Über Definizium Records

Abschlussparty des Pulp Mansion, Berlin 28.12.2007

Die Gestaltung eines gleichberechtigten und gerechten Miteinander in der Clubkultur

Die Dominanz der Einen generiert den Ausschluss der anderen und verstärkt bestehende Ungleichheiten innerhalb einer Gesellschaft.

Cafe Berio 2007

Um diesen ( unbewussten ) Prozess entgegen zu wirken gilt es, Bedingungen, Haltungen und Maßnahmen zu erdenken und verwirklichen, die die Sichtbarkeit benachteiligter Menschen erhöhen und sie ,,empowern“ , also ermächtigen ( selbst-) verantwortlich und selbstbestimmt zu handeln.

Fate Club 2013 mit Mike van Dyke

Hiermit möchte das Netzwerklabel Definizium Records aufgrund jahrelanger Erfahrungen und Recherche zu der Thematik einige Forderungen formulieren, wie Menschen in allen Positionen im Berliner Nachtleben, von Clubbetreiber*in bis Besucher*in zu einem von Diversitäten und Toleranz geprägten Miteinander beitragen können.

Cosmic Kaspar 2016

Diese Überlegungen haben vor allem zum Ziel, dass sich weibliche* Acts, Mitarbeiter*innen und Gäste auf nicht nur unseren Events wohlfühlen sollen sondern auch auf anderen Veranstaltungen.

Nur mit Hilfe solidarischen Gedankens und Handelns können wir dieses ziel umsetzen.

1.1 Clubs und Veranstalter*innen:

  • Gerechte(-re) Gagen zahlen und ein ausgeglichenes Line Up stellen
  • Gezielte Akquise betreiben um Jobs in Clubs zu schaffen und das Image des Clubs zu Fördern
  • Öffentliche Diskussionen zum Thema Drugchecking….. führen
  • Drugchecking oder Infostände mit anbieten
  • Gezielt auch unbekanntere Künstler*innen fördern

Ziel des Projektes

Das Networklabel Definizium Records leistet einen Beitrag dazu, einen wertgeschätzten diskriminierungsfreien Umgang in Berliner Veranstaltungsorten zu befördern, Diskriminierung abzubauen und von Diskriminierung betroffene Gruppen zu unterstützen. Geplant sind u.a. folgende Maßnahmen:

  • Entwicklung einer Fortbildungsreihe zum Thema “Drugchecking…“ für unterschiedliche Akteur_innen der Clubkultur
  • Empowermentmaßnahmen für von Diskriminierung betroffene Gruppen
  • Entwicklung eines exemplarischen Beschwerdemanagements im Diskriminierungsfall
  • Entwicklung von Informationsmaterialien
  • Exemplarische Umsetzung des Konzepts an zwei Pilot-Veranstaltungsorten

Was wir wollen….