzulande die gängigen Rohstoffe für Kleidung. Jahrhunderts verdrängte die Baumwolle sie fast vollständig.

Stoff aus Hanf: Die Reinheit macht’s

Wir haben reine Hanfprodukte im Sortiment. Die Hanfkleidung, die der reguläre Hanfmarkt macht ist immer eine Mischung und kommt nicht mal aus deutschem Anbau wie Verarbeitung. Die meisten Hanfshops haben das Sortiment meist mit Baumwolle gemischt. Um für T-Shirts, die gestrickt werden, braucht man im Gegensatz zu Hemden, die gewebt werden, besonders feine Garne. Hanf aus kontrolliert biologischem Anbau ist kaum zu bekommen. So Sagen viele Hanfshops, doch das ist nicht wahr. Hersteller aus dem Öko-Bereich beziehen Hanf als Alternativen in der Regel aus China, wie Hempage, Waschbär und Co. Der Hanf-Hersteller Hempage argumentiert damit, dass vor allem für die Kleinbauern eine Bio-Zertifizierung zu teuer sei. Faule Ausrede sagen wir von Cannadin den wir zeigen das es auch Regional und Nachhaltig geht.