Menschen helfen Menschen

Immer mehr Menschen erwachen aus ihrem Schlaf und versorgen in Zeiten von Corona viele bedürtige.

Bericht der Taz

Weder Marihuana sei in Berlin derzeit knapp noch harte Drogen wie Heroin oder Kokain, erfuhr die taz von Kennern der Szene. Im Zuge der Corona-Pandemie sind die Grenzen schon seit Wochen für den Privatverkehr geschlossen. Die Polizei, zurzeit ohnehin unterbeschäftigt, hat leichtes Spiel. Auch an Szenetreffpunkten wie dem Stuttgarter Platz oder Kottbusser Tor seien Dealer jetzt vorsichtiger, erfuhr die taz.

Problematisch geworden ist in Zeiten von Corona für Drogensüchtige auch die Geldbeschaffung. «Und Einbrechen kann man auch nicht mehr, weil die Leute alle zu Hause sitzen», sagt Fixpunkt Geschäftsführerin Leicht. Michael Janßen, Facharzt für Allgemeinmedizin, versorgt in seiner Neuköllner Praxis rund 70 Opiatabhängige mit dem Ersatzstoff Methadon. Zwei Drittel von Janßens Patienten brauchen deshalb nur noch einmal pro Woche in die Praxis kommen, um die Ration abzuholen.

Opiatabhängige gehören zur Corona-Risikogruppe. Vom Fenster seiner Praxis in der Karl-Marx-Straße kann der Arzt einen der Szenetreffpunkt sehen. Kaum hätten Polizei und Ordnungsamt die Menschen vertrieben, seien sie zurück. Die Dealer, in der Mehrzahl People of Colour, sind mehr oder weniger arbeitslos.

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