Pelzimportverbot

Seit 2014 ist die in der Schweiz die sogenannte Pelzdeklarationsverordnung (PDV) in Kraft. Diese hat zum Ziel den Verkauf von Pelz zu vermindern. Leider wird die Deklarationspflicht selten korrekt umgesetzt. 70% der kontrollierten Geschäfte deklarieren nach wie vor ungenügend oder gar nicht. Stichproben von Behörden, Tierschutzorganisationen (auch durch NetAP) und Medien haben ebenfalls gezeigt, dass Konsumenten bei kritischen Fragen zur Pelzproduktion häufig gezielt in die Irre geführt und so zum Kauf animiert werden. Eine Revision der PDV sieht nun vor, die Bezeichnung „Herkunft unbekannt“ einzuführen, was bei Produkten wie Eier oder Fleisch undenkbar wäre. Auch die Bezeichnungen „Einzel-“ und „Gruppenhaltung“ sagen nichts über eine tiergerechte Haltungsform aus.

Selbst eine optimal ausgestaltete und umgesetzte Deklarationspflicht könnte nicht verhindern, dass tierquälerisch gewonnene Pelzwaren weiterhin eingeführt und verkauft werden. Deshalb kann nur ein Pelzimportverbot verhindern, dass tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte ihren Weg in Schweizer Läden finden. Nationalrat Matthias Aebischer fordert deshalb mit der Motion 19.4425  „Der Bundesrat wird beauftragt, gestützt auf seine Kompetenz in Artikel 14 Absatz 1 TSchG ein Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte zu erlassen.“

Diese Forderung und eine entsprechenden Petition wird auch von uns und vielen weiteren Tierschutzorganisationen getragen. Bitte geben auch Sie Ihre Stimme und setzen Sie ein Zeichen gegen diese grausame Tierquälerei. 

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