Qualzucht bei Katzen

Die Katze begleitet den Menschen seit mehr als 2000 Jahren. In dieser langen Zeit hat die Katze bei weitem nicht so viele züchterische Umgestaltungen erfahren wie der Haushund. Regionale Typen wurden zu eigenständigen Rassen weiterentwickelt, andere entstanden durch Aufspaltung einer Rasse, oder durch Rassekreuzungen. Auch Katzen mit durch Mutationen entstandenen ungewöhnlichen Körpermerkmalen wurden zu Begründern neuer Rassen.

Die für ein Haustier eher späte Zunahme der Rassenvielfalt kann vielleicht mit der immer häufiger werdenden Wohnungshaltung von Katzen erklärt werden. Vor der Mitte des 20 Jahrhunderts waren Katzen in der Regel Freigänger und auch weitgehend Selbstversorger. Eine Katze nur drin zu halten forderte vom Halter Arbeit und Wissen rund um Hygiene und Fütterung. Die Wohnungshaltung ermöglichte auch, sehr wertvolle und auch empfindlichere oder gesundheitlich anfällige Tiere zu halten.

Liste von Qualzuchtmerkmale bei Katzenrassen

schwanzlose Tiere treten sporadisch in allen Katzenpopulationen, vor allem aber gewünscht bei den Rassen Manx, Cymric, Japanese Bobtail und Kurilen Bobtail auf. Der Schwanz ist für die Katze ein wichtiges Körperteil für die artgerechte Fortbewegung und ist auch ein Kommunikationsmittel der Katzen in der innerartlichen Kommunikation . Bei kurzschwänzigen und schwanzlosen Katzen ist mit deutlichen Störungen der Bewegungsabläufe zu rechnen.

Brachyzephalie

Bei allen Rassen mit dem Zuchtziel «Kurzköpfigkeit» können Neigung zu Schwergeburten, gesteigerte Totgeburtenrate, Verkürzung des Oberkiefers, Verengung der oberen Atemwege sowie Verengung der Tränennasenkanäle auftreten.

Farbaufhellungen des Felles und der Iris, Taubheit

die Tiere haben ein blaues und ein andersfarbenes Auge . Bei rein weißen Katzen, deren Fellfarbe durch das Farbgen ‚W‘ bestimmt ist, treten Schwerhörigkeit oder Taubheit in unterschiedlicher Ausprägung auf. Vor allem weiße Tiere mit blauen Augen sind betroffen, aber auch ca. 7 % der gelbäugigen Tiere.

Ebenfalls mit dem Farbgen ‚W‘ können Schäden am Auge einhergehen, die den betroffenen Katzen vor allem in der Dämmerung und in der Nacht Probleme bereiten. Die Schwerhörigkeit/Taubheit wird durch Fehlentwicklungen der Hörorgane bedingt. Taube Katzen können eventuelle Drohlaute von Artgenossen nicht wahrnehmen, können das Fiepen und Schnurren ihrer Welpen nicht hören und die akustische Wahrnehmung der Beute ist unmöglich.

Chondrodysplasie

Disproportionierter Zwergenwuchs mit Verkürzung der langen Röhrenknochen und damit Verkürzung der Gliedmaßen. Durch die verkürzten Gliedmaßen sind die Körperproportionen so verändert, dass die Tiere in ihren artspezifischen Bewegungsabläufen eingeschränkt sind.

Anomalien/Abweichungen des Haarkleides

Von gänzlicher oder partieller Haarlosigkeit, oder gekräuselten Körperhaaren betroffene Katzen besitzen keine funktionsfähigen Vibrissen am Kopf oder am Körper. Da Tasthaare ein wesentliches Sinnesorgan für die Katze sind, ist ihr Fehlen oder ihre zur Funktionslosigkeit führende Umgestaltung als Qualzuchtmerkmal zu werten.

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