Warum Hanfkleidung?

Die ältesten Funde zur Verwendung von Hanffasern zur Textilfertigung stammen aus China um 2800 v. Hanf wurde nicht nur schon seit jeher zum Herstellen von Kleidung verwendet und sollte deshalb weiterverwendet werden, sondern es gibt mehrere gute Gründe Hanfkleidung zu verwenden. Die 15 Vorteile von Hanfkleidung. Hanf ist eines der stärksten Materialien, die unsere wunderbare Mutter Erde hervorgebracht hat.

Wenn man die Fasern unter dem Mikroskop betrachtet, dann ist im Vergleich zu Baumwolle, ein großer Unterschied zu sehen. Baumwollfasern sind viel kürzer und lockerer verbunden, als es bei Hanf der Fall ist. Das heißt Hanfkleidung ist widerstandsfähiger gegenüber verschiedenen Umweltfaktoren und wird Euch demnach lange Freude bereiten. Hanfkleidung absorbiert den Großteil der UV-Strahlung, da es ein sehr dichtes Gewebe aufweist.

Wenn Ihr Hanfkleidung mit einem sehr hohen Hanfanteil habt, dann kann es sein, dass die Kleidung zu anfangs etwas steif ist. Hanfkleidung wird mit dem Tragen weicher. Die einzigartige Struktur der Zellulosefasern der Hanfpflanze, geben der Hanfkleidung die Fähigkeit sowohl atmungsaktiv auch als isolierend zu wirken. Hanf ist, wie bereits erwähnt, sehr widerstandsfähig.

Die spezielle Struktur bewirkt zudem, dass Hanfkleidung ihre Form behält. Hanf ist ein zäher Stoff. Hanfkleidung absorbiert. Ich habe gelesen, dass Hanfkleidung 30 % der Feuchtigkeit, die untertags auf der Haut entsteht, aufnehmen kann.

Dabei ist die Hanfkleidung danach aber nicht feucht und riecht auch nicht. Hanfkleidung bleibt viel länger frisch und muss nicht so oft gewaschen werden. Hanfkleidung behält auch länger ihre Farbe als Kleidung anderer Materialien. Hanfkleidung ist modisch.

Hanfkleidung ist schon lang keine Öko-Schiene mehr. Die Konkurrenz scheint anzukurbeln, so gibt es viele schöne Designs, Kleider, Blusen, Pullis etc. Hanfkleidung kommt langsam, aber sicher in Mode. Hanfkleidung ist sehr widerstandsfähig und eigentlich nicht kaputt zu kriegen, doch wenn es doch mal passieren sollte, dass Euer Hanf-Shirt nicht mehr zu tragen ist und Ihr es auch nicht mehr spenden könnt, dann könnt Ihr es wenigstens guten Gewissens wegwerfen. Denn Hanf ist biologisch abbaubar und Ihr verschmutzt damit die Umwelt nicht.

Wenn man auf der gleichen Menge Hektar, Baumwolle und Hanf anbauen würde, dann erhielte man nach der Ernte drei Mal mehr Hanf-Fasern, als Baumwolle. Das heißt Hanf ist als Rohstoff viel ergiebiger, super effizient und der Anbau sollte weiter forciert werden. Manchmal riecht Kleidung schnell, doch das ist bei Hanfkleidung nicht der Fall. Vor allem lässt sie Gerüche auch schnell wieder los.

Beim Anbau von Baumwolle werden oft schädliche künstliche Dünger oder Pestizide eingesetzt. Hanf benötigt keine Pestizide, was ein großer, wirklich riesengroßer Vorteil für unser Umwelt ist. Mit dem Kauf und der Verwendung von Hanfkleidung schont Ihr unsere, EURE Umwelt. Benötigt wenig Wasser.

Neben all den genannten Vorteilen, kommt auch noch hinzu, dass die Hanfpflanze nicht annähernd so viel Wasser wie Baumwolle benötigt. Die ganze Hanfpflanze kann genutzt werden. Von der Hanfpflanze können wirklich alle Teile genutzt werden. Es werden die Samen verwendet, die Blüten, Blätter und Stängel.

Aus der Hanfpflanze entsteht Öl, Mehl, Protein, Kosmetik, Nahrungsergänzungsmittel, Dämmstoffe, Baustoffe, Papier u. Im Vergleich zu Baumwolle wächst Hanf mehr als zwei Mal so schnell. Das bedeutet, dass zwei Mal oder öfter die Menge an Hanf erzeugt werden kann, als man Baumwolle wachsen lassen kann. Hanfkleidung – Geschichte.

Doch es wird vermutet, dass die Hanfpflanze mit ihrer einfachen & unkomplizierten Anwendung, anderen Produkten im Wege stand. Die Hanfkleidung wurde früher zur Herstellung von Arbeitsbekleidung verwendet, da sie sehr widerstandsfähig ist. Hanfkleidung ist nach wie vor ein Nischenprodukt.