Walross Freya in Oslo „aus Sicherheitsgründen“ eingeschläfert

Die Behörden griffen ein, obwohl sie den Mord als „letzten Ausweg“ bezeichneten. Freya, ein weibliches norwegisches Walross, wurde am Sonntag aus Sicherheitsgründen eingeschläfert, wie das örtliche Fischereiamt mitteilte. Außerdem tauchte es auf festgemachten Booten auf und entwickelte sich zu einer Sommerattraktion. Walrosse leben normalerweise weiter nördlich. Behörden haben Schaulustige, Touristen und Anwohner wiederholt ermahnt, Abstand zu halten. Besonders beunruhigt war die Fischereibehörde, dass Menschen mit Freya ins Wasser sprangen und ganz nah an die Tiere herankamen, um mit Kindern am Flussufer zu fotografieren.

Die Sicherheit der Menschen geht vor

„Wir haben alle möglichen Optionen geprüft“, sagte Fischereikommissar Frank Bakke Jensen laut einer Erklärung. Tiertransfer wurde zuvor diskutiert. Aber das Risiko war zu groß für eine solche Aktion.Bakke-Jensen sagte, es sei verständlich, wenn die Öffentlichkeit jetzt enttäuscht sei. Doch obwohl Tierschutz ein hohes Gut ist, müssen Menschenleben und Sicherheit an erster Stelle stehen. Außerdem verschlechterte sich der Gesundheitszustand des fünfjährigen Walrosses stark. Laut Bakke-Jensen war das Tier überfordert.Im Juli wollten die Behörden Euthanasie um jeden Preis vermeiden. „Walrosse sind in der Wildnis geschützte und auf der roten Liste stehende Tiere, was bedeutet, dass das Töten die letzte Option ist“, hieß es damals in einer Erklärung.

Sonst Stopfen die jedes Tier in Zoos und Tierparks, aber dafür ist kein Platz. Pfui