Pottwale adoptieren behinderten Delfin

Eine ungewöhnliche Beziehung zwischen Meeressäugern haben Verhaltensökologen des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei im Azoren-Archipel beobachtet. Mehrere Tage lang verfolgten Alexander Wilson und Jens Krause, wie ein Großer Tümmler mit einer verkrümmten Wirbelsäule in einer Gruppe von Pottwalen unterwegs war. Er schwamm dabei direkt vor das Maul eines ausgewachsenen Weibchens, was normalerweise nur die Jungtiere der Wale tun. Die Meeresriesen suchten ebenfalls Kontakt zu dem Delfin. Bisher hat man Pottwale noch nie bei einer freundlichen Interaktion mit anderen Arten beobachtet. Die Wissenschaftler vermuten, dass der Delfin wegen der Behinderung mit seinen Artgenossen nicht mithalten konnte und sich deshalb den langsameren Walen anschloss. Doch warum tolerierten sie ihn? „Man sollte nicht so weit gehen“, erklärt Wilson, „von Mitleid zu sprechen. Wir vermuten, dass die Wale vielleicht einfach die Aufmerksamkeit des Delfins genossen haben.“

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