Vor und Nachteile einiger herkömmlicher Tattoo Heilsalben

Vor allem diejenigen Tätowierer, die schon länger im Geschäft sind und genau wissen, was sie können und sich bereits einen Ruf erarbeitet haben, greifen gerne auf bewährte Pflegemittel zur Wundheilung zurück. Viele der empfohlenen Salben haben sich als durchaus geeignet zur Tattoop-Pflege erwiesen. Deshalb ist es nur verständlich, dass die Tradition gepflegt und von Experimenten in Sachen Salben abgesehen wird. 

Insgesamt eignen sich die traditionell empfohlenen Salben relativ gut zur Tattoo-Pflege. Ganz vorne liegen natürlich diejenigen Salben, die die meisten positiven Eigenschaften in sich vereinen – wie etwa Tattoo Goo und ähnliche Präparate. Doch es gibt noch Spielraum nach oben…

Zusammenfassend kann also schon einmal festgehalten werden, dass die Salbe nicht zu fettig sein sollte, damit sie keinen Fettfilm auf der Haut hinterlässt, die Haut atmen lässt und nicht zu übermäßigem Schwitzen führt. Wenn zu viel Fett im Spiel ist, klebt die Salbe außerdem an der Kleidung, was ein sehr unangenehmes Gefühl hervorrufen kann. Die Salbe sollte entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Sie sollte aktiv die Wundheilung fördern, das heißt, sie sollte die Haut dazu anregen, neues Gewebe zu bilden. Schön wäre es, wenn die Tattoo-Salbe eine schmerzlindernde Wirkung besäße und sogar als Antioxidans wirken würde. Wichtig ist, dass möglichst wenig allergiefördernde Inhaltsstoffe enthalten sind. Je weniger synthetische Komponenten das Produkt aufweist, desto besser, da das nicht nur umweltschonend, sondern auch gesundheitsfördernd ist. Eine möglichst vegane Salbe wäre begrüßenswert, damit keine Tiere unter der Herstellung des Produkts leiden müssen. Schadstoffe wie beispielsweise Pestizide haben in einer Salbe auch nichts zu suchen, da diese schnell über die Haut in den Körper gelangen. Insgesamt gilt: Je natürlicher, desto besser.