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Mir wurde schon oft die Frage gestellt,

was haben Tiervereine oder besser gesagt, Menschen die sich für Tiere einsetzen mit Musik, Clubs und DJs zu tun???

!!!Ganz klare Antwort!!!

Haben diese Menschen keine Tiere die sie gut pflegen und versorgen wollen.

Doch und genau deshalb gibt es uns und andere denen wir gerne helfen. Nicht nur weil wir für Musik und Party stehen Nein wir kümmern uns auch um die Menschen und deren Tiere der Feiernden und nicht feiernden.

Silvesterstress für Tiere

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Böller, Kracher und Raketen: Was Menschen in der Silvesternacht Vergnügen bereitet, ist für unsere Haustiere meist eine Qual. Was man tun kann, damit Mieze und Bello sich ebenfalls wohl fühlen und nicht unter Silvester-Stress leiden?

 

 

 

 

 

Verbreite Ruhe

Gut zu wissen: Hunde hören ungefähr viermal so gut wie Menschen, Katzen haben ein noch feineres Gehör. Kein Wunder, dass das alljährliche Knallen und Böllern bei den Tieren Panik hervorruft. Wichtig ist, sich als Halter so normal und ruhig wie möglich zu verhalten. Denn Trost verstehen die Vierbeiner als Beleg dafür, dass ihre Angst berechtigt ist. Tierbesitzer sollten aus Rücksichtnahme übrigens auf Böller und Kracher verzichten.

Rückzugsort

Den Hundekorb stellt man in der Silvesternacht am besten in einen ruhigen, von der Straße abgelegenen Raum. Ein eingeschalteter Fernseher oder ruhige Musik wirken entspannend und lenken vom knallenden Lärm draußen ab. Ängstliche Katzen verkriechen sich meist in dunklen Ecken. Dort sollten sie auch in Ruhe gelassen werden, der Rückzug ist für die Tiere sehr wichtig. Damit der Rhythmus nicht durcheinander kommt: Es sollte versucht werden, die gewohnten Schlaf- und Ruhezeiten einzuhalten. Die Fütterung, sowohl von Katzen als auch von Hunden, sollte möglichst in ruhigen Momenten stattfinden, da sonst Verschluckungsgefahr oder eine Magendrehung drohen.

Vorsicht beim Spaziergang

Bereits in den Tagen vor Silvester hört man schon vereinzelte Böller – diese erschrecken die Tiere bereits beim normalen Spaziergang. Hunde sollten in dieser Zeit möglichst an der Leine gehalten werden, denn sowohl plötzlich explodierende Knaller als auch herumliegende – scheinbar fressbare – Reste können dem Hund schaden. Auch Jagdhunde, die als „schussfest“ gelten, können Angst bekommen und weglaufen. Katzen, die Freigang gewohnt sind, sollten rechtzeitig ins Haus geholt werden und möglichst die Nacht drinnen verbringen. Denn wenn die Katze draußen in Panik gerät, traut sie sich eventuell nicht mehr nach Hause. Leider sind auch Brand- und Augenverletzungen bei Tieren an Silvester keine Seltenheit. Im Notfall kann nur der Tierarzt helfen.

Beruhigungsmittel für den Notfall

Wer aus Erfahrung weiß, dass sein Tier sehr extrem reagiert, also z. B. die Nahrung verweigert, heftig zittert, Durchfall bekommt oder unaufhörlich jault, sollte am besten bereits im Vorfeld den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann gegebenenfalls beruhigende Medikamente verordnen, die den Silvesterabend dann für alle Beteiligten entspannter werden lassen.

  • Vorsicht beim Gassigehen: Schon in den Tagen vor Silvester sollte man mit dem Hund nur angeleint nach draußen gehen. Denn unvermittelt gezündete Böller lösen beim Vierbeiner Panik aus. In der Silvesternacht: Rechtzeitig vor dem großen Feuerwerk die letzte Runde drehen. Auch Katzen sollte man nicht ins Freie lassen.
  • Rückzugsort schaffen: Ein ruhiges Zimmer, dessen Fenster verdunkelt werden können, ist ideal. Ein leise angestelltes Radio lenkt vom Silvesterlärm ab. Besonders, wenn man Silvester mit vielen Besuchern feiert, sollte man sein Tier an einen ruhigen Ort bringen, an dem es möglichst ungestört ist.
  • Lieber zuhause bleiben: Tierfreunde lassen ihren Vierbeiner nicht allein in der Wohnung, sondern bleiben an Silvester in der Nähe ihres Tieres.
  • Nicht trösten: Denn das vermittelt dem Tier den Eindruck, dass tatsächlich eine große Gefahr droht. Stattdessen sollte man versuchen, an Silvester Ruhe auszustrahlen und sich so normal wie möglich verhalten.
  • Nicht stören: Falls sich Hund oder Katze hinter dem Sofa verstecken, sollte man an Silvester das Tier dort lassen und nicht hervorlocken.
  • Homöopathie kann helfen: Pflanzliche Beruhigungsmittel können im Einzelfall und bei großer Panik den Stress an Silvester reduzieren. Ob dies angebracht ist, sollte der Tierarzt entscheiden.


Verdacht auf Giftköder – was tun?

Hunde lieben es, auf langen Spaziergängen die Welt zu erkunden. Doch leider lauern auch Gefahren im Gebüsch, denn immer wieder legen Menschen Giftköder aus – für den Hund kann die Aufnahme im schlimmsten Fall tödlich enden.

 

 

 

 

Typische Giftköderarten:

  • Hackbällchen gespickt mit scharfen Gegenständen wie Rasierklingen, Scherben
  • Fleischbällchen mit Rattengift
  • Schneckenkorn

Typische Verstecke von Giftködern:

  • dichtes Gebüsch
  • Hundeauslaufgebiete
  • Gehwege mit Rasenflächen am Rand

Wie kann ich meinen Hund vor Giftködern schützen?

  • Gebiete mit Giftköderwarnung meiden
  • den Hund ablenken, wenn ihm etwas „in die Nase kommt“
  • vorausschauend sein und den Hund gut beschäftigen
  • selbst Futter dabei haben, so dass der Hund nicht auf Futtersuche geht
  • mit dem Hund üben, nicht jedes Futter aufzunehmen
  • wenn notwendig, einen Maulkorb aufsetzen

Erste Hilfe bei Vergiftungen

Symptome, die auf Vergiftungen hinweisen können:

  • Übelkeit, Durchfall, Atemstörungen, helle Schleimhäute im Rachenbereich
  • starkes Speicheln, schwankender Gang, Taumeln, Atemstillstand, Krämpfe
  • schneller Herzschlag, Herzstillstand, Lähmungserscheinungen
  • Erbrechen, Bewusstlosigkeit, übermäßiges Hecheln

Sofortmaßnahmen:

  • entfernen Sie den Hund vom Giftköder
  • bringen Sie ihn nicht zum Erbrechen, wenn Sie nicht wissen, was er zu sich genommen hat (ätzende Gifte verätzen den Rachen; scharfe Gegenstände verletzen)
  • rufen Sie den Tierarzt an und berichten Sie Ihren Verdacht und schildern Sie Symptome (Arzt kann evtl. schon Gegengift bereit legen)
  • schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen
  • festhalten, was, wie viel und wann gefressen wurde
  • wenn möglich, eine Probe mitnehmen

Jeder Hundehalter sollte einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, um seinem Vierbeiner im Ernstfall helfen zu können.

Halten Sie stets die Nummer der mobilen Tierklinik bereit. Ob es in Ihrer Nähe eine gibt, erfahren Sie bei Ihrem Tierarzt.

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