Alkoholismus und CBD: Symptome und Behandlung

Alkoholismus ist eine schwere Störung, bei der der Benutzer nicht mehr in der Lage ist, seinen Alkoholkonsum zu kontrollieren. Diese Art von Sucht sorgt dafür, dass sich der physische und geistige Zustand des Betroffenen verschlechtert. In extremen Fällen kann Alkoholismus zum Tod führen.

Es gibt eine Reihe von Symptomen, die es uns erlauben zu bestimmen, ob eine Person süchtig ist oder Probleme mit Alkohol hat:

  • Die Person ist nicht in der Lage ihren Alkoholkonsum zu kontrollieren
  • Konstanter Konsum von Alkohol
  • Alkohol ist wichtiger als persönliche oder berufliche Angelegenheiten

Die Auswirkungen von Alkohol auf den Körper sind schwerwiegend, wenn der Verbrauch den von Experten und internationalen Organisationen empfohlenen Höchstwert übersteigt. Eines der am stärksten vom Alkoholismus betroffenen Organe ist die Leber. Alkohol ist ein natürliches Diuretikum, aber die Leber braucht Flüssigkeit, um funktionieren zu können. Nach übermäßigem Alkoholkonsum, dehydriert der Körper und entzieht der Leber und anderen Organen die Flüssigkeit. Das verursacht das Unwohlsein nach übermäßigem Alkoholkonsum. Darüber hinaus wird, während der Zeit in der Alkohol die Organe erreicht, ein giftiges Enzym namens Acetaldehyd produziert, welches Schäden an der Leber und anderen Teilen des Körpers verursachen kann.

Wie kann CBD bei Alkoholismus helfen?

Wenn Cannabis konsumiert wird, binden Cannabinoide im Gehirn an Rezeptoren im Endocannabinoidsystem. CB1-Rezeptoren im Gehirn werden durch große Mengen von Alkohol stimuliert, was bedeutet, dass, wenn der Benutzer aufhört zu trinken, er Entzugserscheinungen erlebt. Dies ist der Grund, warum Alkoholiker auf Cannabinoid-Behandlungen zurückgreifen können.

Cannabinoide sind in der Lage, als neuroprotektive Mittel zu wirken und die Hyperexzitation im Gehirn zu reduzieren, die Abstinenz zu unterdrücken und den Wunsch zu trinken zu reduzieren.

Cannabinoide bei Kater

Ein Kater ist die häufige Folge von starkem Alkoholkonsum und er äußert sich in kurzfristigen Symptomen. Die Symptome treten normalerweise am Tag nach dem Konsum auf. Je nachdem, wie viel und welcher Typ von Alkohol konsumiert wurde, kann die Intensität des Katers unterschiedlich ausfallen. Es ist wahrscheinlich, dass höhere Mengen an konsumiertem Alkohol, auch einen schlimmeren Kater verursachen. Es gibt kein klinisch erforschtes Heilmittel gegen Kater. Vielmehr hat jeder seinen eigenen Weg, um den Kater zu überwinden und die Schmerzen zu lindern. Allerdings gibt es zahlreiche Anzeichen dafür, dass Cannabinoide ein Mittel sein können, welches den Symptomen des Katers entgegenwirken kann.

Häufige Katersymptome sind

  •  Dehydrierung
  •  Kopfschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Ermüdung
  • Empfindlichkeit gegenüber Licht und lauten Geräuschen
  • Schwindel
  • Angst
  • Depression
  • Mangel an Gehirnfunktion und Konzentration

Bei Missbrauch kann Alkohol, auch Ethanol genannt, negative Auswirkungen auf das Gehirn und den Körper haben. Damit die giftige Substanz wieder abgebaut werden kann, muss unsere Leber übermäßig stark arbeiten. Hierfür benötigt die Leber Wasser. Da Ethanol ein Diuretikum ist (wirkt dehydrierend auf den Körper), muss die Leber das Wasser von anderen Bereichen im Körper nehmen, wodurch eine starke Dehydrierung verursacht wird. Unter anderem wird das Wasser aus der sogenannten „Dura Mater“ des Gehirns gezogen. Die Dura Mater ist eine mit Flüssigkeit gefüllte Membran, die im Zuge des Wasser-Entzugs zusammenschrumpft und somit Kopfschmerzen verursacht. Ein weiteres Problem, welches beim Abbau von Ethanol verursacht wird ist, dass viel Energie verbraucht wird. Hierdurch wird der Vitamin B-Spiegel des Körpers belastet, was zu Müdigkeit führt.

Viele dieser genannten Symptome werden von unserem Endocannabinoid-System (ECS) reguliert. Cannabinoide wie z.B. Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol (CBD bzw. THC) haben viele positive Wirkungen. So können sie schmerzlindernd und neuroprotektiv wirken, sowie Übelkeit und Erbrechen unterdrücken.

THC wurde klinisch als Antiemetikum getestet, hauptsächlich als Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen im Zusammenhang mit einer Chemotherapie.

Es wurde festgestellt, dass es Erbrechen (Übelkeit) unterdrückt, welche sowohl durch die Medikamente der Chemotherapie, als auch durch natürliche Stimuli hervorgerufen werden.  Aufgrund dessen könnte THC auch die Übelkeit, die durch Alkoholkonsum entsteht, reduzieren. Vor kurzem wurde eine weitere Studie durchgeführt, welche CBD als Analgetikum und zur Vorbeugung von Migräne und Kopfschmerzen untersucht hat.

Von 121 Testpersonen berichteten 103 Personen davon, dass sich ihre Schmerzen nach der Einnahme von Cannabinoiden drastisch reduziert hatten. Daraus schlossen die Autoren der Studie, dass Cannabinoide wie CBD und THC dabei helfen können Kopfschmerzen zu reduzieren, die durch einen Kater hervorgerufen werden. Um der Dehydration entgegenzuwirken sollten Betroffene auf jeden Fall auch genügend Wasser trinken.  Zwei weitere, nicht so häufig auftretende Symptome eines Katers sind Angstgefühle und Depression.

Dies ist der Tatsache geschuldet, dass unser Gehirn, wenn wir Alkohol trinken, Dopamin freisetzt (hauptsächlich in den Bereichen des Gehirns, die für Belohnung verantwortlich sind. Dies ist auch ein Grund, warum einige Personen abhängig von Alkohol werden). Aufgrund der erhöhten Dopamin-Ausschüttung ist der Dopaminspiegel am nächsten Tag erschöpft und Depressionen und Angstzustände können auftreten[4]. Weiterhin gibt es einige Untersuchungen, die sich intensiv mit der Verwendung von CBD als Anxiolytikum für viele verschiedene neuropsychiatrische Erkrankungen, auseinandergesetzt haben. Es wurde festgestellt, dass CBD nicht anxiogen ist (Angst verursachend), sondern Angst reduzieren kann.

Alle diese Studien beziehen sich auf die Symptome, die durch alkoholbedingten Kater entstehen. Es lässt sich also festhalten, dass CBD oder eine Mischung aus CBD und THC, den durch Alkohol verursachten Kater lindern kann. Eine weitere interessante Studie[5], stammt aus den 70er Jahren, die besagt, dass die Kombination von Alkohol und CBD den Alkoholspiegel im Blut signifikant senken kann (im Vergleich zu Alkohol ohne CBD). Dies bedeutet, dass CBD dazu genutzt werden kann, die Symptome eines Katers vorzubeugen.

Kann Cannabidiol den Blutdruck senken?

Während das Blut durch den gesamten Körper gepumpt wird, fließt es durch die Blutgefäße. Dies kann mit einer unterschiedlich starken Intensität geschehen. Wenn das Blut durch die Blutgefäße mit einer zu hohen Geschwindigkeit durch den Körper zirkuliert, kann dies zu hohem Blutdruck bis hin zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen.

Es gibt viele Faktoren oder Symptome, die dazu führen können, dass der Blutdruck schwankt. So kann zum Beispiel eine Diät mit zu viel Salz und wenig körperlicher Bewegung, übermäßiger Alkoholkonsum oder Stress, welcher auch mit Cannabinoiden behandelt werden kann, zu hohem Blutdruck führen. Außerdem kann Bluthochdruck innerhalb der Familie vererbt werden. Es ist bemerkenswert, dass die Symptome in der Regel nicht offensichtlich sind, bis sie einen sekundären Zustand verursachen.

Die wichtigsten Behandlungen gegen hohen Blutdruck beinhalten eine Umstellung in den Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten der Betroffenen. Im Falle eines hohen Blutdrucks aufgrund der Familiengeschichte, der ethnischen Herkunft oder des Alters wird die Behandlung in der Regel mit Hilfe von Arzneimitteln durchgeführt.

Blutdruck: Was sagen die Studien über Cannabidiol

In mehreren Studien wurde untersucht, ob eine natürliche cannabinoid-basierte Behandlung dazu beitragen könnte, hohen Blutdruck zu reduzieren. Cannabidiol, auch als CBD bekannt, ist eines der bekanntesten Cannabinoide aus der Cannabis-Pflanze. CBD ist bekannt für seine nicht-psychoaktiven Eigenschaften, aber auch für seine anxiolytischen Effekte und seine Fähigkeit, Schmerzen und Entzündungen zu lindern.

Ein Team aus Forschern hat einen Artikel über die Rolle des Endocannabinoidsystems und Blutdruckschwankungen veröffentlicht. Nach mehreren durchgeführten Studien gelang es ihnen, die Blutdruckwerte bei anästhesierten Ratten zu messen, als diesen Anandamid (ein endogenes Analogon des Cannabinoids THC) verabreicht wurde. Hierbei konnten die Forscher für eine kurze Zeitspanne eine Verringerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks beobachten.

In einer weiteren doppelblinden kontrollierten Studie wurde eine Untersuchung mit zwei Gruppen von gesunden Probanden durchgeführt. Einer Gruppe wurde 600 mg CBD verabreicht, während der anderen Gruppe ein Placebo verabreicht wurde. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass durch das CBD tatsächlich der ruhende Blutdruck der betroffenen Gruppe, im Vergleich zu der Placebo-Gruppe, reduziert werden konnte. Das CBD schaffte es auch, den Blutdruck zu reduzieren, der mit einer erhöhten Herzfrequenz verbunden war.

Cannabinoide: Eine Lösung zur Verbesserung der Beweglichkeit und der motorischen Fähigkeiten?

Viele Krankheiten verursachen Beweglichkeits- und motorische Störungen. Es können beispielsweise Veränderungen in der Muskelkontraktion auftreten, welche die Beweglichkeit des Patienten beeinträchtigen. In den meisten Fällen können sich Menschen mit diesen Störungen nicht mehr unabhängig bewegen und benötigen in ihrem alltäglichen Leben entweder materielle Hilfe (Rollstuhl, Krücken) oder Hilfe von anderen Menschen.

Der Verlust der motorischen Fähigkeiten kann durch mehrere Störungen verursacht werden: Bewegungssynchronisationsprobleme, starke Krämpfe, Steifheit aufgrund mangelnder Gelenkflexibilität, Gleichgewichtsstörungen oder Beinschwäche aufgrund mangelnder Muskelkraft.

Ursachen und Erkrankungen, welche die Beweglichkeit und motorischen Fähigkeiten direkt betreffen sind:

  • Rheumatische Erkrankungen: Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis, etc.
  • Neurodegenerative Erkrankungen: Multiple Sklerose, Charcot-Krankheit, Rückenmarkskrebs, Gehirntumore, Parkinson-Krankheit, Ataxie, Chorea usw.
  • Aber auch: Labyrinthitis, Myopathie, Diabetes Typ II, Schilddrüsenerkrankungen usw.

In schweren Fällen von eingeschränkter Beweglichkeit kann der Bewegungsmangel zu anderen Problemen, wie beispielsweise einem erhöhten Schlaganfallrisiko, führen.

Cannabis-basierte Behandlung zur Verbesserung der Beweglichkeit und motorischen Fähigkeiten

Cannabinoide können helfen, die Beweglichkeit und die motorischen Fähigkeiten bei Patienten zu verbessern. In vielen Studien konnte bereits gezeigt werden, dass CBD neuroprotektive Eigenschaften besitzt. Dies bedeutet, dass CBD in Fällen von Beweglichkeitsstörungen, die durch neurodegenerative Erkrankung hervorgerufen werden, die Symptome des Verlustes der Beweglichkeit und motorischen Fähigkeiten reduzieren könnte.

In einer Studie aus dem Jahr 2012, die an Tieren durchgeführt wurde, konnte Cannabidiol (CBD) die motorischen Fähigkeiten direkt verbessern[1]. Die Studie konzentrierte sich auf eine Gruppe von Tieren, die von degenerativen Bandscheibenerkrankung betroffen waren. In der Studie wurde eine Gruppe der Tiere mit CBD behandelt, während eine Kontroll-Gruppe kein CBD verabreicht bekam. Es konnte festgestellt werden, dass die Tiere, die mit CBD behandelt wurden, eindeutig Verbesserungen bezüglich ihrer motorischen Fähigkeiten aufwiesen.

Cannabidiol hat viele weitere positive Wirkungen. So konnte während der Studie außerdem beobachtet werden, dass die mit CBD behandelte Gruppe eine Reduktion von geschädigtem Gewebe aufwies. Dies bedeutet, dass CBD dabei helfen könnte, geschädigtes Gewebe zu heilen. Es besteht die Hoffnung, dass diese Ergebnisse auch auf menschlicher Ebene reproduziert werden können und medizinisches Cannabis somit die motorische Fähigkeit und Beweglichkeit von Betroffenen verbessern kann.

Mehrere Studien, die an Menschen durchgeführt wurden, haben bereits schlüssige Ergebnisse bezüglich der Behandlung von Spastizität, eine andere Art von motorischer Störung, mit Cannabinoiden gezeigt. Diese Störung verursacht unfreiwillige Muskelkontraktionen, durch die Muskelsteifigkeit entsteht. In einer Studie aus dem Jahr 2013, wurden 50 Patienten mit CBD und THC behandelt, 80% von ihnen gaben an, eine Verringerung ihrer Spastizität zu erfahren.

Probleme bezüglich der Beweglichkeit und motorischen Fähigkeiten, werden häufig von teilweise sehr starken Schmerzen begleitet. In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass CBD und THC bei der Behandlung von chronischen Schmerzen wirksam sein können. Daher wird angenommen, dass Cannabinoide als Analgetika dienen und herkömmliche Opioide ersetzen können. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Opioiden, bestehen Cannabinoide nicht aus körperschädlichen Komponenten.

CBD scheint deshalb ein sehr vielversprechendes Mittel zur Behandlung von Erkrankungen zu sein, die Beweglichkeits- und motorische Probleme verursachen. Darüber hinaus hat CBD, im Gegensatz zu den üblichen Medikamenten, nur sehr geringe Nebenwirkungen. Daher bietet CBD eine viel natürlichere Behandlungsmethode.

Behandlung von Hauterkrankungen mit Cannabinoiden

Unter all den chronischen Hauterkrankungen sind Ekzeme und Psoriasis am häufigsten. Für diejenigen, die nach natürlichen Therapien suchen, um bestimmte Hauterkrankungen zu behandeln, können Cannabinoid-basierte Produkte eine gute Alternative sein.

Eine Reihe von Studien haben bestätigt, dass topische Cannabinoid-basierte Produkte helfen können, Hauterkrankungen wie Ekzeme und atopische und Kontaktdermatitis zu behandeln. Viele Cannabinoide, insbesondere CBD und THC, sind bekannt für ihre entzündungshemmenden und antiangiogenen Eigenschaften.

Die Anhäufung von entzündlichen Zellen und übermäßiger dermaler Angiogenese sind einige der möglichen Ursachen der Psoriasis. Eine Studie der Universität für Medizinische Wissenschaften von Kermanchah im Iran, bestätigte die therapeutischen Qualitäten von Cannabinoiden zur Entzündungsreduktion. Eine weitere Studie aus Korea unterstrich die regulatorische Wirkung der Mastzellaktivierung durch verschiedene Cannabinoide. Diese Erkenntnisse, die an Mäusen getestet wurden, zeigten die Wirksamkeit von medizinischem Cannabis und seinen Komponenten, um die Symptome von Hauterkrankungen wie atopischer Dermatitis und Psoriasis zu reduzieren.

Cannabinoide sind auch gut für die Behandlung von Ekzemen. Eine Gruppe von Forschern an der University of Colorado ist der Ansicht, dass die Verwendung der Anti-Juckreiz Wirkung von Cannabinoiden sehr vielversprechend bei der Behandlung von Hauterkrankungen ist, die Juckreiz und Rötung verursachen. Nach der Identifizierung der Beziehung zwischen Cannabinoiden und dem Immunsystem bei den CB1- und CB2-Rezeptoren empfehlen immer mehr Dermatologen die Verwendung von Cannabidiol (CBD), Cannabigerol (CBG) und Cannabinol (CBN) zur Behandlung von Psoriasis. Zudem empfehlen sie eine ausgewogenen Mischung aus D9 -THC und CBD gegen atopische Erkrankungen mit Allergien. Hierbei handelt es sich um eine Mischung, die wenig oder gar keine psychotropen Effekte hervorruft, vor allem in Form von topischen Cremen.

Andere Studien zeigen die Möglichkeit, Cannabinoide als alternative Medizin zu verwenden, insbesondere für diejenigen, die unter Hautkrankheiten leiden und es nicht geschafft haben, eine Lösung innerhalb von herkömmlichen Behandlungen zu finden.

Kann Cannabinol Menstruationsschmerzen lindern?

Menstruationsschmerzen beeinflussen 90% der Frauen in der Welt, je nach Schwere kann es manchmal unerträglich sein. Diese Arten von Schmerzen können durch die analgetischen Wirkungen von medizinischem Cannabis geholfen werden.

Obwohl die Verwendung von medizinischem Cannabis im Allgemeinen mit der Erleichterung von chronischen Schmerzen verbunden ist, ist es notwendig, die Auswirkungen dieser Pflanze auf die Menstruationsschmerzen der Frauen zu analysieren. In dieser Hinsicht haben neuere Untersuchungen der Wirkungen verschiedener Cannabinoide, die in der Cannabis-Pflanze enthalten sind, hervorgehoben, dass THC den Schmerz blockiert, während CBD innerhalb des Immunsystems wirkt und dadurch Entzündungen und die Reaktionsfähigkeit des Körpers auf Schmerzen und Stress eliminiert.

Eine Reihe von Studien haben bestätigt, dass für bestimmte Frauen mit Schmerzen, die durch Menstruation verursacht werden, mit Cannabis entlasten können. Ein Fragebogen wurde in Kanada für 192 Frauen entwickelt, die Cannabis verbrauchen, um ihre Menstruationsschmerzen zu bekämpfen. Unter den häufigsten Symptomen erwähnte die Frau auch Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall und allgemeine Schwäche. Unter der Gruppe der Frauen, die an dem Fragebogen teilnahmen, hatten 170 Cannabis versucht, ihre Menstruationsschmerzen zu lindern, und aus ihnen heraus, dass es geholfen hat, den Schmerz zu bekämpfen.

Eine weitere Studie, die in Spanien im Jahr 2017 durchgeführt wurde, analysierte die Auswirkungen, die Cannabinoide gegen verschiedene viszerale Schmerzen wie die der Endometriose haben können. Sie stellten fest, dass es neben der bekannten entspannenden Wirkung von Cannabis auch möglich war, die entzündungshemmenden und analgetischen Eigenschaften zu erkennen, die mit dem Endocannabinoidsystem zusammenwirken.

Es gibt derzeit viele verschiedene Arten des Verzehrs von medizinischem Cannabis zur Bekämpfung von Menstruationsschmerzen, wie THC und CBD konzentrierte Vaginalzäpfchen oder sublinguale Öle, die verwendet werden können, um alle Arten von chronischen Schmerzen zu lindern. Neben den schmerzstillenden Eigenschaften entspannen diese Produkte die Muskeln und entlasten Schmerzen.

Was ist Anandamid?

Anandamid ist ein Endocannabinoid, das zur Klasse der Fettsäureamide gehört . Das Wort “Ananda” kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Seligkeit, da es Glück erzeugt. Anandamid interagiert mit CB1-Rezeptoren im Nervensystem und CB2-Rezeptoren im peripheren Nervensystem.

Es ist auch bekannt als “das Molekül des Wunders”, da es eine Substanz ist, die natürlich von unserem Körper produziert wird. In der Regel verbessert sich die Stimmung, wenn sie an Neurotransmitter anhängt. Darüber hinaus können Ähnlichkeiten in der Struktur des Moleküls im Vergleich zu der von THC beobachtet werden, ein Cannabinoid mit therapeutischen Vorteilen, die auch mit dem CB1-Rezeptor interagieren.

Wie funktioniert Anandamid?

Anandamid kann sich an den Cannabinoidrezeptoren in unserem Körper fixieren, obwohl es sich um eine sehr schwache Substanz handelt, die sich sehr schnell zersetzt. Es synthetisiert in Bereichen des Gehirns, wo Gedächtnis, Motivation, überlegene kognitive Prozesse und Bewegungssteuerung verwaltet werden. Auf diese Weise beeinflusst Anandamid physiologische Systeme wie Schmerz, Appetitregulierung, Lust und Belohnung.

Darüber hinaus ist es auch sehr wichtig für die Fruchtbarkeit der Frauen, während der ersten Phase der Schwangerschaft, da es die Implantation des jungen Embryos in der Wand des Uterus garantiert.

Eine Studie über Mäuse von 2017 testete die Auswirkungen von Anandamid auf Motivation und Belohnung. Mit verschiedenen Möglichkeiten der Wahl und nach Erhalt einer Injektion von Anandamid, erwiesen sich die Mäuse schneller und konnten motiviert werden, die beste Lösung zu wählen.

Suchterkrankungen: Cannabidiol kann beim Entzug unterstützend wirken

Bei Suchterkrankungen ist die körperliche Abhängigkeit das kleinste Problem. Eine medikamentös begleitete Entgiftung dauert nur 14 Tage und macht diesen Entzug erträglich.

Cannabidiol macht nicht körperlich abhängig, es löst kein High aus und es ist schier unmöglich versehentlich eine tödliche Dosis einzunehmen.

Die Vorteile von Cannabidiol

Methadon ist das bekannteste Subtitutionsmittel bei Opiatabhängigkeiten.

Vielen ist nicht bekannt, dass es in ähnlicher Weise abhängig macht, wie Heroin. Es löst jedoch nicht den Rausch aus.

Der Stoff hat lediglich eine andere Wirkung, wird den Substituierten in reiner Qualität verabreicht und diese werden nicht weiter verfolgt. 

Dennoch kann Methadon missbraucht werden, macht schwer abhängig und eine Überdosis kann tödlich sein.

Das ist bei Cannabidiol anders.

Nimmt man hier eine hohe Dosis ein, kann einen das durchaus müde machen. Das ist jedoch alles.

Es macht nicht high.

Weiterhin belastet Cannbidiol nicht die Organe oder tötet Hirnzellen ab.

Damit kann CBD dabei helfen, vom Tabak, Alkohol, Opiat, Ampetamin, Kokain oder einem beliebigen anderen Wirkstoff fern zu bleiben.

 

 

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