Natur und Umweltschutz

Was ist Umwelt bzw. Naturschutz?

Umweltschutz bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutz der Umwelt mit dem Ziel der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlage aller Lebewesen mit einem funktionierenden Naturhaushalt.

Das Augenmerk des Umweltschutzes liegt dabei sowohl auf einzelnen Teilbereichen der Umwelt (wie Boden, Wasser, Luft, Klima) als auch auf den Wechselwirkungen zwischen ihnen.

Insbesondere konzentriert sich der Umweltschutz darauf, auf welche Weise die Menschen Einfluss auf ihre Umwelt nehmen. Sein Ziel ist es, die starken Belastungen und Zerstörungen an der Quelle zu bekämpfen. So steht die Reduzierung von Schadstoffen oder die Ausbeutung von Boden und Tieren im Vordergrund.

Der Begriff Naturschutz umfasst alle Untersuchungen und Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung von Natur, wobei sich drei Zielsetzungen unterscheiden lassen:

– Die Erhaltung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur, Landschaft und Wildnis
– Die Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes, wobei eine nachhaltige Nutzbarkeit der Natur durch den Menschen angestrebt wird (Natur als Ressource und Dienstleister)
– Die Erhaltung von Natur, insbesondere von Biodiversität auf der Artebene (biologische Vielfalt), aufgrund ihres eigenen Wertes. Methodisch lässt sich der Naturschutz in den Biotopschutz und den Artenschutz gliedern, wobei beide eng verschränkt sind.

Umweltschutz und Naturschutz teilen das Ziel, die Welt davor zu bewahren, zu einem lebensfeindlichen Ort zu werden.

Dennoch besteht ein Unterschied. Für den Naturschutz ist die Bewahrung oder Wiederherstellung der Natur in ihrer Gesamtheit wichtig. Der Mensch und seine Bedürfnisse sind dabei zwar nicht völlig unbeachtlich, wichtiger aber ist das unabhängig von ihm bestehende Zusammenspiel natürlicher Bedingungen.

Naturschützer kämpfen darum, dass noch bestehende Ökosysteme vor der Ausbeutung durch den Menschen geschützt werden. Schutzflächen, die streng vor Einflussnahme bewahrt werden, sind ein häufiges Ziel.

Die Konzentration auf Tiere, Pflanzen und natürlich entstandene Gegebenheiten ist ein großer Unterschied zum Umweltschutz.

Der Umweltschutz hingegen konzentriert sich darauf, auf welche Weise die Menschen Einfluss auf ihre Umwelt nehmen.

Sein Ziel ist es, die starken Belastungen und Zerstörungen an der Quelle zu bekämpfen. So steht die Reduzierung von Schadstoffen oder die Ausbeutung von Boden und Tieren im Vordergrund. Umweltschützer wählen oft den Weg über Reglementierungen im Bereich menschlicher Aktivitäten.

Sie haben für die Reduzierung von Schadstoffemissionen gesorgt und die Einleitung von Giftstoffen in Gewässer im Allgemeinen im Blick.

Umweltschutz geht davon aus, dass sich die geschädigte Natur an anderer Stelle erholen kann, wenn manchmal weit entfernte Schadstoffquelle neutralisiert wird.

Andererseits zählen beim Schutz der Umwelt auch menschliche Belange wie Rücksicht auf die wirtschaftlichen Strukturen. Menschen müssen für ihr Auskommen manchmal die Natur wirtschaftlich nutzen.

Dies ist mit dem Umweltschutzgedanken vereinbar, wenn entsprechende Vorsichtsmaßnahmen wie Wiederaufforstung von Nutzwäldern oder der Verzicht auf Pestizide in der Landwirtschaft damit einhergeht.

Worin unterscheiden sich Naturschutz und Tierschutz ?

Tierschützer setzen sich zum Beispiel für die artgerechte Haltung von Haustieren ein. Während es im Naturschutz darum geht, Tier- und Pflanzenarten zu schützen, steht beim Tierschutz das einzelne Tier im Vordergrund.

Der Naturschutz kümmert sich vor allem um wildlebende Arten, während sich der Tierschutz für die Tiere einsetzt, die von uns als Haustiere oder Nutztiere gehalten werden.

So kämpfen Tierschützer zum Beispiel für artgerechte Tierhaltung oder gegen Tierversuche. Im Tierschutzgesetz ist die Beziehung zwischen Mensch und Tier geregelt.

Darin steht zum Beispiel, dass niemand ein Tier quälen darf. Wer es dennoch tut und erwischt wird, kann dafür ins Gefängnis kommen.

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