Geraucht wirkt Cannabis meist unmittelbarer und intensiver als wenn es gegessen oder getrunken wird. Dies hat mehrere Gründe:

  • Wird Cannabis gegessen, so muss es über den Verdauungstrakt in die Blutbahn aufgenommen werden, um zum Gehirn zu gelangen. Dabei wird weniger THC resorbiert, also in die Blutbahn aufgenommen, als beim Rauchen. Denn beim Inhalieren von Cannabisrauch gelangt THC direkt über die Lunge in die Blutbahn.
  • Beim Essen von Cannabis wird ein Teil bereits in der Leber abgebaut.
  • In natürlichen Cannabisprodukten ist das THC überwiegend in seiner inaktiven Form, der Tetrahydrocannabinolsäure vorhanden. Damit daraus das psychoaktiv wirksame THC wird, muss es erhitzt werden, z. B. im Joint. Im Backofen kann dieser Prozess allerdings auch erzielt werden.

Beim Essen von Cannabis kann es infolge des verzögerten Wirkeintritts leicht zu höheren Dosierungen kommen als beabsichtigt. Bei hohen Dosierungen können jedoch besonders die als unangenehm erlebten Wirkungen zunehmen.

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