Cannabis zu konsumieren, heißt nicht automatisch, dass man ein Abhängigkeitsproblem hat oder bekommt. Probleme wie beispielsweise die Vernachlässigung von Alltagsaufgaben oder die Entwicklung einer Abhängigkeit stellen sich jedoch oft dann ein, wenn andere Umstände ebenfalls ungünstig sind. Diese sind vor allem psychologischer und sozialer Natur. Man nennt sie dann psycho-soziale Risikofaktoren. Zu den Risikofaktoren zählt man in erster Linie:

  • eine labile psychische Gesundheit
  • ausschließlich drogenkonsumierende Freunde
  • frühzeitiger Beginn des Cannabiskonsums (unter 16 Jahren)
  • mangelnde soziale Unterstützung (in der Familie, von Freunden)
  • allgemeine soziale Perspektivlosigkeit (z.B. Arbeitslosigkeit)
  • kritische Lebensereignisse (z.B. Verlassenwerden vom Partner)
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