Müll in der Stadt

Müll in Städten, ein Problem für Tiere und Umwelt

Ich komme aus Kreuzberg, als Jugendliche streifte ich mit lässigem Schritt durch die Straßen im Kiez, schwamm im Sommer im Prinzenbad, lag im Görli rum, kaufte unerlaubterweise Bier an der Tanke und rauchte heimlich Zigaretten.

Städte vermüllen und sterben vor sich hin

«Auftrag erledigt» erscheint jedes Mal, wenn ich eine neue Nachricht an das zuständige Ordnungsamt schreibe, endlich den Sperrmüll beseitigen zu lassen. Ein Blick auf die Straße belehrt mich eines Besseren. Milliardenschwere Konzerne entscheiden über meinen Kiez, städtische Behörden über meine psychische Gesundheit.

Wann wird dieser Albtraum nur endlich vorbei sein?

Dabei verspricht Martin Hikel, der alte und neue Bezirksbürgermeister von Neukölln, doch auch nach der Wahl alles zu tun «dass die Neuköllnerinnen und Neuköllner sich im Bezirk wohlfühlen und hier gut und sicher leben.» Dabei sollen doch laut BSR gerade besonders verdreckte Straßen im Innenstadtbezirk «10-mal pro Woche» gereinigt werden.

Tiere & Pflanzen Wildtiere in der Stadt

Heutzutage glänzen die Städte mit Artenreichtum. Berlin ist führend in Deutschland mit mehr als zwei Drittel aller überhaupt bei uns als Brutvögel vorkommenden Vogelarten. Sie ziehen die Großstadt dem «grünen» Umland vor. Städte bieten weniger Gift, keine nennenswerte Verfolgung, einen Reichtum an unterschiedlichsten Strukturen und vor allem keine Überdüngung.

Unverhoffte Begegnungen

Begegnungen mit Steinmardern, Waschbären, Füchsen, Wildkaninchen, Wildschweinen und Rehen sind in Berlin nicht ungewöhnlich.