Wo muss die Politik neue Weichen stellen?

Altkleider spenden und Gutes tun

Alte Kleidung können Sie beim Recycling- oder Wertstoffhof Ihres heimischen Abfallwirtschaftsbetriebes in der Regel abgeben. Etwa zehn Prozent landen in deutsche Second-Hand-Läden, weitere 40 Prozent in ausländische Shops, 30 bis 40 Prozent werden in Fasern aufgespalten, um beispielsweise Malerflies herzustellen , die restlichen 5 bis 10 Prozent werden schlussendlich vernichtet. Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt auf das Siegel von FairWertung. Wenn Sie das Siegel auf einem Container sehen, wissen Sie, dass die Erlöse aus diesen Sammlungen für die Arbeit gemeinnütziger Organisationen verwendet werden.

Um den nächsten Container mit FairWertung-Siegel zu finden, ist die Standortsuche auf der Webseite ideal. Dort geben Sie einfach Ihren Standort ein, die Karte führt Sie zum nächsten FairWertung-Container. Spenden Sie Ihre alte Kleidung der Deutschen Kleiderstiftung. Die sortierte Ware geht als Hilfslieferung zu Kooperationspartnern in Deutschland, Europa und Übersee und unterstützt finanziell Mitmenschen in Not und «besonders beschämenden Lebenssituationen», wie es auf der Webseite heißt.

Sie laden sich über diesen Link einen Adressaufkleber herunter, bekleben Ihren Karton mit Kleidung, Spielzeug, Schuhen oder Haushaltswäsche und bringen Ihn zur Post oder Packstation.

Spenden Sie Ihre Kleidung der Entwicklungshilfe oder sozialen Einrichtungen

Eine gute Übersicht gibt Ihnen diese Unterseite bei Oxfam. In den Oxfam-Shops arbeiten übrigens 3.500 ehrenamtliche Mitarbeiter.

Humana-Shops finden Sie 37 Mal in Deutschland, davon 17 Mal in Berlin, 4 Mal in Hamburg, 5 Mal in Köln und in weiteren Städten in Mittel- und Norddeutschland. Hier gibt es eine Übersicht aller Shops, die seit dem 22. April wieder regulär geöffnet haben. Spenden Sie die Kleidung sozialen Einrichtungen.

Prominente Beispiele sind Caritas, Innere Mission und Diakonie. Auch diese Einrichtungen öffnen nun erst schrittweise wieder ihre Abgabestellen. Mai wieder öffnet, beruhigt aber, dass die Textil-Sammelcontainer, die in der Landeshauptstadt aufgestellt sind, laufend geleert werden. Zudem weist die Diakonia ausdrücklich darauf hin, dass Sie Ihre Kleiderspenden auch bei den Diakonia-Läden und Boutiquen abgeben können, die nach dem Lockdown nun wieder eröffnet haben.