Werden Tiere für Leder getötet

Leder ist nicht nur ein Abfallprodukt der Fleischindustrie

Ganz im Gegenteil. Leder ist – genau wie jedes andere tierische Produkt, das bei der Schuhherstellung Verwendung findet – kein Abfallprodukt, sondern eine eigenständige Ware mit eigenem Marktwert.

Der Profit, der mit dieser Ware gemacht wird ist wirtschaftlich ebenso relevant wie der, der mit Fleisch gemacht wird. Das bedeutet, dass eine riesige Anzahl Tiere gezüchtet und geschlachtet wird, gezielt für die Lederproduktion.

All die bekannten Argumente gegen den Konsum von Fleisch oder Milchprodukten gelten also auch für Leder.

Hohe CO2- und Methanemmisionen, massiver Wasserverbrauch, Massentierhaltung und Tierfabriken, Monokulturen der Futterpflanzen oder das Abholzen von Regenwäldern für deren Anbauflächen, die Liste ist lang.

Kurz gesagt: Wer Leder kauft, könnte genauso gut auch Fleisch kaufen. Das Tierleid, die ökologischen Folgen und die schlechten Arbeitsbedingungen für die Arbeiter_innen sind dieselben.

Denn auch Leder bedeutet, dass Tiere ihr Leben in Gefangenschaft verbringen und schließlich getötet werden.

Das Ziel von Definizium Records ist es, hier eine attraktive und weniger blutige Alternative zu zeigen.

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