Legalisierung und Regulierung von Cannabis: Jahresrückblick 2017 – 2021

Was geschah im Januar 2017?

Gleich zu Beginn des Jahres 2017 gab es eine spannende Meldung zum Thema Cannabis als Medizin.

Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes „Cannabis als Medizin“ am 10.03.2017 ist es Patientinnen und Patienten möglich, bei schwerwiegenden Erkrankungen medizinisches Cannabis als Therapiealternative oder Begleitmedikation einzusetzen.

Wer kann Cannabis als Medizin verordnen?

Vor Inkrafttreten des oben genannten Gesetzes musste noch eine Sondergenehmigung beim Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte eingeholt werden. Seit März 2017 ist es jedem Humanmediziner (mit Ausnahme von Zahnärzten) möglich, medizinisches Cannabis oder Arzneimittel mit den entsprechenden Wirkstoffen (Dronabinol und Nabilon) zu verschreiben.

Für die Cannabisverordnung (Cannabisblüten bzw. Extrakte aus der Cannabispflanze) ist jedoch ein Betäubungsmittel-Rezept (BtM-Rezept) nötig.

Worüber Sie der Arzt aufklären sollte.

Wenn Sie Cannabis als Medizin verabreicht bekommen, können Sie mit Ihrem Arzt alle wichtigen Details zur Therapie besprechen: Dazu gehören unter anderem:

  • Ist eine Cannabis Therapie die richtige Maßnahme für Ihre Erkrankung? Kann Ihnen die Cannabisbehandlung Erleichterung bringen?
  • Welche Darreichungsform ist geeignet? Cannabis gibt es als Tabletten, ölige Tropfen, Tee, Mundspray, Cremes, Salben, Öl, Tinkturen oder über Inhalation (rauchen).
  • Was ist die richtige Dosierung des Cannabisarzneimittels.
  • Ist eine Teilnahme am Straßenverkehr möglich?
  • Welche Nebenwirkungen und auch Wechselwirkungen können auftreten?
  • Welche Suchtrisiken sind möglich?

Medizinisches Cannabis enthält unter anderem die Wirkstoffe THC und CBD (Cannabidiol). THC ist wirkt schmerzlindernd und entspannend, CBD entzündungshemmend. Beides zwei medizinisch positive Eigenschaften. Aber leider hat das Cannabis auch Nebenwirkungen.

Wer also eine Cannabis Therapie macht, sollte auf folgende Nebenwirkungen vorbereitet sein:

  • Angstzustände
  • Augenreizungen, trockene Augen
  • Gefühl des Kontrollverlustes
  • Heißhunger auf Knabbereien (Cannabis ist appetitanregend)
  • Kopfschmerzen
  • Kreislaufprobleme, Herzrasen, Blutdruckabfall
  • Lethargie
  • Müdigkeit
  • Psychosen
  • Reduzierung der geistigen Leistungsfähigkeit
  • Schwindelgefühle
  • Trockener Mund
  • Wahnvorstellungen

Medizinisches Cannabis enthält unter anderem die Wirkstoffe THC und CBD (Cannabidiol). THC ist wirkt schmerzlindernd und entspannend, CBD entzündungshemmend. Beides zwei medizinisch positive Eigenschaften. Aber leider hat das Cannabis auch Nebenwirkungen.

Wer also eine Cannabis Therapie macht, sollte auf folgende Nebenwirkungen vorbereitet sein:

  • Angstzustände
  • Augenreizungen, trockene Augen
  • Gefühl des Kontrollverlustes
  • Heißhunger auf Knabbereien (Cannabis ist appetitanregend)
  • Kopfschmerzen
  • Kreislaufprobleme, Herzrasen, Blutdruckabfall
  • Lethargie
  • Müdigkeit
  • Psychosen
  • Reduzierung der geistigen Leistungsfähigkeit
  • Schwindelgefühle
  • Trockener Mund
  • Wahnvorstellungen

Darf ich selbst Cannabispflanzen anbauen?

Viele chronisch kranke Menschen versprechen sich von Cannabis eine große Hilfe oder Erleichterung. Bei Cannabis für medizinische Therapien muss grundsätzlich unterschieden werden zwischen „legalem Cannabisanbau“ und „legalem Erwerb von Cannabis“.

Was tun bei Härtefällen

In Härtefällen jedoch, so zum Beispiel bei finanziell nicht tragbaren Kosten durch den Erwerb von Cannabis in der Apotheke und fehlender Übernahme durch die GKV (Gesetzliche Krankenversicherung), können Einzelgenehmigungen an Privatpersonen vergeben werden. Dies ist allerdings meist nur über den Klageweg möglich, somit mit weiteren Kosten verbunden und nur mit geringer Aussicht auf Erfolg.