Weißfleckenkrankheit Vitiligo

Cannabinoide und Autoimmunerkrankungen

Das Immunsystem ist eines der komplexesten Systeme des Menschen. Es besteht aus verschiedenen biologischen Prozessen und einer Menge von Blutzellen, wie Leukozyten (weißen Blutkörperchen), Immunglobulinen, Lymphozyten (Lymph-Zellen), Makrophagen, neutrophilen Granulozyten und vielen weiteren. Dieses System ist dafür verantwortlich den Körper vor Krankheitserregern zu schützen. Wenn unser Immunsystem ausfällt oder verspätet einsetzt, können sich Krankheitserreger leicht entwickeln und anpassen, und sich dabei in unserem Körper verteilen, wobei sie unsere Zellen infizieren oder zerstören.

Autoimmunerkrankungen können sich auf jeden Teil unseres Körpers auswirken und sind dadurch gekennzeichnet, dass das Immunsystem gesunde Zellen angreift und sie infiziert oder zerstört, was enorme Folgen für unseren Körper hat. Die Ursachen, die zu der Entwicklung einer Autoimmunerkrankung führen, sind unbekannt, aber es wird angenommen, dass die Erkrankungen genetisch bedingt sind oder auf Veränderungen, welche das Immunsystem stören oder verwirren, zurückzuführen sind.

Die Wirkung von Cannabinoiden auf Autoimmunerkrankungen

Die Cannabinoid-Rezeptoren (CB 1 und CB 2) sind in fast allen Bereichen unseres Körpers präsent. Der CB1 Rezeptor wurde unter anderem im Gehirn, der Lunge, der Muskulatur, den Fortpflanzungsorgane, dem Hypothalamus, dem Kleinhirn, dem Hippocampus, den Tonsillen, dem Rückenmark, dem intestinalen Gastronomietrakt und dem Gefäßsystem gefunden. Der  CB2 Rezeptor wurde in der Milz, den Knochen, der Haut und den Gliazellen gefunden. Des Weiteren hat man herausgefunden, dass beide Empfänger, CB 1 und CB 2, sowohl im Immunsystem als auch in der Leber, dem zerebralen Knochenmark, der Pankreas und dem Hirnstamm vorliegen.

Über den Einfluss von Cannabinoiden auf die immunologische Funktion wurde im Laufe der letzten 25 Jahren viel geforscht. Einige experimentelle Modelle wurden durchgeführt: Tiere in Laboratorien wurden zum Beispiel Marihuana-Rauch ausgesetzt oder ihnen wurden Cannabinoide injiziert. Zudem wurde in In-Vitro-Modellen die Wirkung von diversen Cannabinoiden auf Immunzell-Kulturen untersucht. Weitgehend zeigen diese Studien, dass Cannabinoide die Funktion von Lymphozyten T und B, sowie NK-Zellen (natürliche Killerzellen) und Makrophagen modulieren.

Neben den Studien, die die Wirkungen der Cannabinoide auf Immunzellen untersuchen, zeigten andere Berichte, dass sie dabei helfen, die Wirtsresistenz zu modulieren und in diesem Zusammenhang besonders die sekundäre Immunantwort auf verschiedene Krankheitserreger (Herpes, Retrovirus, Staphylokokken, Listeria Treponema und Legionellen). Die dritte wichtige Verbindung zwischen dem Immunsystem und den Cannabinoiden ist die Wirkung auf das Netzwerk der Zytokine. Die In-Vivo und In-Vitro-Experimente zeigten, dass Cannabinoide die Produktion und Funktion von bestimmten Zytokinen (sog. „Akute-Phase-Proteine“) regeln und einen Einfluss auf die Aktivität von Zellen wie Makrophagen und T-Helferzellen, Th1 und Th2, haben.

CBD ist ein entzündunghemmender Stoff und unterstützt so den Körper bei seiner Zellerneuerung.

Das CBD – Öl kann zu verschiedenen therapeutischen Zwecken verwendet werden.

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