Wimpern aus Tierhaar

Der Tierschutz Bund brachte eine erschreckende Mitteilung

Zitat Wimpern aus Nerzhaar kurz um Nerzwimpern

Der neue Trend der Wimpernverlängerung oder -verdickung besteht darin, Wimpern aus echtem Nerzhaar zu verwenden. Es wird gesagt, dass im Vergleich zu Kunsthaar seine Qualität viel besser ist, das Haar nicht leicht zu brechen und weicher sei.

Nerzwimpern werden auch Seidenwimpern genannt. Es wird gesagt, dass Nerzwimpern durch Bürsten von Nerzfell erhalten wird. Aufgrund der Erfahrungen des Deutschen Tierschutzverbandes bei der Aufzucht von Pelztieren und des aggressiven Verhaltens von manchmal nicht domestizierten Nerzen ist es möglich, das Tier vor der Verwendung des Pelzes zu töten.

Aus Sicht des Tierschutzes dient die Tötung von Nerzen lediglich dem Aberglauben. Reines natürliches Nerzhaar zum Verdicken oder Verlängern menschlicher Wimpern zu verwenden, ist ausschließlich für kosmetischen Zwecken völlig sinnlos.

Ob es durch Kämmen lebender Tiere oder durch Schälen von Fell von toten Tieren gewonnen wird ist meist unklar, normalerweise wird die Produktion von Haaren die von Tieren streng überwacht.

In kommerziellen Nerzfarmen werden Nerze nicht in einer für die Art geeigneten Weise gezüchtet, sondern hauptsächlich in zu kleinen Drahtkäfigen, die normalerweise keine Beschäftigungsmöglichkeiten für Tiere bieten. Darüber hinaus sind schlechte Fütterungs- und insektizide Methoden problematisch.

Gerade folgte eine grausame Tötung von tausenden von Nerzen wegen eines mutierten Coronaviruses, was auf den Menschen übertragbar ist. Diese Tiere dienten unter schrecklichen Bedingungen lediglich der Pelzzucht.

Woher kommt der Trend der Nerzwimpern ?

Nerzwimpern kommen hauptsächlich aus China und Südkorea. Da es dort keine umfassenden Tierschutzbestimmungen gibt, kann davon ausgegangen werden, dass die Bedingungen der Tierhaltung schlechter sind als in Ländern mit entsprechenden Bestimmungen – dies reicht jedoch nicht aus.

Der Tierschutzverband empfiehlt daher den Verbrauchern, Wimpern aus Kunsthaar zu verwenden. Viele Kosmetikstudios verkaufen auch synthetische Materialien unter dem Namen „Nerzpeitsche“.

Da es keine eindeutige Kennzeichnungspflicht gibt, müssen die Verbraucher unbedingt verlangen, zu erfahren, ob es sich bei den bereitgestellten Produkten um Tier- oder synthetische Materialien handelt.

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