Veränderung schaffen aber nur Gemeinsam

WIR BAUEN EINE BRÜCKE ZU SICHEREN HÄFEN.

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Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen. 

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

https://www.facebook.com/pg/MsBerlin-Mahnwache-Seebrücke-Berlin-199978617365212/about/?ref=page_internal


Kinder und Jugendschutz

Integrationsprojekt für Traumatisierte Kinder ,Jugendliche und Erwachsene aller Welt.

Wir haben es selbst erlebt wie man mit Kindern und Jugendlichen nicht umgehen sollte.

( Alte Ziegelei Rädel ) Gildegriff.

Viele fanden selbst ihren Weg, doch andere hingen, in einer endlosen schleife voll qual und folter.

Ob Körperlich oder Seelisch.

Das was den Kindern in vielen Internaten oder Heimen passiert ist, macht die Zeit nicht Weg.

Man sagt zwar die Zeit heilt alle wunden, aber anscheinend nicht alle.

Viele Kinder, Jugendliche bis hin in das Erwachsenen alter leiden unter Erinnerungen und können nur schlecht damit Leben.

Wie einige Jugendliche / Erwachsene aus der Alten Ziegelei Rädel, leiden wir immer noch an den Erinnerungen.

Wir haben uns wieder zusammen gefunden obwohl es einige leider nicht schafften und sich das Leben nahmen.

Wir möchten die retten die unter solch einer Folter leiden.

Aufgaben: Integrationsprojekt für Traumatisierte Kinder ,Jugendliche und Erwachsene aller Welt

Ursache: Zur Entstehung von Traumafolgestörungen

Erlebnisse: Krieg, Familie, Internet, Heim, Sucht…

Folgen: – PTBS – Posttraumatische Belastungsstörung

– Kindliche Formen von Traumafolgestörungen

  1. Andauernder oder oft wiederholter Extremstress

Folgen:

– Chronische/komplexe Traumafolgestörungen

Traumastörungen im Überblick nach ICD – 10

  1. Akute Belastungsreaktion F 43.0
  2. Posttraumatische Belastungsstörung F43.1
  3. Anpassungstörung F 43.2
  4. Dissoziative Störung F 44
  5. Andauernde Persönlichkeitsstörung nach Extrembelastung F 62.0
  6. Traumaassoziiere Störungen

Symptome:

  • Depression
  • Angst
  • Sucht
  • Somatisierung
  • Essstörung
  • Borderline- Persönlichektisstörung
  • Bindungsstörung
  • koplexe Trauerreaktion
  • selbstverletzendens Verhalten
  • sexualisiertes Verhalten

Ziel:

– Erfolg zum Ziel

  • Normales Leben ermöglichen
  • Selbstbewusstsein schaffen

Im Gespräch mit betroffenen Personen:

  • Zeit haben
  • Zeit nehmen
  • Zeit geben
  • nicht ausweichen
  • da sein
  • nicht Sie sind wichtig, sonder die Betroffene Person
  • bei immer wieder kehrenden Fragen: Geduld
  • nichts verschweigen
  • nicht lügen ( Klarheit, Ehrlichkeit, keine unnötigen Informationen geben
  • eigene Unsicherheit zugeben , nicht allwissend sein
  • keine ausführlichen ,langen Erklärungen: klare, einfache Antworten oder Fragen

Hintergrundwissen für Bezugspersonen

  • Kind nicht zum Erzählen zwingen
  • nicht nachbohren: Gefahr von flashbacks
  • Kind erzählt Trauma wie normale Geschichte (evtl. lachen): Schutzreaktion vor Überflutung
  • Oftmals Besserung der Symptome alleine durch eine heilsame Beziehung zu einer Bezugsperson
  • Lernen und Spielen können zu traumatischen Erfahrungen eine heilsame Distanz herstellen
  • Bei Beziehungsgewalt (z.B. sex. Missbrauch) „schützt“ die Übernahme von Schuld die Beziehung zum wichtigen Erwachsenen
  • Traumatisierte Kinder zeigen oft regressives Verhalten (z.B. erneutes Einnässen): Zurückfallen in eine frühere, bereits überwundene Entwicklugsstufe
  • Körperliche Symptome (z.B. Einnässen, Einkoten, Kopfschmerzen): „Wenn die Seele nicht sprechen kann, spricht der Körper“
  • Auf die eigene Psychohygiene achten!
  • Achtung: Vermeidung vs. Überidentifikation!
  • Aushalten des Traumas des Kindes
  • traumatisierte Kinder fallen oft erst durch nachlassende Schulleistungen oder Änderungen im Verhalten auf
  • Wenn möglich: Einbezug der Eltern in die Arbeit

Im Gespräch mit dem Kind:

  • Zeit haben
  • Zeit nehmen
  • Zeit geben: nicht ausweichen
  • da sein
  • Aushalten immer wiederkehrender Fragen: Geduld
  • nichts verschweigen
  • nicht lügen: Klarheit, Ehrlichkeit, keine unnötigen Informationen geben
  • Fragen ehrlich und empathisch beantworten: bereit für die Geschichte des Kindes sein
  • eigene Unsicherheiten zugeben, nicht “allwissend” sein
  • auf die Vorstellungswelt des Kindes eingehen: anpassen
  • keine ausführlichen, langen Erklärungen: klare, einfache Antworten

 

Regelung für den Schutz von Kindern und Jugentlichen

Kinder und Jungenhilfeeinrichtungen

KJHE Alte Ziegelei Rädel

Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung (KJHE) Alte Ziegelei Rädel war eine brandenburgische anthroposophienahe Jugendhilfeeinrichtung, an der es laut Aussagen von ehemaligen Mitarbeitern, Eltern betroffener Kinder und des RBB-Fernsehens zu Kindesmisshandlungen gekommen ist. Der Verband der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg bestreitet die Vorwürfe allerdings und vermutet ein „Komplott unzufriedener Ehemaliger“ sowie die „Bildung einer kriminellen Vereinigung“. Mehrere Eltern erstatteten Strafanzeige gegen die pädagogische Leiterin Angelika Gilde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Verdachts der Misshandlung Schutzbefohlener in mehreren Fällen gegen die anthroposophische Einrichtung. Gilde wurde zunächst untersagt, sich mit Kindern allein in einem Raum aufzuhalten. Nach weiteren Hinweisen und Aussagen sprach das Landesjugendamt ein Beschäftigungsverbot aus. Zudem haben Ermittler die Einrichtung wegen des Verdachts der Untreue durchsucht.

An der KJHE Rädel wurde in Kooperation mit der Waldorfschule Potsdam Schulunterricht erteilt.

Vorwürfe

Kinder litten laut eigenen Aussagen, die von ehemaligen Angestellten der KJHE bestätigt wurden, unter psychischen Qualen und auch unter physischen Misshandlungen. Schüler der Einrichtung machten selbst Tonaufnahmen, die vom RBB wiedergegeben wurden. Den erhobenen Vorwürfen zufolge sollen Kindern über längere Zeit die Arme nach hinten um den Hals geschlungen und dort von der beschuldigten Pädagogin zusammen gehalten worden sein, während diese ihr Knie in den Rücken der Kinder gebohrt habe. Unter den Heimkindern sei der Griff nach der Heimleiterin als „Gilde-Griff“ bezeichnet worden. Außerdem sollen Kinder gezwungen worden sein, allein und ohne Matratze auf dem Steinfußboden im Keller zu schlafen. Ein Mädchen soll mehrere Tage und Nächte in einem Kellerraum ohne Licht und Schlafgelegenheit eingesperrt worden sein. Ein Junge berichtete, von der pädagogischen Leiterin mit einem Stuhl derart heftig am Kopf getroffen worden zu sein, dass er ohnmächtig geworden sei. Yesha Karmeli, ehemaliger Heiltherapeut der KJHE, sagte aus, in einem Fall hätten drei Mitarbeiter des Heims, darunter die pädagogische Leiterin, ein Kind zwei Stunden lang am Boden liegend festgehalten.

Die KJHE hatte gegen diese Vorwürfe eine einstweilige Verfügung erwirkt, weshalb der Beitrag vom RBB eine zeitlang vom Server genommen werden musste. In der Verhandlung konnte die Journalistin Gabi Probst ihre Vorwürfe aber belegen. Seitdem darf der RBB den Beitrag wieder in voller Länge zeigen.

KJHE

Zunächst wurde das Kinderheim von der Hofgut Alte Ziegelei Rädel GmbH betrieben, die im Oktober 2012 aufgelöst wurde. Geschäftsführer waren Erwin Roth und Marcus Sperlich. Anfang 2009 hat die Gemeinnützige Kinder- und Jugendhilfe am Gohlitzsee GmbH die Einrichtung übernommen, eine Gründung des Vereins zur Förderung und Entwicklung anthroposophischer erweiterter Heilkunst e.V. aus Berlin. Pädagogische Leiterin des Kinderheims war bis zur Entlassung 2008 Angelika Gilde. Das brandenburgische Bildungsministerium gab bekannt, dass 4 von 16 Erziehern der KJHE keine vorgeschriebene Qualifikation besaßen. Trägerverein ist der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Alte Ziegelei Rädel e.V.(Amtsgericht Potsdam VR 3220). 

„Racheakt von Ehemaligen“

Die anthroposophische Einrichtung und der Verband der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg weisen die Vorwürfe zurück. Ein Sprecher der Einrichtung sagte, diese stammten überwiegend von „unzufriedenen Ehemaligen“, man könne ein Komplott gegen die KJHE nicht ausschließen. 

Lügenpresse

 

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