Zehn spannenden Unternehmen die den deutschen Cannabis Markt Revolutionieren könnten

Zehn spannenden Unternehmen im deutschen Cannabis-Markt zusammengestellt, die es lohnt, in den kommenden Monaten auf dem Schirm zu haben. Um niemanden zu bevorzugen, sind sie alphabetisch geordnet.

  1. Adrexpharma aus Koblenz ist eines der größten Cannabis-Unternehmen in Europa und hat sich auf die Entwicklung, Produktion, Weiterentwicklung und Vermarktung von medizinischem Cannabis spezialisiert.
  2. Bloomwell ist das neue Cannabis-Startup von Niklas Kouparanis. Kouparanis ist kein Novize im Cannabis-Biz. 2018 hatte er bereits das Cannabis-Startup Farmako mit Sebastian Diemer gegründet, mit dem ihm der Exit gelang: 2019 wurde das Startup für 15 Millionen US-Dollar vom kanadischen Unternehmen Agraflora gekauft. Bloomwell erhielt kürzlich ein Investment in Höhe von zehn Millionen Dollar von einem US-amerikanischen Investor. Zu Bloomwell gehört auch das Telemedizin-Startup Algea Care, das die Therapie mit medizinischem Cannabis (THC-haltig) oder reinem Cannabidiol (CBD) per Onlineabfrage anbietet.
  3. Cannamedical ist ein B2B-Cannabis-Großhändler und Mitglied der Kölner Semdor Pharma Group. Semdor wurde im Januar 2021 als Merger der PS Gruppe (deutscher Marktführer für Betäubungsmittel) und Cannamedical gegründet und will das führende Pharmaunternehmen für Betäubungsmittel und medizinisches Cannabis in Europa werden.
  4. Die Cannovum AG ist ein pharmazeutischer Großhändler, Importeur und Hersteller von medizinischen Cannabis, ohne Pestizide. Im Mai wurden die Berliner das erste deutsche Medizinalcannabis-Unternehmen, das an der Börse gehandelt wird.
  5. Cansativa ist ein Cannabis-Großhändler. Das Unternehmen wurde 2017 gegründet und bekam im August 2020 den Zuschlag des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), womit es als erstes Unternehmen Medizinalcannabis aus deutschem Anbau vertreiben durfte.
  6. Das Berliner Cannabis-Startup Cantourage wurde 2019 gegründet und bietet unter anderem Lösungen an, mit der Zulieferer:innen aus der ganzen Welt ihr medizinisches Cannabis nach Europa bringen können. 2022 will das Unternehmen an die Börse, bewertet mit einem hohen dreistelligen Millionenbetrag.
  7. Demecan war bislang eines von nur drei Unternehmen, das in Deutschland Cannabis anbauen durfte (die anderen beiden waren die Kanadier Aurora und Tilray, siehe oben). Demecan deckt alle Herstellungsschritte für medizinisches Cannabis aus einer Hand ab – vom Anbau über die Weiterverarbeitung und Lagerung bis zur Lieferung an Apotheken in ganz Deutschland. Auf der Startseite der Website prankt der Aufruf: „Wir stellen ein“.
  8. Nimbus Health spezialisiert sich seit 2019 auf Einfuhr und Handel von medizinischen Cannabis-Produkten. Gegenüber dem Spiegel sagte der Gründer Linus Weber: „Für 2022 rechnen wir mit einer Vervierfachung des Umsatzes.“ Das war im Juli, also vor der Nachricht der Legalisierung durch die anstehende Ampel-Koalition.
  9. Die Sanity Group wurde 2018 gegründet und konnte bereits rund 77 Millionen Dollar an Funding einsammeln, zuletzt 3,5 Millionen Dollar von Snoop Dogg’s VC-Fonds Casa Verde Capital. Mit dem frischen Kapital will das Berliner Startup die medizinische Cannabis-Forschung vorantreiben sowie das Geschäft im Bereich Consumer-Health und -Wellbeing ausbauen.
  10. Vom Cannabis-Patient zum Cannabis-Unternehmer: Lars Müller ist der CEO des Biotech-Unternehmens Synbiotic und arbeitet aktuell daran, aus dem Allgäu heraus ein Cannabis-Imperium aufzubauen. Zu Synbiotic gehören auch seine beiden Unternehmen Solidmind und Hempamed.